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„Giftiges Geschenk“

Die Süd-Tiroler Freiheit spricht in Zusammenhang mit der Anfechtung des Europagesetzes von einer romgefälligen Verzichtspolitik des LH.

Die italienische Regierung ein besonders „giftiges Geschenk“ für Südtirol vorbereitet, schreit die Süd-Tiroler Freiheit am Sonntag in einer Aussendung.

Das Landesgesetz, mit welchem durch die Gleichstellung der deutschen Sprache in Süd-Tirol auch die Anstellung von rein deutschsprachigen Ärzten ermöglicht werden sollte, wird von der italienischen Regierung angefochten.

TAGESZEITUNG Online hatte darüber am Samstagabend exklusiv berichtet.

Die italienische Regierung beharrt damit laut STF auf dem nationalistischen Standpunkt, dass es in Südtirol keine Gleichstellung der deutschen Sprache gibt, denn rein italienischsprachige Ärzte dürfen auch weiterhin angestellt werden, rein deutschsprachige Ärzte hingegen nicht.

Die STF schreibt:

Mit einem Federstrich wird von der italienischen Regierung damit nicht nur das Recht der Süd-Tiroler Patienten auf eine Behandlung in der deutschen Muttersprache zunichte gemacht, sondern auch die autonomiepolitisch verankerte Gleichstellung der deutschen Sprache kurzerhand außer Kraft gesetzt.

Einmal mehr zeigt sich, dass die romgefällige Verzichtspolitik von Landeshauptmann Kompatscher nicht zum Wohlwollen Roms führt, sondern eiskalt ausgenutzt wird, um weitere Bestimmungen der Autonomie zu streichen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (39)

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  • mannik

    „…denn rein italienischsprachige Ärzte dürfen auch weiterhin angestellt werden, rein deutschsprachige Ärzte hingegen nicht“.
    Ist natürlich wieder falsch dargestellt, aber das sind wir von SK mittlerweile gewohnt.

  • leser

    Mannik
    Schliesslich muss der knolle auch wieder gewählt werden

  • wollpertinger

    Die nationalistische Politik der italienischen Regierung widerspricht ganz eindeutig den EU-Richtlinien. Aber der Südtiroler Europaparlamentarier hat in Brüssel wohl wichtigeres zu tun als sich für die Interessen der Südtiroler einzusetzen. ,

    • mannik

      Herr Staffler es geht hier um die Kriterien für die Eintragung in die Berufskammer, nicht generell um das Recht innerhalb der EU zu arbeiten.
      Genau deshalb hat Knoll die Angelegenheit falsch dargestellt. Man kann diesen Vorstoß jetzt in zweierlei Art deuten:
      Entweder er versteht den Unterschied nicht, dann ist er fehl am Platz
      Er versteht den Unterschied und hat ihn wissentlich und willentlich falsch dargestellt, dann ist er erst recht fehl am Platz.

      • yannis

        @mannik,
        aber hinreichend erklären was Herr Knoll nicht versteht bzw. angeblich unterschlägt, tut’s Du eben auch nicht !

        Und komm jetzt nicht mit der Antwort/Ausrede dass dies nicht hülfe weil es ohnehin nicht verstanden würde.

        • kurt

          @yannis
          Ihm geht es ja nur ums Recht haben nicht ums Thema an sich, man braucht ja nur seinen Quatsch lesen und man merkt dass er sich durchaus in Widersprüche verstrickt .

        • mannik

          Es geht nicht um die Anstellung, wie Knoll behauptet, sondern um die Eintragung in die Ärztekammer.
          Auch in Österreich müssen Sie beweisen die dortige Landessprache (Deutsch, falls Sie es nicht wissen) ausreichend zu beherrschen, um in die Ärztekammer eingetragen zu werden. So ist es auch in Italien.
          Das Problem ist, dass Ärzte, die ohne Italienischkenntnisse in die Ärztekammer Italiens eingetragen werden, theoretisch berechtigt sind auch in Sizilien zu praktizieren, was aber ein sprachliches Problem geben würde. Wenigstens genau in der Form, wie es Knoll auf Südtirol bezogen mit italienischen Ärzten sieht.
          Er misst also mit zweierlei Maß.

          • kurt

            @mannik
            Dann erklären sie mir ,aber plausibel, wieso der Knoll mit zweierlei Maß
            misst ,nur weil sie sich es einbilden oder nur so !!!!!.

          • cif

            Das Problem ist, dass Ärzte, die ohne Italienischkenntnisse in die Ärztekammer Italiens eingetragen werden, theoretisch berechtigt sind auch in Sizilien zu praktizieren, was aber ein sprachliches Problem geben würde. 

            Sry manik, theoretisch wird das so sein, praktisch würde dies ein rein deutschsprachiger Arzt nie umsetzen , geschweige denn von der sizilianischen Sanität eingestellt werden. Mal sehen, wie fair sich die faschisch geprägte Regierung gegenüber uns Crucchi verhält.

        • mannik

          Wenn Sie nicht selbst genügend Hirn haben um dahinterzu kommen, weiter unten ist es erklärt.

    • yannis

      @wollpertinger,
      >>>>>Nationalistische Politik der italienischen Regierung…….

      Nationalistisch ?? ich dachte Herr Salvini hat in den Laden z.Z. nichts zu melden.

  • fronz

    @leser. @mannik, eure unnützen Beiträge könnt ihr euch in den A….. stecken!

    • stefan1

      Apropos Arsch, wie schmeckt nochmal der von Salvini ?
      Dass du um diese Zeit überhaupt noch schreiben kannst, gestern nicht zweistellig mit den Glaselen gwordn ?

      • kurt

        @stefan1
        Typisch wenn einem die Argumente ausgehen dann müssen die Glaselen aushelfen du strohdummes Geschöpf !!!!!!!!!!!.

        • stefan1

          Apropos Widersprüche und dumm wie Stroh, wie immer Projektion von rechtsextremer Spinnern wie du, die krank im Hirn sind: Regen sich wegen mangelnde Regeln für Deutschsprachige auf und wählen einen astreinen Faschisten und Compania von Rechtsaußen mit dem Kriminellen Berlusca und der schwarzen Tante Giorgia, die Südtirol und Minderheiten jeglicher Art HASSEN, noch dümmer und unbelichtet geht es wohl nicht !!

          • yannis

            Steffilein
            Haben Deine Eltern „Maßregeln“ mit Erziehen verwechselt, Dein vulgäres Vokabular lässt kaum einen anderen Schluss zu ??

          • kurt

            @stefan
            Es bestätigt sich immer wieder das Dunkelgrün verdröhnte Gelaber über die Rechtsextremisten und wenn wir nicht Recht hätten würdet ihr nicht reagieren ,schon gar nicht auf diese Art .
            Wie die Franzosen………..Ach wie schießt ihr schlecht !!!!!!!.

          • stefan1

            yannis im Gegensatz zu dir hatte ich eine Bildung, außer Einbildung schwirrt in deinem braunen Kopf nix rum !

          • stefan1

            kurtielin du hast auf rein gar nichts geantwortet, wie immer. Kannst du eigentlich lesen ? Oder weißt du, dass die Buchstaben zusammen eine Bedeutung haben ?
            Aber wer nur dem rechtsextremen irren folgt und alles nachlabert ist halt eine totale Null !
            Reagieren auf so viel Inkompetenz und Idiotie ist ein Muss, sonst glauben ja noch weiter so Geistig Umnachtete wie ihr den Unsinn, den ihr von euch gebt !

    • mannik

      Kofler, wenn Sie nicht in der Lage sind einen einfachen Kommentar zu verstehen, ist das Ihr Problem. Tatsache ist, dass Sie dabei eine saudumme Figur abgeben.

      • kurt

        @mannik
        Ja mein lieber ,das mit der saudummen Figur ,merken sie nicht bald dass sie blödeste Figur machen ,ihnen geht es gar nicht ums Thema, nur um das sie Recht haben, so nach Oberlehrer und Schuldirektoren Kriterien !!!!!!!.
        Übrigends ,Knoll hat vollkommen Recht, nur weil sie die Sachen laut ihren Gutdünken drehen und wenden haben sie bestimmt nicht Recht ,aber haben wollen schon !!!!!.

        • mannik

          Kurt, sie sind hier nicht gefragt, oder sind Sie fronz?
          Informieren Sie sich besser um was es eigentlich geht, vielleicht geht Ihnen ein Licht auf Sie Trantüte. Das Problem der Sprache bei der Eintragung in die Ärztekammer wurde schon öfter erörtert. Ist offensichtlich an Ihnen vorbeigegangen.

          • kurt

            @mannik
            Da fragt sich wirklich wer besser informiert ist ,ihr rechthaberisches Getue hilft hier gar nichts und tut auch nichts zur Sache sei Schlafwandler !!!!!.

    • leser

      Franzile
      Wos hoschn
      Bisch draufkemm dass is knöllchen lei schmorrn bring
      Obo in oan hot er recht die tirola wearn ba di walschn nie eppans zi meldn hobm
      Sell wor schun ba evas zeitn so obo bol sie die meglichkeit ghoppt hett mear einfluss zi kriegn hit sie sich zu ihrn vorteil fir di rentnvorauszohlung entschiedn und due handscha fa do SVP hobm weita die norrnfreiheit
      Ach franzile bleib cool

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh. Auf welcher Seite bin ich mal wieder gelandet?

  • jennewein

    Das ist ja auch zum lachen dass wir einen bauern nach brüssel schicken sind ja auch 5 % bauern in südtirol

  • wollpertinger

    Das von dieser Regierung bekräftigte Berufsverbot für Ärzte aus Österreich und Deutschland ist übelster Nationalismus und eindeutig EU-widrig. Die SVP tut als wenn nichts wäre, ihr Kasperle in Brüssel muss Lobbyarbeit für eng begrenzte Südtiroler Interessensgruppen leisten, das Wohl der Bevölkerung geht ihm und der SVP am Arsch vorbei. Leider gibt es hier im Forum allzu viele Teilnehmer, die wahrscheinlich aus Eigeninteresse die volksfeindliche Politik der Volkspartei unterstützen.

    • mannik

      Herr Staffler, wenn Sie in Österreich nicht ausreichend Deutsch können, werden Sie auch nicht in die Ärztekammer eingetragen. Wenn Sie’s nicht glauben, informieren Sie sich, tut nicht weh.

      • wollpertinger

        In Österreich sollte ein Arzt die deutsche Sprache beherrschen, weil die Mehrheit seiner Patienten Deutsch spricht. In Südtirol muss ein Arzt laut nationalistischer Regierung Italienisch sprechen, obwohl die Patienten mehrheitlich Deutsch als Muttersprache haben. Wenn ein Arzt Deutsch, also die Sprache seiner Patienten spricht, dann darf er nicht arbeiten. Das ist ganz klar gegen die EU-Richtlinien und gegen jedes Menschenrecht, aber das können oder wollen sie nicht verstehen.

        • mannik

          Nochmals Herr Staffler: Südtirol ist keine Insel. Die Kriterien für die Berufskammern beruhen auf Staatsgesetzen, das hat nichts mit nationalistisch zu tun, denn sie gelten ja nicht explizit für Südtirol (dann würde ich Ihnen recht geben).
          Ich bin ja der erste, der sagt es sollten in erster Linie die fachlichen Fähigkeiten gelten und nicht die sprachlichen, denn dafür findet sich immer ein Weg, aber eben in beide Richtungen und das sieht Knoll eben nicht so (wie mit dem Leichen-Plakat unmissverständlich zur Schau gestellt).
          Es ist auch keine Frage ob die Patienten mehrheitlich Deutsch sprechen – was ja sowieso ein rein statistischer Wert wäre – denn es ist ja nicht so, dass die Ärzte mehrheitlich italienisch sprechen, wenn Sie dieses Konzept verstehen.
          Der Verweis auf das EU-Recht ist Quatsch. Es besagt nur, dass sie als EU-Bürger das Recht haben in anderen Mitgliedsstaaten zu arbeiten, aber nicht dass sie von der Erfüllung bestimmter lokaler Voraussetzungen befreit sind. Sonst wäre bspw. die österreichische Regelung auch nicht EU-konform. Aber das können und wollen Sie nicht verstehen.

    • kurt

      Bravo Wollpertinger ,richtig so!!!!.

  • kurt

    @stefan1
    Da hast du Recht ,hattest wenn überhaupt mal eine ………………Bildung !!!!!!!.

    • stefan1

      Du bist schon ein ganz Schlauer, kurtilein. Zur Sache kannst leider wie immer nichts sagen, weil dann leider deine ganze Ignoranz zum Vorschein käme.
      Wo wir gerade bei Thema Bildung sind: Das wäre eine glatte 4, Thema verfehlt !

  • mannik

    @cif – Es geht um die Möglichkeit, nicht ob es ein rein deutschsprachiger Arzt umsetzen würde. Es geht auch nicht allein um die Anstellung im Sanitätsbetrieb, er kann ja auch privat praktizieren, aber eben nur, wenn er eingetragen ist.
    Die Rechtsprechung kennt auch das Prinzip des Potentiellen.

  • mannik

    @kurt – Knoll misst mit zweierlei Maß, weil er VERHINDERN möchte, dass Ärzte, die nicht Deutsch können in Südtirol arbeiten dürfen, aber ZULASSEN möchte, dass Ärzte, die nicht Italienisch können schon dürfen. Das Leichen-Plakat drückt genau diese Einstellung unmissverständlich aus.

    • kurt

      @mannik
      Ja und , in Rom wollen sie genau das umgekehrte durchdrücken auch um unseren supergscheiden SVP – Senatoren zu zeigen wie der Hase läuft .
      Das ist Rechthaberisches getue seitens Rom aber auch Bozen ,wer zu guter letzt drauf zahlt ist halt immer der Bürger bzw.Patient
      Aber da werde ich wohl wieder daneben sein mit meiner Meinung !!!!!.
      Ich bin gewiss kein Knoll Befürworter aber da hat er Recht und zur Demokratie gehört auch die Meinungsfreiheit .

      • mannik

        Nein, Knoll hat eben nicht recht, deshalb misst er ja mit zweierlei Maß. Rom drückt gar nichts durch, denn es geht nur um die Bedingungen für die Eintragung in die Ärztekammer (die der Staat regelt, denn es sind staatsweite Bedingungen), nicht um die Voraussetzungen für die Aufnahme im öffentlichen Dienst (Zweisprachigkeit).
        Wenn das Land italienischsprechenden Ärzten (die sich eben eintragen können) nicht die 5-jährige Gnadenfrist zum Erlernen der deutschen Sprache einräumen würde, könnten diese im Sanitätsbetrieb auch nicht eingestellt werden. Diese Frist dient aber dazu ein weiter reichendes Problem provisorisch zu lösen.

        Was das mit Meinungsfreiheit zu tun hat wissen auch nur Sie.

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