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Unfallfahrer ist verzweifelt

Der Unfalllenker von Luttach, Stefan Lechner aus Kiens, wird in der Psychiatrie behandelt. Es besteht Suizidgefahr.

Der Unfallfahrer von Luttach – er hat Leben ausgelöscht und sein eigenes Leben ruiniert.

Beim 27-Jährigen, der in der Nacht auf Sonntag in Luttach einen Unfall mit sechs Toten und 10 Verletzten verursacht hat, handelt es sich um Stefan Lechner, er stammt aus Kiens.

Er ist Heizungsinstallateur und lebt bei der Mutter.

Als er im Krankenhaus erfahren hat, dass so viele Menschen gestorben sind, brach er zusammen und äußerte Suizidabsichten, berichten nationale italienische Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise.

Deswegen wird er jetzt in der Psychiatrie behandelt.

Der Unfalllenker, dem bis zu 12 Jahr Gefängnis drohen, im Extremfall sogar 18 Jahre, soll so bald wie möglich ins Bozner Gefängnis überstellt werden, sagte Oberstaatsanwalt Giancarlo Bramante am Sonntagabend.

Die „Bild“-Zeitung schickte am Sonntag Reporter nach Luttach und nach Kiens.

In Deutschland, der Heimat der sechs Todesopfer, hat die Tragödie von Luttach großes Entsetzen ausgelöst.

Einige Medien berichten, die Unfallstrecke sei als Raserstrecke bekannt gewesen.

Screenshot: Bild.de

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (55)

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  • emma

    also ich bedaure und bemitleide alle opfer, geschaedigte, beteiligte sehr,
    das ist sehr sehr schlimm!
    aber warum nennt man den selbst armen verursacher fettgedruckt mit allen details,
    bei anderen tragischen taten nennt presse nie nix??

  • kurt

    Wäre es ein Ausländer würden diese Informationen sich nicht verbreitet !!!!!!!.

  • goggile

    bild.de berichtet jetzt live

  • heustadel

    warum darf hier den namen schreiben

  • goggile

    was ich aber nicht verstanden habe, ist der Unfallfahrer mit dem Auto nach dem Unfall weitergefahren? weil man ja in den medien las, dass er sich den Carabinieri gestellt hat

  • rudi

    Unfall mit Toten und Schwerverletzten ist niemandem zu wünschen.
    Wie hier die Sitiation war, wäre es auch im nüchternen Zustand und mit Einhaltung der 60 kmh zu einem tötlichem Unfall gekommen.
    Linkskurve, finster, Bus und Menschengruppe mitten auf der Strasse!
    Ich hoffe nur dass man nie in eine solche Situation kommt.

    • andreas

      Da sind 50 km/h, die Linkskurve kam erst hinter der Mauer, an welcher er zum Stehen gekommen ist, da ist ein beleuchteter Zebrastreifen, welcher durch die Gerade schon vom Weitem sichtbar sein sollte und der Busfahrer hat ihm aufgeblendet.
      Du solltest deine Feststellung vielleicht nochmals überdenken.

      • leser

        Anderle
        Spielst du den richter?
        Wer sagt dass es eine einsichtbare gerade gibt
        Gibt es eine mitschuld wenn es vereist war?
        Es gibt viele fragen und vermutungen die ihr selbsternannten ruchter nicht beantworten könnt daher seid ihr nur verbale trittbrettfahrer die von oberflächlicher und sensationsgeiler presse ermuntert werden ihre äusserungen hier freizusetzen
        Dein viel zitierter anspruch auf wissen und bildung lässt sich nicht erkennen

        • andreas

          Du solltest zwischen einer Beschreibung eines Ortes und einem Urteil unterscheiden können.
          Schau dir die Gegebenheiten auf Google an und dann versuche nochmals zu kommentieren.

        • kurt

          @rudi
          Sag mal bist du blöd ,linkskurve ,Finster gegen vielzuviel Alkohol ,gerade Strecke und auch nicht finsteund Geschwindigkeitsbegrenzung 50kmh ,informiere dich mal bevor du so einen Scheiß von dir gibst !!!!!!!!!!!!!!!!!!!.

        • kurt

          @leser
          Nicht gerne ,aber der Gerechtigkeit wegen muss ich Andreas Recht geben ,ich kenne die Strecke in und auswendig bin sie sicher mehr als tausendmal befahren ,da gilt 50kmh ,ist ein Zebrastreifen (beleuchtet) in umittelbarer Nähe ist keine Kurve und ist bewohntes Gebiet ,da noch eine Ausrede zu suchen ist eine Frechheit !!!!!!.

    • kurt

      @rudi
      Sag mal bist du blöd ,linkskurve ,Finster gegen vielzuviel Alkohol ,gerade Strecke und auch nicht finsteund Geschwindigkeitsbegrenzung 50kmh ,informiere dich mal bevor du so einen Scheiß von dir gibst !!!!!!!!!!!!!!!!!!!.

    • marmag

      rudi: Zur Serienausstattung eines Audi TT gehören auch Scheinwerfer die die Straßenführung optimal ausleuchten.
      Nach Ihrer Argumentation dürften keine Menschen auf dem Zebrastreifen die Straße überqueren, da jeder nüchterne, bei Einhaltung der Geschwindigkeit einen tödlichen Unfall verursacht.
      Soviel Dummheit ist nicht auszuhalten – wer hat diesem Rudi ins Gehirn geschissen!

  • agugger2015

    Und wo hat er sich angesoffen? Alleine? Wer lässt so jemanden in ein rennauto steigen? Land der alkoholiker

    • leser

      Agugger2015
      Das mit dem ansaufen in einem ländle das einen grossen teil der volkswirtschaft mit feiern und saufen erwirtschaftet und die säufer schon im kindesalter ab 12 jahren rekrutiert ist es nicht einfach die ursache zu finden und den täter ausfindig zu machen

  • agugger2015

    also sie glauben es ist nicht moglich ausfindig zu machen wo er seinen letzten wodka Bull getrunken hat?

  • watschi

    lassen wir die ermittler einfach ihre arbeit machen. auf jeden fall gehòrt so ein unfallverursacher nicht gleich ins gefàngnis, sondern erst einmal in psyichische behandlung. erst nach dem prozess wird sich herausstellen, welche strafe er verdient und er wird sie auch bekommen. bis dahin ist er ein angeklagter.

  • algunder77

    Alkohol am Steuer ist total daneben… S.L. war stark alkoholisiert und er hätte einfach nicht fahren sollen; er hätte ein Taxi rufen können und all dies wäre nicht passiert. Aber nein, er musste sich alkoholisiert ans Steuer setzen und fahren. Jeder ist seines Schicksals Schmied und somit braucht man auch keinen Mitverantwortlichen zu suchen. Südtirol hat leider ein Alkoholproblem…der Alkoholkonsum wird in Südtirol bagatellisiert…es wird viel zu viel Alkohol konsumiert und dies sind die traurigen Folgen. Mein aufrichtiges Beileid geht an die Hinterbliebenen. Für den Lenker des Autos habe ich kein Mitleid…er hätte all dies vermeiden können und jetzt braucht er auch nicht zu verzweifeln: zuerst denken und dann ins Auto steigen.

    • mekfly

      In Deutschland wird wohl nichts getrunken, oder??????

      Da kommen noch Drogen dazu

      So schauts aus

      • algunder77

        @mekfly Ob in Deutschland getrunken wird oder nicht, hat mit Südtirol nichts zu tun. Wir leben hier in Südtirol und nicht in Deutschland und im Vereinten Königreich wird noch mehr getrunken. Und hat dies mit Südtirol etwas zu tun? Nein! Die Tatsache ist, dass Südtirol ein Alkoholproblem hat und das kann man nicht abstreiten. Hast Du schon den Alkoholexzess beim Faschingsumzug von Terlan im Jahre 2018 vergessen? Südtirol ist nicht die schöne und heile Welt. In der Alto Adige stand am Montag, dass in Südtirol ein ZWÖLFJÄHRIGES Mädchen mit einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus eingeliefert wurde. Traurig, nicht wahr? Alkohol ist in Südtirol ein Problem; siehe z.B. in der Weihnachtszeit die Glühweinstände, die sind alle gut besucht; oder die Maturabälle; oder die Dorf- bzw. Waldfeste. Lies Dir bitte den Beitrag vom brunecker Psychiater Roger Pycha durch, welcher am Montag in der Alto Adige veröffentlicht wurde. Man muss in Südtirol umdenken…NULL TOLERANZ bezüglich Alkohol ist der einzige Weg, um in Zukunft derartige „Morde“ zu vermeiden.

  • mekfly

    Es ist verwerflich sich mit so einem Promillegehalt ans Steuer zu setzen – ohne Frage , trotzdem sollte auch die andere Seite beleuchtet werden… waren die Jugendlichen nüchtern????haben sie links und rechts geschaut als sie die Strasse querten??? hat der Busfahrer den Autofahrer evtl geblendet mit seiner Lichthupe

    • algunder77

      @mekfly Von Beruf bin ich Rechtsanwalt. S.L. hatte 1,97 Promille, da ist man nicht mehr fahrtüchtig, und somit eine Gefahr nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Mit so viel Alkohol intus sind die Reflexe gleich Null und die Reaktionszeit ist extrem verlangsamt, deshalb gibt es hier keine andere Seite und auch wenn die Überfahrenen auf der Straße den Halli Galli getanzt hätten, die Schuld hat S.L., da er betrunken war und durch eine Ortschaft mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Sieh Dir mal bitten Art. 141 StVor (codice della strada) bzgl. gefährliche Geschwindigkeit (velocità pericolosa) an. Wir Rechtsanwälte sagen folgendes, das Gesetzt erlaubt keine Unwissenheit (la legge non ammette ignoranza).

  • wollpertinger

    Es ist absurd, wie hier versucht wird, einen rücksichtslosen, total betrunkenen und viel zu schnell fahrenden Raser zu entschuldigen. An der Unfallstelle gibt es ein Limit von 50 km/h und einen Zebrastreifen. Da hat ein Autofahrer anzuhalten, wenn Menschen darübergehen, und nicht mit Vollgas hineinzufahren. Schande auch über den Bürgermeister, der nichts getan hat, um die bekannte Raserei auf dieser Strecke einzudämmen, der sich jetzt aber Sorgen um den Fremdenverkehr macht. Ich hoffe, dass Luttach zumindest vorübergehend von Touristen gemieden wird, dann werden die Einwohner hoffentlich verstehen, wen sie das zu verdanken haben.

  • watschi

    mannik, für dich ist alles klar? du warst dabei? warum wird dann eigentlich ermittelt? ich würde mit vorurteilen aufpassen.

    • mannik

      Es geht um die Frage, weshalb hier der Name genannt wurde und in anderen Fällen nicht Sie Genie. Dass der Unfallfahrer den Unfall verursacht hat ist wohl klar. Leugnet er ja nicht mal selbst (wie auch). Gewöhnen Sie sich doch an ordentlich zu lesen, bevor Sie die Tastatur bemühen, Ihre Beiträge sind so schon schlecht genug.
      Der einzige Aspekt, der noch zu klären ist, ist ob die Opfer den Fußgängerübergang benutzt haben und ob sie sich auf der Straße vorschriftsmäßig verhalten haben. Wenn nicht, wird sich der Rechtsanwalt da festbeißen und eine Mitschuld herauszustellen versuchen.

      • wollpertinger

        Auch wenn sich ein Fußgänger nicht auf dem Zebrastreifen befindet, ist es sowohl rechtlich als auch moralisch nicht erlaubt, ihn deswegen einfach totzufahren. Wer die vorgegebene Geschwindigkeit einhält, kann auf dieser Geraden ohne die geringsten Probleme rechtzeitig anhalten, wenn Fußgänger auf der Straße sind. Das Problem ist hier wohl der Bürgermeister, der nie etwas gegen die Raserei durch sein Dorf getan hat und sich jetzt Sorgen um den Fremdenverkehr macht. Wenn der zusammenbricht, wird man wohl endlich aufwachen.

      • watschi

        mannik, klar ist vielleicht ihr badewasser. bevor sie es benutzt haben

      • algunder77

        S.L. fuhr durch in eine Ortschaft…bitte lest Euch den Art. 141 StVor (codice della strada) bzgl. „Gefährliche Geschwindigkeit“ (velocità pericolosa) durch, bevor ihr unsinnige Kommentare postet.

  • winterstar

    Jeder von uns hat schon alkoholisierte Personen ins Auto steigen sehen. Egal in welchem Land, ob D oder I, das spielt überhaupt keine Rolle. Es wird zumeist als Kavaliersdelikt behandelt. Niemand schreitet ein und stoppt diejenigen. Wir alle sind in gewisser Weise mitverantwortlich, wenn immer wieder solche entsetzlichen Unfälle passieren. Statt sich hier gegenseitig anzugreifen, sollte vielleicht ein grundsätzliches Umdenken stattfinden, wie man diese Situation in den Griff bekommen kann.

  • nelke

    Alkohol ist und bleibt eine DROGE,aber ist überall zu haben und wird sehr unterschätzt,da sollten neue Gesetze her,aber das wird nicht passieren,weil daran viel verdient wird!
    Keiner harke betrunkene auf,ins Auto oder auch aufs Rad zu steigen,wir alle sind dann bei einem Unfall mitschuldig

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