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Keine Chinesen-Sperre

group of happy smiling children hugging

Warum sich das Land nicht an der von den Lega-Regionen geforderten Schulsperre für zurückkehrende Chinesen beteiligen will.

von Matthias Kofler

Die von der Lega geführten Regionen Lombardei, Friaul-Julisch Venetien und Veneto sowie die Autonome Provinz Trient haben einen Brief an das römische Gesundheitsministerium geschickt, in dem sie sich für eine Schulsperre für aus China einreisende Kinder aussprechen.

Die Regionalpräsidenten Attilio Fontana, Massimiliano Fedriga, Luca Zaia und der Trentiner LH Maurizio Fugatti befürchten, dass sich die chinesischen Kinder mit dem Corona-Virus angesteckt haben und somit andere Kinder infizieren könnten. Mit der Isolationsmaßnahme sollten besorgte Eltern beruhigt werden.

Südtirol wird sich an der Chinesen-Sperre nicht beteiligen. Dies erklärte LH Arno Kompatscher am Dienstag im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung. „Ich habe nichts unterschrieben, weil mir nichts dergleichen vorgelegt wurde, und werde auch nichts unterschreiben“ sagte Kompatscher. Er sehe „keine Notwendigkeit“, chinesische Kinder von der Schule auszusperren.

„Wir halten uns an die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO und des italienischen Gesundheitsministeriums und sehen daher keine zusätzlichen Dringlichkeiten“, so LH Arno Kompatscher.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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