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Das Export-Plus

Foto: Handelskammer

Im dritten Quartal 2019 nahm der Wert der Südtiroler Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent zu. Besonders relevant war der Anstieg der Ausfuhren nach Spanien und in die Vereinigten Staaten. Der Handel mit Deutschland, Südtirols wichtigstem ausländischen Partner, entwickelte sich ebenfalls positiv.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 sind die Südtiroler Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent gestiegen. Besonders positiv verlief das dritte Quartal: Zwischen Juli und September 2019 exportierte Südtirol fast 1,3 Milliarden Euro an Waren, was einem Wachstum von 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.

Betrachtet man die einzelnen Warengruppen, so verzeichneten die landwirtschaftlichen Produkte (+35,6%) den stärksten Anstieg. Dies ist grundsätzlich darauf zurückzuführen, dass im dritten Quartal 2019 Äpfel noch in großen Mengen vorrätig, während die Bestände im Jahr 2018 frühzeitig erschöpft waren. Deutliche Zuwächse gab es auch im Bereich „Elektronik und Präzisionsgeräte“ (+25,9%) sowie bei den Transportmitteln und deren Komponenten (+13,1%).

Die Aufteilung der Exporte nach Bestimmungsländern zeigt einen Anstieg der Ausfuhren nach Spanien (+40,8%), in die Vereinigten Staaten (+37,3%), nach Schweden (+17,5%) und nach Frankreich (+13,9%). Auch die Exporte nach Deutschland, dem wichtigsten Handelspartner Südtirols, nahmen um 4,6 Prozent zu. Die Ausfuhren nach China (-10,8%), in das Vereinigte Königreich (-10,6%), nach Belgien (-5,1%) und nach Österreich (-3,7%) gingen hingegen zurück.

„Trotz der Spannungen, die den internationalen Handel bremsen und der Verlangsamung der deutschen Wirtschaft, konnten die Südtiroler Unternehmen ihren Umsatz im Ausland weiter steigern. Dies ist ein Zeichen für die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Produkte“, betont die Handelskammer.

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • thefirestarter

    und weil unsere Wirtschaft in der Krise ist zumindest nach dem gejammere der Bosse…
    müssen die Arbeitnehmer flexibler sein und sich mit weniger begnügen.

  • ganzwasneues

    Wir sind massiv stolz auf unsere Exportergebnisse.
    Dass damit aber irgendwo jemand sitzen muss, der einen Importüberschuss aufweist, wird nicht berücksichtigt.
    Das sind dann die armen Hascher, denen wir mit ein paar ausrangierten Fahrrädern helfen und mit einem Kreuz in der Hand bei der Predigt erklären, wie gut es der weise Herr da oben doch mit den armen Sündern meint…

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