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52 Corona-Infizierte in Südtirol

Coronavirus-Zelte vor dem Krankenhaus Bozen

Die Zahl der in Südtirol positiv auf den Coronavirus getesteten Personen ist auf 52 angewachsen. In den letzten 24 Stunden sind 16 neue Fälle dazugekommen.

Seit Dienstagmorgen beträgt die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Südtirol 52.

Am Montag sind zu den bereits bestehenden 16 neue dazu gekommen.  Zwei Fälle wurden mittlerweile durch das nationale Istituto Superiore di Sanità in Rom bestätigt. Dies teilt der Südtiroler Sanitätsbetrieb mit.

Hygienerichtlinien unbedingt einhalten

Um einer Ansteckung zuvorzukommen, ist es von grundlegender Bedeutung, die Hygienerichtlinien einzuhalten, das heißt vor allem: das Haus nur falls nötig verlassen, mehrmaliges gründliches Händewaschen am Tag und in persönlichen Kontakten einen Abstand von mindestens einem Meter einhalten.

Besuche in Krankenhäusern strikt einschränken

Besonders wichtig ist zu diesem Zeitpunkt auch, dass die Zutritte in den Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen eingeschränktwerden. Deshalb gilt es, die Besuche in den Krankenhäusern zu reduzieren: nur jeweils eine Person soll einen Patienten oder eine Patientin besuchen. Kinder, die ärztlich versorgt werden müssen, sollen nur von einer Person begleitet werden.

Nicht dringende Visiten absagen

Der Sanitätsbetrieb ersucht außerdem um Verständnis, wenn nicht dringende Leistungen und Visiten in Krankenhäusern verschoben werden müssen.

Auch die Bürgerinnen und Bürger selbst können einen aufschiebbaren Termin einer bereits früher vereinbarten Untersuchung im Krankenhaus von zu Hause aus absagen, und zwar rund um die Uhr – und demnach auch am Wochenende – mit einem automatisierten Absagedienst per Telefon, der über alle Rufnummern der Landesvormerkstelle erreichbar ist.

Informationen:

Grüne Nummer 800 751 751 von 8 bis 20 Uhr

Homepage www.provinz.bz.it/coronavirus

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (12)

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  • thefirestarter

    http://www.rki.de (Robert.Koch-Institut)
    COVID-19: Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

    Stand: 10.3.2020

    Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch („ongoing community transmission“) vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.
    Internationale Risikogebiete

    Italien
    Iran
    In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
    In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

    Die internationalen Risikogebiete wurden zuletzt aktualisiert am 10.3.2020 um 11:50 Uhr. Italien und Iran wurden hinzugefügt (zuvor waren nur einige Regionen in Italien und Iran als internationale Risikogebiete ausgewiesen).

  • kirke

    Hat der Chef von Handelskammer und Athesia schon eine Antwort vom Robert Koch Institut bekommen wegen seiner Beschwerde?
    Weiss da jemand etwas?

  • goggile

    geht auf die fb seite von Vittorio sgarbi, dann versteht ihr in welcher Diktatur wir leben.

    sgarbi, einer der wenigsten der noch einen hausverstand hat!

  • thefirestarter

    Österreich macht die Grenzen für Italiener dicht!

    Südtirol ist doch Italien.

    Mitgehangen – Mitgefangen

  • thefirestarter

    oder umgekehrt

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