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Erhöhte GIS

Mit einem Beschlussantrag will die Landtagsabgeordnete und SVP-ArbeitnehmerInnen-Chefin Magdalena Amhof einen erhöhten GIS-Steuersatz für nicht genutzte oder gewerbliche genutzte Wohnungen erwirken.

Mit ihrem Beschlussantrag will die Landtagsabgeordnete und SVP-ArbeitnehmerInnen-Chefin Magdalena Amhof einen erhöhten GIS-Steuersatz für nicht genutzte oder gewerbliche genutzte Wohnungen erwirken.

Weiters soll für Wohnungen, die zum Landesmietzins vermietet werden, kein oder derselbe niedrige Hebesatz wie bei Erstwohnungen angewendet werden. Um die Auswirkungen eines solchen Beschlusses zu erfahren, fordert Amhof die Landesregierung auf, dies gemeinsam mit dem Südtiroler Gemeindenverband zu überprüfen, um dann die notwendigen Schritte für das Haushaltsgesetz 2020 einzuleiten.

Das Landesgesetz vom 23. April 2014 zur Einführung der Gemeindeimmobiliensteuer (GIS) bedarf einer dringenden Überarbeitung, meint die Landtagsabgeordnete und SVP-Arbeitnehmer/innenvorsitzende Magdalena Amhof. „Das Gesetz wird den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Es bedarf neuer Ansätze, um das Wohnen wieder leistbar zu machen und einer dieser Ansätze ist die GIS. Durch eine höhere Besteuerung von ‚zweckentfremdeten‘ Wohnungen könnte ein Lenkungseffekt erzielt werden, der Spekulationen und die zunehmende gewerbliche Nutzung von Wohnungen, die für den Grundwohnbedarf vorgesehen sind, unterbindet“, ist Amhof überzeugt. Das Thema sei der Südtiroler Landesregierung bekannt und schon vor geraumer Zeit auch von Seiten der Arbeitnehmer/innen an diese herangetragen worden. „Ziel ist es, vernünftige GIS-Steuersätze festzulegen. Einerseits für Wohnungen, die zum Landesmietzins vermietet werden und mit keinem oder einem geringeren Hebesatz sowohl dem Mieter als auch dem Vermieter entgegenkommen und andererseits für nicht genutzte oder gewerblich genutzte Wohnungen einen viel höheren Steuersatz festzulegen.

„Letztendlich geht es um eine gerechtere Anwendung der Gemeindeimmobiliensteuer – ein wesentlicher Schritt hin zum leistbaren Wohnen“, sagt Amhof. Sie betont, dass diese Initiative einer genauen Überprüfung bedürfe. So müssten beispielsweise die Auswirkungen auf den Landeshaushalt genauestens berechnet und abgeklärt werden. Ebenso müsse den Gemeinden noch genügend Handlungsspielraum eingeräumt werden. „Eine wichtige und heikle Angelegenheit, welche die Landesregierung gemeinsam mit dem Gemeindenverband angehen muss. Erste Schritte sind bereits eingeleitet, doch die Zeit drängt. Wir müssen rasch zu einer Lösung kommen, damit Immobilien korrekt genutzt werden können und so bald als möglich für den Grundwohnbedarf zur Verfügung stehen“, sagt Amhof. Mit ihrem Beschlussantrag will sie entsprechend Druck ausüben, um schnell und wirksam auf den Südtiroler Mietmarkt einzuwirken.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • george

    Diese Vorschläge wurden längst schon von verschiedenen Bürgerlisten im lande gemacht. Die SVP-Arbeitnehmer reiten wohl wieder einmal hinten nach. Das ist auch auch der Grund, warum die Wirtschaftslobby sich nicht gedrängt fühlt, auch etwas dafür beizutragen, dass endlich leistbares Wohnen für die schache Einkommensschichte der Bevölkerung durchwegs möglich ist.

  • schwarzesschaf

    Besteuert mal die kondominum wo 3 wohnungen freitig sind und 4 nicht dann wird auch mal der kaufptmreis billiger denn wen die baufirmen mal 50 wohnung haben dienicht verkauft simd aber versteuern müssen dann ist das wohnungsproblen gelöst. Also kurzgefasst wenn die erste wohnbarkeitsgenehmigung ausgestellt wir im wohnbau ist düralle wohnungen zu zahlen

  • schwarzesschaf

    Bestes beispiel in meran in der vogelweidenstrasse ist eine wohnung da sind noch die kleber von der lieferung auf den fenstern aber die fenster sind nun auch schon 30 jahre alt.

  • pingoballino1955

    Wie üblich bei der SVP.jetzt vor den Gemeinderatswahlen stehlen sie wieder die Ideen der längst vorgebrachten Vorschläge die GIS für nicht vermietete Wohnungen zu erhöhen von den Opositionsparteien und freien Listen-BILLIG-BILLIG !!!!,typisch !!!

  • wolweg

    Dieser Vorschlag wurde nicht nur schon gemacht, sondern auch in den Gemeinden schon vor Jahren umgesetzt.
    Aber es bringt nicht viel. Wer eine Wohnung leer stehen läßt, verzichtet auf 6000 bis 12000 Euro Mieteinnahmen…..dem kommt es auf 100 Euro GIS mehr oder weniger nicht an.
    Frau Amhof…leider zweimal daneben.

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