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Das Schmerzensgeld

Die Eltern der Opfer des Horror-Unfalls von Luttach bekommen von der Versicherung bis zu 331.000 Euro Schmerzensgeld.

Für die Angehörigen der deutschen Jugendlichen, die bei dem Horror-Unfall in der Nacht auf den 5. Jänner dieses Jahres in Luttach ihr Leben verloren haben, gibt es jetzt Schmerzensgeld.

Laut „Bild“ bekommt jedes Elternteil bis zu 331.000 Euro. Für Geschwister und Großeltern der Opfer gibt es bis zu 141.000 Euro.

Immer laut dem Hamburger Boulevardblatt muss Stefan Lechner, der Todesfahrer, trotz vorsätzlicher Trunkenheit nicht zahlen. Dank einer Klausel im Vertrag übernehme die Versicherung die Kosten komplett.

Stefan Lechner hatte zum Unfallzeitpunkt 1,97 Promille Alkohol im Blut.

Er gab Liebeskummer als Grund für den fatalen Alk-Exzess an.

Neben den sieben Todesopfern wurden zehn weitere Personen verletzt. Mindestens ein Schwerverletzter dürfte ein Pflegefall bleiben.

Wie einer der Nebenklage-Anwälte, Markus Wenter, erklärte, habe die Versicherung bereits Vorschüsse ausbezahlt.

Für Betroffene mit schweren Verletzungen gab es eine fünfstellige Summe. Für die anderen einen vierstelligen Beitrag.

Stefan Lechner befindet sich derweil im Kloster Neustift im Hausarrest.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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