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Landini in Bozen

Auf der Generalversammlung des AGB/CGIL sagte Generalsekretär Maurizio Landini: „Wir brauchen Solidarität und sozialen Zusammenhalt.“

„Wir müssen uns auf die Solidarität unter den Arbeitnehmern konzentrieren, Solidarität zwischen Gleichen ist einfacher, weniger die Solidarität zwischen den verschiedenen, aber nur durch integrative Verhandlungen kann eine Kultur der Rechte neu aufgebaut werden“. So sagte der Generalsekretär der CGIL, Maurizio Landini, bei der Generalversammlung des AGB/CGIL in Bozen.

Mit den Führungskräften und Delegierten der Gewerkschaft sprach Landini vom Übergang zu einem neuen Modell einer umweltverträglichen Entwicklung in dessen Mittelpunkt die Arbeit, die Qualität der Arbeit und die Rechte der Beschäftigten stehen. Seiner Ansicht nach könnten der Schutz und die Erhaltung der Umwelt zur treibenden Kraft einer neuen nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung werden. „Dies kann nur gelingen, wenn nicht nur der Markt und der Profit in den Mittelpunkt gestellt werden. Im Hinblick auf den technologischen Wandel muss das derzeitige Sozialmodell sowie der Wirtschafts- und Produktionsbeziehungen überdacht werden“, erklärte der Generalsekretär der CGIL.

In ihrem Beitrag hat die Generalsekretärin des AGB/CGIL, Cristina Masera, auf die künftigen Herausforderungen der Gewerkschaft auf nationaler Ebene hingewiesen, insbesondere in den Bereichen Umwelt, Steuern, Renten und im Sozialbereich. Was die lokale Ebene betrifft, hat sie das gute Verhältnis zur Landesregierung unterstrichen, trotz anfänglicher Zweifel. Zu den Prioritäten gehören in Südtirol nachhaltige Lebenshaltungskosten und Fragen im Zusammenhang mit Kaufkraft, Löhnen und Gehältern, ebenso der neue Sozialplan und Gesundheitsfragen, mit besonderem Augenmerk auf die Prävention.

Alfred Ebner konzentrierte sich in seiner Rede auf das zukünftige Rentensystem, wobei sich hier, angesichts der Flucht vieler hoch qualifizierter Jugendlicher aus Südtirol, bereits heute große Probleme abzeichnen.

Während der Versammlung wurde Josef Lazzari als Nachfolger von Alfred Ebner ins Landessekretariat gewählt.

Lazzari ist seit 2017 Generalsekretär der Fachgewerkschaft für den Kommunikationsbereich GKW/SLC. Er kommt aus dem Postbereich und war 15 Jahre lang Direktor des Postamtes in Sterzing.

 

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