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Heftige Gegenwehr

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Der ASGB wettert gegen die geplante Abschaffung des zweiten Rückzahlmodells beim Bausparen. Man betreibe Politik gegen das Wohl der Bürger.

von Heinrich Schwarz

Wie die TAGESZEITUNG gestern berichtete, will Wohnbaulandesrätin Waltraud Deeg das sogenannte Bullet-System beim Bausparen weitgehend abschaffen. Das Bullet-Modell ist eine alternative Rückzahlungsmöglichkeit des Bauspardarlehens: Anstatt Kapital und Zinsen in regelmäßigen Raten zurückzuzahlen – wie bei jedem gewöhnlichen Darlehen–, kann das gesamte Kapital auch erst am Ende der Laufzeit per Einmalzahlung zurückgezahlt werden.

Auf Vorschlag von Deeg soll das Bullet-System aufgrund der angespannten Haushaltssituation von der Landesregierung abgeschafft werden. Mit einer Ausnahme: Für Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter soll eine Aussetzung der Kapitalrückzahlung möglich sein.

Der Plan sorgte gestern bei der Gewerkschaft ASGB für eine entrüstete Reaktion. Vize-Chef Alex Piras warnt eindringlich vor Eingriffen in das sich immer besser etablierende Südtiroler Bausparmodell und fordert „eine Sachpolitik, die zum Wohl der Bürger arbeitet und nicht dagegen.“

Das Bullet-Modell, so Piras, sei ein unverzichtbarer Baustein des Bausparens, das den Südtirolern den Weg zur Eigenheimfinanzierung ermögliche.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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