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Terlaner Tüftler

Foto: ProSieben/Willi Weber

Andreas Lintner hat mit seinem Flaschenhalter „HALTMAL“ an der Erfindershow „Das Ding des Jahres“ teilgenommen. Was der Terlaner in Köln erlebt hat und wie genau seine Erfindung funktioniert.

von Lisi Lang

Ein Tisch voller Getränkeflaschen aber keiner weiß genau, welche seine eigene ist. Dieses Problem ist dem Terlaner Andreas Lintner nur allzu bekannt – und daher hat er nun den Flaschenhalter „HALTMAL“ erfunden, der dieses Problem künftig verhindern soll. „Dank HALTMAL weiß nämlich jeder, wo er seine Flasche abgestellt hat“, erklärt Andreas Lintner.

Die Idee für seinen Flaschenhalter hatte der Terlaner beim Kickern: „Wir waren ein paar Kumpels beim Kickern und da haben wir ein Bier getrunken, die Flaschen dann auf einem nahegelegenen Tisch abgestellt und weiter gespielt“, erinnert sich Andreas Lintner. „Als wir dann allerdings wieder einen Schluck nehmen wollten, wusste niemand mehr, welches sein Bier war“, lacht Lintner.

Andreas Lintner mit Joko Winterscheidt

Knapp eineinhalb Jahre lang hat der begeisterte Bastler mit seinem 3D-Drucker an diesem Flaschenhalter gearbeitet, immer wieder kleinere Veränderungen vorgenommen und sich schließlich im vorigen Sommer bei der Erfindershow „Das Ding des Jahres“ auf ProSieben beworben. „Es war eigentlich als Spaß gedacht, aber ich wurde genommen und konnte mein Produkt im November in Köln präsentieren“, freut sich Andreas Lintner, der dadurch auch die Möglichkeit hatte mit TV-Stars wie Joko Winterscheidt oder Lena Gercke ein Selfie zu knipsen. „Es war wirklich eine tolle Erfahrung“, sagt der Terlaner.

Bei das „Das Ding des Jahres“ – immer mittwochs, um 20.15 Uhr auf ProSieben, werden die Erfinder erst mit einem kurzen Film vorgestellt und dann hat jeder Teilnehmer drei Minuten Zeit, um sein Produkt zu präsentieren. „Dann können die Juroren die Dinge austesten und ihre Meinung dazu äußern“, erklärt Andreas Lintner. Dann entscheidet aber das Publikum: Welche Erfindung können sie besser gebrauchen? Die Erfinder treten nämlich immer in Duellen gegeneinander an und ein Erfindung kommt eine Runde weiter. Am Ende der Sendung wählt das Saalpublikum dann noch einmal einen Tagessieger aus und dieser qualifiziert sich für das große Finale. „Wie weit ich gekommen bin, sieht man dann am Mittwoch“, sagt der begeisterte Bastler.

Foto: ProSieben/Willi Weber

Und wie genau funktioniert HALTMAL? Die Flaschenhalter funktioniert ähnlich wie ein Besenhalter. „Man befestigt seinen farbigen HALTMAL irgendwo, wo er bequem zu erreichen ist und klipst dann dort die offene Kronkorkenflasche ein“, erklärt Lintner. Ein Deckel verhindert zudem, dass Insekten wie Bienen oder Ameisen ins Getränk gelangen können.

Der Terlaner hat schon einige Flaschenhalter an Privatkunden, Vereine aber auch Unternehmen verkauft. Mittlerweile gibt es sogar drei Versionen von diesem kleinen Helfer: man kann den Flaschehalter HALTMAL an der Wand montieren, direkt am Gürtel tragen oder sogar als Schlüsselanhänger mitnehmen. „Diese Version ist vor allem dafür gedacht, dass man auch auswärts sein Getränk markieren kann, zudem kann man den Deckel auch als Münze für den Einkaufswagen verwenden“, erklärt Andreas Lintner.

Kommenden Mittwoch um 20.15 Uhr wird der Beitrag des Terlaner Tüftlers auf ProSieben ausgestrahlt. Wie es im ergangen ist und vor allem wie weit er mit seinem Flaschenhalter gekommen ist, darf er zwar noch nicht verraten, „aber einige Jury-Mitglieder zeigten sich auf jeden Fall begeistert“, verrät der Terlaner.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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