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Noch keine Entwarnung

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Das Trinkwasser in Burgstall darf auch weiterhin weder getrunken noch zur Speisenzubereitung verwendet werden. Diese Anordnung gilt bis auf Widerruf. 

von Karin Gamper

Eine sehr leichte fäkale Verunreinigung in zwei Proben: Das ist das Ergebnis der Laboruntersuchung von zwölf weiteren Proben im Trinkwassersystem von Burgstall durch die Landesagentur für Umwelt nach dem Großbrand vom vergangenen 6. März.

Die Leitungen wurden mittlerweile mehrmals chloriert. Das Biologische Labor der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz hat mehrere Proben des Trinkwassers untersucht.  Die Ergebnisse zeigten, dass zwei Proben noch eine sehr leichte fäkale Verunreinigung aufwiesen. Der Dienst für Hygiene des Gesundheitsbezirks von Meran wurde bereits informiert. Die Behandlung der Trinkwasserleitungen mit Chlor wird fortgesetzt, bis keine Verunreinigungen mehr nachweisbar sind. Das Biologische Landeslabor wird die neuen Proben, die in den kommenden Tagen gezogen werden, weiter analysieren.

Eine umfassende Probenentnahme im Trinkwassersystem der Gemeinde Burgstall war infolge der Löscharbeiten des Großbrands in der Metzgerei Pfitscher notwendig geworden. Durchgeführt werden die Trinkwasseranalysen von der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz im Auftrag des Dienstes für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Gesundheitsbezirks Meran. Der Gemeindearzt hatte die Verunreinigung des Trinkwassers gemeldet. In der Folge waren die Trinkwasserleitungen einer Chlorbehandlung unterzogen worden. Die Wirkung der Maßnahmen wird laut dem Land laufend überprüft. 

Die Gemeinde Burgstall ruft die Bevölkerung indes weiter dazu auf, das Trinkwasser nicht zu trinken und auch nicht zur Zubereitung von Speisen zu verwenden. Es wird empfohlen, die hausinternen Filter und Duschköpfe zu putzen und die Warmwasserboiler zu entleeren und neu zu befüllen. Erst anschließend kann das Wasser zum Abspülen, Waschen und Duschen verwendet werden. 

Diese Anordnung gilt bis auf Widerruf.

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