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Der Wirtschafts-Gipfel

Foto: LIVE-STYLE Agency Eppan

Südtirols Wirtschaftsbosse und ihre Eindrücke und Sorgen: über Bürokratie, Stau, Fachkräfte, digitale Revolution, 5G, Bauern, Fahrverbote und den italienischen Staat.

von Heinrich Schwarz

Hannes Mussak schnitt gleich zu Beginn ein Thema an, das allen anwesenden Wirtschaftsbossen unter den Nägeln brennt: „Am Bürokratieabbau sind bislang alle gescheitert“, so der Präsident des Südtiroler Wirtschaftsringes mit Verweis auf die Politik.

Gemeinsam mit der Handelskammer brachte der Wirtschaftsring gestern bei einem Medienfrühstück alle Präsidenten der Wirtschaftsverbände an einen Tisch, um anlässlich des Jahreswechsels über die Lage der Südtiroler Wirtschaft und die größten Sorgen für die Zukunft zu sprechen.

Handelskammer-Präsident Michl Ebner sagte zwar, dass Südtirol gut dastehe und man auf den Stärken aufbauen könne, meinte aber auch: „Das Niveau zu halten, ist sehr schwierig und herausfordernd.“ Als Problem nannte Ebner etwa, dass kluge Köpfe vor allem vom Ausland abgeworben würden.

LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG, WAS DIE EINZELNEN VERBANDSPRÄSIDENTEN LOSWERDEN WOLLTEN.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (10)

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  • unglaublich

    Und wann kommt der richtige Wirtschaftsgipfel? Ich meine den Gipfel der Arbeitnehmer, denn sie sind Wirtschaft und machen Wirtschaft.
    Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter sind tot, es lebe der Neoliberalismus. Schöne Zukunft!

  • wolweg

    Die Angestellten bekommen in Südtirol weniger Gehalt als in A, D oder CH, zahlen aber sogar noch mehr Steuern.
    Solange Südtirol bei Italien ist, werden unsere Jungen auswandern. 30% der Jungen gehen, 1500 jedes Jahr. Und von Restitalien gehen auch 140000 pro Jahr.
    Es gehen die Guten….

  • hoi_du

    … jammern über fehlende und abwandernde Fachkräfte und gleichzeitig auf konkrete Anfragen zu offenen Positionen nicht reagieren … da stellt sich mir die Frage ob das jammern nicht nur ein Vorwand ist …

  • besserwisser

    Haben die immer Zeit? Medienfrühstück? Normalerweise sind Unternehmer 24/7 im Betrieb eingespannt. Wie machen die das?

  • leser

    Man könnte ebner mal fragen warum südtiroler vorzeigeunternehmen uniabsolventen mit lehrverträgen einstellen für 1300 euro
    Kriegen wir dafür dass wir unseren kindern und euren potentiellen mitarbeitern das studium finanzieren das geld zurück denn mit 1300 euro kommen due im schnitt beteits 25 jährigen arbeitnehmer nicht über due runden

  • thefirestarter

    Im Jahr 2019 sind neuerlich mehr Lkws über den Brenner gerollt als im Jahr davor. Fast 2,47 Millionen Transit-Lkws passierten die Autobahnmautstelle in Schönberg. Das ist ein Plus von fast zwei Prozent.

    Das ist ein Problem!

  • ganzwasneues

    Der begeistert dreinschauende Herr ganz rechts ist mein persönlicher Favorit

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