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„Rente mit 62“

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Die Gewerkschaften machen Druck für einen Rentenantritt mit 62 Jahren oder 41 Beitragsjahren – und hoffen auf mehr Erfolg im Kampf um höhere Löhne.

von Heinrich Schwarz

Sie scheinen über die Jahre deutlich an Macht verloren zu haben, zeigen zuletzt aber verstärkt Präsenz: Die Gewerkschaften mobilisieren auf lokaler und gesamtstaatlicher Ebene. Gestern präsentierten die Gewerkschaftsbünde AGB-CGIL, SGB-Cisl und UIL-SGK in Bozen ihre wichtigsten Forderungen.

Auf nationaler Ebene gehören die Renten zu den wichtigsten Themenbereichen. Für hitzige Diskussionen sorgt regelmäßig die Fornero-Rentenreform, mit der das Renteneintrittsalter deutlich angehoben wurde, um die öffentlichen Kassen weniger stark zu belasten. Die Regierung Lega-5-Stelle hatte mit der „Quote 100“ dann wieder für eine zwischenzeitliche Senkung mit entsprechenden Mehrausgaben für die öffentliche Hand gesorgt.

Was wollen die Gewerkschaften? „Wir sind für die Überwindung des Fornero-Gesetzes und für einen Rentenantritt mit 62 Jahren oder 41 Beitragsjahren unabhängig vom Alter“, hieß es gestern.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (4)

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  • andreas

    Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Männer ist 79 Jahre, also zu lange, um mit 62 Jahren in Rente zu gehen.
    Unser System ist so auf Dauer nicht finanzierbar, also entweder früher sterben oder später in Rente gehen.

    Meine Lieblingsgrentner yannis und kurtl können sich jetzt schön aufregen und unterstellen mir, dass ich ihnen den Tod wünsche. 🙂

  • silberfuxx

    ……….oder jedem WENIGER oder GLEICH VIEL Rente geben……dann wären sie auch wieder finanzierbar……….

  • josef

    @Andreas
    Du hast sie ja nicht mehr alle. Denk mal richtig nach.
    Soll jemand über 40 Jahre lang Rentenbeiträge bezahlen und dann nur mehr 10-15 Jahre dafür eine Rentenrückzahlung bekommen?
    Ich glaube schon, daß es gerecht ist, wenn jemand einen Großteil des eingezahlten Geldes wieder zurück bekommt und das kann eben nicht passieren wenn die Lebenserwartung 79 Jahre sein soll und man mit weit über 60 Jahren in Rente geht.

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