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Die Gemeinden mauern

Die Gemeinden wollen dem Landtag nicht preisgeben, wie viele Kontrollen beim Urlaub auf dem Bauernhof durchgeführt werden.

von Heinrich Schwarz

Der Südtiroler Bauernbund fordert, dass die Kontrollen der Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betriebe von den Gemeinden auf das Land übergehen, das bereits früher dafür zuständig war. Die Gemeinden seien nämlich zu nachlässig, wenn es darum geht, die Einhaltung der UaB-Bestimmungen angemessen zu überprüfen und gegebenenfalls Strafen auszustellen.

Peter Faistnauer, Landtagsabgeordneter des Team K, hat mit einer Landtagsanfrage versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Er wollte wissen, wie viele Kontrollen in den letzten fünf Jahren pro Gemeinde gemacht wurden und wie viele Unregelmäßigkeiten dabei festgestellt wurden.

Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler teilt in seiner Antwort jetzt aber mit, dass die Daten bzw. Informationen im Besitz des Südtiroler Gemeindenverbandes seien und dieser dem Land mitgeteilt habe, dass er keine Auskunft geben könne.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (19)

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  • silberfuxx

    …….“keine Auskunft geben können“ ……..IST IM GRUNDE AUCH EINE AUSKUNFT……damit weiß man Bescheid…..

  • meintag

    Wahljahr und einige der Knechte wollen wieder gewählt werden. OK?

  • pingoballino1955

    Herr Schuler,darf der Gemeindenverband KEINE AUSKUNFT geben???? Wo steht dies geschrieben??? SVP Tricks????

  • tff

    Bei der Freunderlwirtschaft die in manchen Gemeinden herrscht werden wohl überhaupt keine Kontrollen gemacht. Aber bei den Bauern sind es immer nur „schwarze Schafe“, die abkassieren.

    • leser

      Tff
      Die bauern retten das land tirol
      Sieh s mal so
      7% der wirtschaftsleistung in südtirol sind die bauern es gibt laut statistik etwa 10.000 bauernhöfe in südtirol und due versirgen die etwa 530.000 tiroler schafe neuerdings immer mehr mit biokarotten und tomaten das sie vorher beim grisshandel abholen und in den schönsten dirfplätzen dem schafrudel andrehen
      Ja und damit sich nun die gäste auch wohlfühlen im ländke werden die bauern nun beglückt mit dem prädikat urlaub auf dem bauernhof und dürfen sogar im heu schlafen das sue im aufgelassenen tierstall eh nicht mehr verfüttern können
      Weil die milch aus deutschland der speckhamme aus niederlande und das roosbeaf auf engkand angekarrt wird damit die vorzeigefrächter anständig subventioniert werden können uns zu versorgen
      Was willst du denn das geschäft brummt doch im paradies
      Felix mitterer hat das schon vir über 40 jahren vorausgesehen als unsere bauern noch wirklich hinter dem gaul auf dem acker standen

  • franz1

    @ silberfuxx,

    eine „SVP Krähe“ wird der anderen „Svp Krähe“ kein Auge auskratzen (im weitesten Sinn des Wortes). Es geht im Großen und Ganzen dei eigenen (SVP) Wähler nicht zu vergraulen, die Partei isch schun afn untorschtn % Punkt angelangt.
    Daher braucht es unabhängige Kontrollen, der Bauernbund hat zwar „ALLE DATEN“; er rührt keinen Finger.
    War a gegen die eigenen Schofe!

  • robby

    Warum werden dann nicht die offiziellen Polizeiorgane beauftragt?
    Dann schon würde e „tscheppern“.

  • ostern

    Mal schauen wie’s heuer bei den Wahlen
    im Unterland aussieht? Wenn die noch Edelweiss
    wählen dann ist ihnen nicht mehr zu helfen!!!

  • george

    Diese Daten einem gewählten Mandatar von einer öffentlichen Institution nicht auszuhändigen um seiner Aufgabe der Kontrolle nachkommen zu können, ist Amtunterlassung der zuständigen Verwalter dieser Institution. Möchte sehen, was passiert, wenn dies der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht würde. Amtsunterlassung ist strafbar.

  • wolweg

    Kontrollen okay, aber was soll kontrolliert werden? Ob einer 5 Kühe oder drei Schafe hat, ändert nichts am Status Bauer.Bauer ist, wer Land bewirtschaftet, ob mit Viechern, Obst, Wein, Gemüse oder Cannabis ist egal. Wenn der Bauernbund jetzt beschliesst, dass ein Bauer mit nur einem Esel kein Bauer ist, dann ist das gegen italienisches Gesetz. Und wenn die Gemeinde ihm die Lizenz für Urlaub am Bauernhof nimmt, kann er am nächsten Tag eine Lizenz für Privatzimmervermieter abholen. Der einzige Unterschied für ihn: er darf den roten Gigger nicht mehr aufhängen. Viel Rauch und nix dahinter.

  • leser

    Warten wir ein paar jahre und schauen uns an wenn die bauern und die gastronomen und hoteliere den karren an due wand fahren

    • thefirestarter

      Schon jetzt plärren sie alle von wegen fehlende Arbeitskräfte aber bauen zugleich fleißig ihre Almhütten, Bauernhöfe und Hotels aus.
      Damit zerstören sie einmal unsere Natur und damit eine Grundlage ihres Erfolgs und zum zweiten mit ihrem ständigen Schreien nach Fachkräften ziehen sie vermehrt Fremde ins Land und zerstören damit das alte Gefüge in den Dörfern.
      Die „Einheimischen“ werden zu Laiendarsteller für die Touristen. Aber bitte ja freundlich sein und immer lächeln!
      Natürlich bringen uns die Piefke &Co. Einnahmen und damit Wohlstand (denn einen mehr den anderen weniger oder kaum) aber es braucht eine Begrenzung, so kann es nicht weiter gehen!

  • martina.zeltner

    Als Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof erzählen mir oft Gäste, dass sie schon ungewollt auf reinen Ackerbetrieben gelandet sind. Auf der einen Seite würde ich daher eine klare Regelung auch bei uns (Hessen) begrüßen. Auf der anderen Seite spiegeln das die Buchungszahlen mit der Zeit ganz von allein wieder und die Familien, die Tiere suchen, werden dort keinen Urlaub mehr machen.
    Viele Grüße vom Zeltnerhof
    Martina Zeltner
    https://www.Zeltnerhof.de

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