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„Ich bin kein Macho“

Christoph Siller bei Bauer sucht Frau International (Fotos: Screenshot RTL)

Der Eisacktaler Christoph Siller sucht bei „Bauer sucht Frau International“ eine Bäuerin fürs Leben. Im Interview spricht der 30-Jährige über die Macho-Schlagzeilen in Deutschland und die Dreharbeiten in der Emilia-Romagna.

Tageszeitung: Herr Siller, Hand aufs Herz: warum machen Sie bei der RTL-Sendung „Bauer sucht Frau International“ mit?

Christoph Siller: Ich habe ja schon beim italienischen Format mitgemacht und dann wurde ich kontaktiert, ob ich noch immer Single bin und ob ich bei „Bauer sucht Frau International“ mitmachen würde. Und da ich noch immer Single bin und letztes Mal viel Spaß hatte, habe ich noch einmal zugesagt.

Sie waren schon beim italienischen Format dabei. Jetzt suchen Sie im deutschen Fernsehen die große Liebe. Hat es damals nicht geklappt?

Es war leider nicht die richtige Frau für mich dabei. Es war wirklich eine schöne Erfahrung und ich habe mich am Ende der Sendung auch für eine Frau entschieden, danach aber gemerkt, dass es doch nicht zu einhundert Prozent passt – daher versuche ich jetzt noch einmal mein Glück.

Nach der Vorstellungsrunde wurden Sie in deutschen Medien als Macho-Bauer abgestempelt, weil Sie gesagt haben, dass Sie keine rothaarige Frau möchten, weil Ihnen das zu auffällig ist. Christoph, sind Sie ein Macho?

Nein, ganz im Gegenteil: ich bin überhaupt kein Macho sondern ein einfacher, bodenständiger und schüchterner Typ. Die deutschen Medien haben da einen Satz aus meinem Interview herausgezupft, aufgebauscht und mein Denken über Frauen komplett falsch dargestellt. Aber ich hoffe und glaube, dass die meisten Leute bemerkt haben, dass ich wirklich kein Macho bin.

Was muss eine Frau mitbringen, um Ihr Herz erobern zu können?

Ich suche ein natürliches, nettes, herzliches und ehrliches Mädchen. Ich möchte eine Frau finden, welche die gleiche Leidenschaft für die Landwirtschaft mitbringt, wie ich. Der Beruf, den ich ergriffen habe, ist mein Traumberuf, deshalb suche ich auch eine Frau, mit der ich die positiven und negativen Erlebnisse auf dem Feld, im Stall oder im Büro, aber auch die schönen Stunden mit Freunden und Familie teilen kann.

Die ersten Folgen der neuen Sendung wurden bereits ausgestrahlt, die Dreharbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen. Gibt es Unterschiede zum italienischen Format?

Das Konzept der Sendungen ist ähnlich, aber es gibt schon auch Unterschiede, das deutsche Format ist z.B. spontaner und lockerer. Aber die Dreharbeiten sind noch nicht abgeschlossen, daher bin ich selbst noch gespannt, was mich erwartet.

Christoph mit Moderatorin Inka Bause

„Die Realität sieht anders aus, als in der Sendung“, erklärte der Kalterer Landwirt Günther Ambach, der im Jahr 2014 an der RTL-Sendung teilgenommen hat. Haben Sie Angst, dass Sie in der Sendung anders gezeigt werden, als Sie wirklich sind?

Nach der ersten Ausstrahlung habe ich wirklich sehr viel positives Feedback bekommen. Aber natürlich ist es nicht angenehm, wenn die eigenen Aussagen von Medien anders interpretiert werden und man plötzlich komplett anders dargestellt wird, als man ist. Aber wer mich kennt, weiß wie ich bin. Ich hoffe einfach, dass ich mich in der Sendung so zeigen kann, wie ich wirklich bin.

Wie kommt ein Eisacktaler Bauer eigentlich in die Emilia-Romagna?

Ich lebe seit 14 Jahren auf unserem Hof in Ferrara in der Emilia-Romagna. Ich bin Obst- und Ackerbauer und in meiner Freizeit arbeite ich gerne mit Tieren und vor allem Pferden.

Eine letzte Frage: Was dürfen Sie uns über die nächsten Folgen verraten? Finden Sie Ihre große Liebe?

Die Dreharbeiten haben erst begonnen und daher kann ich noch nicht verraten, wie es weitergeht, weil ich es selbst nicht weiß (lacht). Aber ich weiß, dass die Liebe keine Grenzen kennt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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