Du befindest dich hier: Home » News » Die Verzichts-Posse

Die Verzichts-Posse

Die Opposition freut sich über die Inflations-Nachzahlungen– auch wenn sie das öffentlich nicht zugeben will.

Der SVP-Antrag zur automatischen Inflations-Anpassung der Politiker-Entschädigungen enthält einen brisanten Passus: Demnach haben die Abgeordneten die Möglichkeit, „innerhalb von 90 Tagen ab 1. Jänner 2020“ freiwillig auf die Nachzahlungen der seit 2013 nicht ausbezahlten Inflations-Anpassungen zu verzichten. Der Grüne Riccardo Dello Sbarba ersuchte die SVP darum, diesen Satz zu streichen, da man sonst in Erklärungsnot geraten würde. Die Edelweißpolitiker finden dieses Verhalten scheinheilig: Immerhin müssten sie für die Maßnahme den Kopf hinhalten. Wer die automatische Inflations-Angleichung nicht richtig finde, solle darauf verzichten.

Doch nicht nur Dello Sbarba, sondern auch die anderen Oppositionspolitiker leisten – wenn überhaupt – nur halbherzig Widerstand gegen die SVP-Pläne. Paul Köllensperger und Brigitte Foppa haben einen Regionalgesetzentwurf eingebracht, der die Anpassung der Politiker-Gehälter an die der öffentlichen Bediensteten vorsieht.

„Das immer gleiche Grundproblem liegt darin, dass sich Politiker selber ihre Gehälter machen, mit allen Zulagen etc.“, sagt Brigitte Foppa. Sie wünscht sich daher, dass es eine Koppelung an andere Gehälter gibt, zum Beispiel an jene des öffentlichen Dienstes. „Ja zu einer würdigen Bezahlung für eine wichtige demokratische Tätigkeit – aber bei gleichen Bedingungen wie andere Arbeitende. Erst dann wird das gesamte Privilegien-Thema aufhören“, meint die Grüne.

Die Verzichtbereitschaft der Abgeordneten hält sich in Grenzen: Neben dem Grillino Diego Nicolini verzichten ausschließlich Paul Köllensperger und Maria Rieder auf einen Teil des Gehalts. Bei Köllensperger und Rieder sind es etwa 600 Euro im Monat, was rund der Hälfte ihrer Zulagen als Fraktionsvorsitzender bzw. Präsidialsekretärin entspricht. Die anderen vier Abgeordneten des Teams K – Josef Unterholzner, Alex Ploner, Franz Ploner und Peter Faistnauer – hingegen haben laut Auskunft des Regionalrats- und Landtagspräsidiums noch auf keinen einzigen Cent verzichtet. (mat)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (63)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • andreas

    Pack schlägt sich, Pack verträgt sich…

    Der Satz von Dello Sbarba ist für einen Politiker eigentlich fatal und zeigt wie Oppositionspolitiker teilweise agieren.
    Dem Volk soll der Eindruck vermittelt werden, dass sie aus reinem Altruismus Politik machen, sie aber durch die SVP dazu gezwungen werden, Geld dafür zu erhalten.
    Ich fand Dello Sbarba eigentlich gar nicht schlecht und intelligent, wie man aber mit einem Satz sich so bloßstellen und seine Reputation ruinieren kann, verstehe ich nicht recht.

    TK ist auch ein Beispiel, dass es gar nicht so einfach ist, verschiedene Meinungen unter einen Hut zu bringen. 2 von 6 verzichten auf ein paar Euro und betreiben Symbolpolitik, welche aber nicht mal in der eigenen Partei eine Mehrheit hat. Geschlossenes überzeugendes Auftreten geht jedenfalls anders.

    Also machen wir munter mit diesen Politikern weiter und erfreuen uns über die fast täglichen Possen dieser, damit es was zu lästern gibt, wir haben nun mal keine anderen.

    Wobei ich immer mehr den Eindruck habe, dass ein Knoll oder eine Mair sich in der Rolle eines Hofnarren wie im Mittelalter sehen, nur waren diese außerordentlich klug, sonst wurden sie geköpft, was Politiker heutzutage aber zu Recht ablehnen, da sie im Landtag dann nicht mehr wüssten, wohin mit den Kopfhörern. 🙂

    • leser

      Anderle
      Altlandeshauptmann durnwalder hatte damit kein problem laut zu sagen
      Die SVP ist nicht gut nur besser als die opposition
      Solange das so ist wird sich nichts daran ändern
      Der beste beweis ist wohl der rentenvirschusskandal heiss dello sbarba klotz mair ulli pius leitner mussten den vertrag unterschreiben um die rentenvorauszahlungen zu bekommen
      Dass diese damen und herren kein ruckgrad haben sueht man an der politik die wir haben
      Aber sie liegen nur im europäischen trend der karren läuft an die wand
      Aber politikern ist das egal denn ihre schäfchen sind in der regel im trockenen das ist bei unseren pappenheimern nicht anders
      Wenn foppa bloss nicht due tränen kommen wie damals

      • george

        ‚leser‘, ihr verschärft das Problem dadurch, dass ihr bzgl. Rentenskandal immer alle in den gleichen Topf werft. Dello Sbarba, Heiss u. wenige andere haben den Vorschuss schildbewusst mindestens sofort zurückbezahlt, aber die meisten der Mehrheit und einige der anderen weigern sich bis heute schuldig zu sein. Also, wo bleibt hier eure Objektivität? Wie wollt ihr dann eine politische Moral von anderen einfordern?

        • andreas

          Dello Sbarba hat sich mit dieser Aussage unmöglich gemacht.
          Eine Offenbarung, welche ich ihm z.B. niemals zugetraut hätte, dass er sich selbst so aus dem Rennen nimmt.

          • george

            @andreas
            Du wirst nie zugeben, dass du etwas auch einmal falsch interpretiert oder zugeordnet hast, wann es um jemand aus der politischen Minderheit geht. Diese „Offenbarung“ ist mindestens ehrlich gemeint und bezieht sich vor allem darauf, weil die SVP die Anpassung gemäß Beamtengehälter abgelehnt hat. Wieso soll dann Dello Sbarba unter der Devise „Zahn um Zahn, Aug um Auge“ agieren? Für dich gilt anscheinend nur die Brechstange und die schlangenhafte politische Falschheit auf die andere Seite zu schieben und damit etwas vorzutäuschen, was in Wirklichkeit nicht da ist.

          • ganzwasneues

            @george
            andreas ist sicher nicht der einzige mit dieser Meinung.
            Ich habe den Dello Sbarba auch so interpretiert – obwohl er es vielleicht nicht so gemeint hat.
            Als Politiker sollte er natürlich jedes Wort auf die Waagschale legen, diesmal ist es halt in die Hosen gegangen.
            Trotzdem bleibt er noch einer von den Wenigen, dem ich so einen Sager mit einem Augenzwinkern „verzeihe“

        • leser

          George
          Kein einziger hat bis heute auch nur einen cent zurückbezahlt
          Ich finde es einfach beschämend dass genau solche intellektuellen und selbstgefällige moralprediger so tun als beträfe es sie gar nicht
          Ein beispiel
          Heiss beterlini sind dozenten oder eine kasskatter mur beyreibt als kulturveryreterin unistudenten in innsbruck
          Eine solche doppelzüngigjeit ist beschämend und steht absolut nucht für alle südtiroler
          Ich bin nicht einverstanden dass solche leute immer nich ganz vorne in der gesellschaftsvertretung stehen
          Es wäre zumindest angebracht dass man ihnen nicht mehr begegnen muss und sue ihre privilegien stillschweigend geniesen

          • george

            ‚leser‘, woher nimmst du deine Behauptung, dass keiner von denen etwas zurückgezahlt hat? Und wieso setzt du Peterlini mittenhinein, der wirklich nichts zurück gezahlt hat und wo deine Aussage zutrifft? Wieso vermischst auch du alles, der du sonst meistens recht klar die Verschiedenheiten trennen kannst?

          • leser

            Jergile
            Ich sage das weil es so ist

    • kurt

      @andreas
      Ja wenn du es schon so gut und immer von anderen verstehst ,dann erkläre uns doch mal was dann deine SVP welche Politik -betreibt?????.
      Eine Politik die der Opposition die Gelegenheit gibt zu jederzeit ,wie du es beschreibst, zu lästern und zu kritisieren ,ist das dann eine gute Politik ??????.
      Abgesehen davon das Die Herrschaften der SVP ,im speziellen dein Freund LH ,Weltmeister im Jammern sind, früher sind sie nach Wien gepilgert heute beschäftigen sie sich als Stiefelecker !!!!!.
      Das schon kann man als Hofnarren bezeichnen !!!!.
      Durnwalder ist Mittelalter und Kompatscher Neuzeit ,aber es sind beide die gleichen Egoisten !!!!!

    • watschi

      warum bezeichnest du diese abgeordenten als hofnarren? weil sie die wahrheit auf den tisch legen, den ihre gegner natùrlich nicht hòren wollen? diese politiker machen genau das wofùr sie in den landtag gewàhlt wurden, sie arbeiten fùr den erhalt unserer kultur. wobei ich nicht gegen andere kulturen bin. im gegenteil, wenn sie unser leben bereichern dann sind sie willkommen. schaden sie uns, dann sollte sie wieder verschwinden. ein leben in demoktratie ohne gewalt, parteienvielfalt und sicherheit muss gewàhrleistet sein.

      • leser

        Watschi
        Hast jetzt aber nix geraucht oder?

        • watschi

          leser, das rauchen lasse ich euch, wenn schon dann lieber das eine oder andere bier oder einen guten lagrein. nein, habe ich noch nicht getrunken. das mache ich abends vor dem kaminfeuer

          • leser

            Zeigt aber langzeitwirkung

          • ohnehirnlebtmanbesser

            Oh Watschi.Aber Morgen brauchst du dich nicht den ganzen Tag zu Hause einsperren…..deine Worte.Die demokratische und friedliche Demostration der Sardinen startet erst am spàten Nachmittag.Dein Ohnehirn.

      • ganzwasneues

        watschi, glaub mir, mit deinen Kommentaren schadest du uns auch!
        Darf ich dich auch auffordern, zu verschwinden?

        • watschi

          ganzwasneues, natürlich darfst du mich dazu auffordern. wäre ja komisch wenn du es nicht tätest.

          • ganzwasneues

            Gut, dann ab mit dir!
            Hast uns ja ausreichend geschadet mit deinen Kommentaren!

            Aber, da du uns die Freude wohl nicht machen wirst…
            Für mich bedeutet das, dass deine Kommentare ab jetzt genauso wenig beachtet werden, wie jene deines beschränkten Kollegen „marting.“

        • ohnehirnlebtmanbesser

          Oh ganzwasneues. “ Watschi schadet uns mit seinen Kommentaren “ Aber wer sind UNS ?

          • ganzwasneues

            UNS sind jene, die mithirnbesserleben

          • ohnehirnlebtmanbesser

            Oh ganzwasneues. Ich gehòre dieser Sekte nicht an. Deshalb schaden oder stòrern mich die Beitràge Watschis keineswegs……….Danke fùr die Belehrung. Dein Ohnehirn.

          • watschi

            ganzwasneue, was bitte sage ich so schlimmes, dass ich so bei dir anecke? ich bin ein friedlicher mensch der es auch von anderen verlangt, einheimisch wie ausländisch. ich bin gegen alle, die gewalt anwenden und sich durch kriminelle taten ihren lebensunterhalt verdienen. bin ich deswegen ein rechter? oder ecke des ch an, weil ich anderer meinung bin wie du? dann bist du aber kein demokrat. frohe weihnachten

    • saustall_kritiker

      Und weil sich hierzulande sämtliche Politiker nur um ihre Gehälter, Rentenvorschüsse, Inflationsausgleiche kümmern, sind sie jetzt im 21. Jahrhundert noch immer nicht in der Lage, dem Land ein Image zu geben, das über das Mittelalter hinausgeht.
      Ein konkretes Beispiel gefällig:
      Wer immer auch nur einmal in der letzten Zeit außerhalb des Schengen-Raums gereist ist (z.B. London, Zypern), weiß es: Südtirol ist europaweit die rückständigste Region. Nirgends sonst muss man noch mit dem alten papierenen Personalausweis reisen. Bis in die hinterste bulgarische Armutsprovinz gibt es den digitalen Personalausweis schon lange. In der Tat werden an den Schengen-Außengrenzen alle gleich weitergewunken, nur die Südtiroler müssen warten, weil beim Verlassen des Schengenraumes eine Menge von Daten zu kommunizieren sind, die beim digitalen Ausweis automatisch gelesen werden, bei unserem aber mühevoll von den Grenzern eingetippt werden müssen. Wir werden ausgelacht, während kein einziger Politiker, weder der Regierung noch der Opposition bei dieser Angelegenheit nur einen einzigen Finger rührt. Ja ja, sie müssen sich ja um ihre millionenschweren Vorschüsse kümmern, während wir als Bürger aus dem Mitttelalter behandelt werden.

      • markp.

        Soviel ich weiß, ist das mit den Papierausweisen kein Südtiroler Problem, sondern ein italienisches. Und bestimmte Gemeinden in Südtirol stellen sehr wohl schon digitale Ausweise aus, z.B. jene in Bozen.

        • saustall_kritiker

          @markp. : Da weißt du leider nicht viel und ich muss dich dafür bedauern 🙁 .
          In der Tat war das Problem bis vor einigen Jahren ein italienisches allgemein. Wie man weiß ist Italien immer der letzte Staat, der was umzusetzen imstande ist und hinkt Jahre, wenn nicht Lichtjahre hinter den viel ärmeren EU- und Nicht-EU nach. Aber Italien hat das Problem gelöst, wenn auch spät – mit Ausnahme von Südtirol, wo unsere Politiker – wie ich oben erwähnt habe – eben anderes zu tun haben als dahinter zu sein, dass solche wichtige Innovationen für den Bürger umzusetzen. Für sie sind in der Tat Rentenvorschüsse und dgl. viel appetitlicher.
          Zu Bozen: In Bozen wurde der digitale Ausweis vor ein paar Jahren versuchsweise ausgestellt. Den Boznern ist es aber mittlerweile auch verboten worden, sich an den mitteleuropäischen Standard zu bringen… und sie stellen wieder die papierenen aus. Ich rate dir also: Frag vorher im Meldeamt, bevor du einen Unsinn schreibst. Schön wäre es nämlich, wenn das stimmen würde.

        • ganzwasneues

          Das Problem der digitalen Ausweise für Südtirol ist, dass auf dme kleinen Scheckkartenformat die zwei/dreisprachige Bezeichnung nicht Platz findet…
          Für die banalsten täglichen Probleme scheint es keine Lösung zu geben, obwohl wir ansonsten als Becshtigste gerne der Mittelpunkt der Welt sind…

      • yannis

        Genau deshalb ist es schön bei den og. Reisen nicht auf das italienische „Papierle“ angewiesen zu sein.
        Aber für die Gegner des Doppelpasses scheint ganz in Ordnung zu sein, das es mit ihren Ausweis an den Aussengrenzen etwas klemmt.

    • george

      Typisch ‚andreas‘! Immer zieht er nur über die Opposition = politische Minderheit her, über die SVP, welche das provoziert hat, wirft er einen Schutzmantel oder schweigt. Wie kann eine SVP einen solchen Satz des Verzichts einfügen, wenn sie ohnehin selber nie darauf verzichten? Und wie können sie einen Antrag der politischen Minderheit, der die Anpassung der Politiker-Gehälter an die der öffentlichen Bediensteten vorsieht, völlig ablehnen. Denn gerade darin liegt die Unsicherheit: Anpassung der Gehälter ja, aber in gerechter Weise für alle öffentlichen Bediensteten mit denselben Kriterien. Und gerade das haben die SVP-Legisten wiederum abgelehnt. Worin liegt also die Bloßstellung der eigenen politischen Moral von Dello Sbarba? Die Bloßstellung liegt wohl vielmehr im Verhalten der politischen Mehrheit! Sind etwa politische Mandatare nicht öffentlich Angestellte (Gewählte und Bezahlte). Wenn nicht, dann müssen wir sie eben abwählen, vor allem jene, die sich ständig Besonderheiten erlauben.

      • andreas

        Die SVP hat die Opposition gelinkt und Dello Sbara ist ins offene Messer gelaufen.

        Schorschi, entweder du bist verblendet oder kannst effektiv 1+ 1 nicht zusammenzählen, jedenfalls ist die Geschichte sehr amüsant.

        • george

          Erstens ‚andreas‘ benimm dich und nenn mich nicht „Schorschi“.
          Und zweitens ist die Geschichte auch nicht amüsant, weil es ja nur deine oberflächlichen Zuordnungen sind, die dir diese Verblendung bescheren. Vielleicht heilen sie am ehesten noch ein wenig deinen Narzisismus.

        • yannis

          Mein Gott Andreas, wann schnallst endlich Du dass Du beim Thema hier von Anfang an auf dem Holzweg bist ?
          @george hat in diesen Falle einfach recht !

  • unglaublich

    1. Die Inflationsanpassung muss für alle gleich sein!
    2. Die Renten und Abfertigungen müssen nach Arbeitsjahren berechnet werden. Wieso sollte die Putzfrau in der Nachleistungszeit (das sind mindestens 20 Jahre) nach 41 Jahren Arbeit 600 € Rente und vielleicht 20.000€ Abfertigung bekommen und der Herr Primar 7000€ Rente und vielleicht 400.000.-€ Abfertigung? Die unterschiedliche Arbeitsleistng wurde schon während der Arbeitszeit mehr als honoriert.
    Der dumme Satz: „Aber ICH hab so viel eingezahlt“ stimmt nicht. Das haben sich die „Gutverdiener“ schön hergerichtet. Ich nenne das eine unglaubliche Ungerechtigkeit, die ins Mittelalter gehört.

  • jennewein

    svp bitte nicht so scheinheilig das alles könnt ihr richten wie ihr wollt und nicht immer die anderen die schuld zu schieben.

  • watschi

    schau schau die grùnen, jeder cent an òffentlichen geldern ist doch meiner meinung schade fùr diese scheinheiligen abgeordneten. was machen denn die schon politisch wichtiges? ach ja, andere abgeordente kritisieren weil sie in der weihnachtszeit an alte traditionen knùpfen wollen und schulen dazu animieren wieder krippen aufzustellen.

    • george

      ‚watschi‘, die Scheinheiligkeit liegt bei der SVP-Lega Mehrheit! Aber das wirst du nicht merken oder merken wollen.

    • alsobi

      Also „watschi“, es ist schon erschreckend wie man diese Skandalpartei unterstützen kann. Jedem normal und vor allem sozialeingestellten Menschen wird speiübel wenn man deren Handeln über die letzte Jahre verfolgt und mitansehen muss wie sich das Edelweiss mit seinen Bauern und Hotel/Gaststättengefolge auf Kosten anderer bereichert oder die Gesetzte zum eigenen Vorteil zurechnschneidert. Ich scheiß auf Tradition und dem scheinheiligen Getue aber leider kann man damit im hl. Land Südtirol immer noch punkten.

  • bzb

    „Das immer gleiche Grundproblem liegt darin, dass sich Politiker selber ihre Gehälter machen, mit allen Zulagen etc.“, sagt Brigitte Foppa.

    Politiker sind die einzigen Arbeitnehmer, die die Höhe und die Zulagen des Gehaltes selber bestimmen und dabei nicht bedenken, dass das Volk ihr Arbeitgeber ist.

    Als Arbeitgeber fordere ich die Entlassung!!!

  • emma

    und viel Auslaender ins Land komplementieren damit sie danach von Diesen gewaehlt werden.

    • watschi

      Emma, an auslàndern ist nichts auszusetzen, es gibt gottseidank genug gute, die wir ja auch brauchen und mit denen sich auch gute freundschaften schliessen lassen. wo du recht hast ist, dass die grùnen, aber auch andere linke parteien, auch meiner meinung, gewisse auslànder ins land lassen wollen, weil sie sich dadurch eine schwàchung rechter parteien erhoffen um an der macht zu bleiben.

    • ohnehirnlebtmanbesser

      Oh Emma. Sklaven waehlen nicht. Und wenn nach vielen Jahren in Freiheit…..sicher nicht aktuelle Parteien.

  • goggile

    polotiker muessen mehr verdienen als privatschaftler. goggiles jahresnettoliste 2020:
    LH 1.500.000€
    LHstellvertreter 750.000
    LR 500.000
    einfache kopfhoererabgeordnete: 150.000€
    spitzencommentatori wie DDDDDr.goggile in TZ-Forum:1.200

  • goggile

    fuer commentatore andreas jahresBEITRAG 200€

  • ganzwasneues

    Der Zeitpunkt ist gut gewählt.
    Eben noch hat man mit den öffentlich Bediensteten um die Inflationsanpassung für die nächsten paar Jahre um jeden Cent fünfmal gefeilscht wie auf dem Basar.
    Bei sich selber aber greifen sie mit beiden Händen in den großen Honigtopf und passen gleich auch noch die vergangenen Jahre an…

    Wenn es bei einem „normalen“ Arbeiter/Angestellten eine Gehaltsaufbesserung/anpassung gibt, gilt diese normalerweise ab dem darauffolgenden Monat!

    Aber… normal ist nicht normal… und gleich ist schon gar nicht gleicher!

    I kannt SCHPEIBM

  • besserwisser

    liebe debattenführer im forum!
    seid doch ein bisserl friedlich in der dieser weihnachtlichen zeit!
    1. südtirol ist ein reiches land und kann sich das leisten
    2. die leute sollen gut bezahlt werden und dann auch gut arbeiten, und das mindestens 50 stunden in der woche, das darf man in dieser preisklasse erwarten (ohne „selfie zeit“!)
    3. wer von euch das geld nicht nehmen würde darf jetzt als erster zurückschiessen :-)!!!!!

  • riccardodellosbarba

    Cara Tageszeitung, ma chi ti ha raccontato questa balla sulla mia posizione? Incredibile!
    La verità è questa: Alla Fraktionssprechersitzung in Regionalrat sulla questione dell’aggiornamento Istat degli stipendi dei consiglieri ho detto:
    1. Che quanto accantonato dal 2013 a oggi non va versato ai consiglieri, ma va riversato nel bilancio provinciale destinandolo al fondo per le politiche sociali. Questo sugli arretrati.
    2. Che per il futuro, noi Verdi (tutti e tre!) abbiamo firmato la proposta di legge del Team K. che prevede che l’eventuale aggiornamento dei nostri stipendi all’inflazione sia agganciato al recupero di inflazione riconosciuto nei contratti dei dipendenti pubblici locali. Questa è l’unica strada equa (equiparare il trattamento dei consiglieri a quello dei comuni lavoratori) che deve valere per tutti.
    3. Invece, riconoscere – come fa la proposta Noggler – un trattamento di favore ai consiglieri (il recupero automatico e intero dell‘ indice Istat dell’inflazione per i consiglieri, mentre ai dipendenti provinciali si riconosce solo una piccola parte), salvo poi dire che chi non è d’accordo può rinunciarci volontariamente, è una soluzione doppiamente sbagliata, perché garantisce un privilegio a quelli che non hanno scrupoli a incassare fregandosene di quel che è giusto e di quel che pensano i cittadini.

    • andreas

      Da liegen sie aber meiner Meinung nach falsch.
      Besser als auf die Zulagen zu verzichten, könnte man die anderen nicht bloßstellen.
      Wäre doch eine super Gelegenheit.

      • mannik

        Das Problem ist, dass diejenigen, die ohne mit der Wimper zu zucken einsacken, kein Problem damit haben bloß gestellt zu werden.

        • andreas

          Sehe ich anders, ich halte den Satz für einen genialen Schachzug, auch wenn sich die SVP ins eigene Fleisch schneiden könnte.
          Unabhängig davon, was genau entschieden wird, hat jeder Einzeln die Möglichkeit sich zu positionieren.

          Verzichte er darauf, verliert er Geld, steht aber als moralisch integer da und kann die teilweise
          hohlen Phrasen mit Inhalt füllen, ist jetzt nicht auf Dello Sbarba bezogen und ich meine vorherige Meinung teilweise revidiere, da die Aussage aus den Zusammenhang gerissen wurde und er sich aber offensichtlich über die Brisanz des Satzes bewusst ist. .

          Verzichtet er nicht, steht er als gierig da, welchen die Meinung des Volkes nicht interessiert und wird ev. nicht mehr gewählt.

          Eine besser Möglichkeit als diese, die anderen an den Pranger zu stellen, gibt es eigentlich nicht. Und sorry, aber warum sollte es einen Oppositionspolitiker großartig interessieren, wenn sich die Mitglieder der Regierungspartei selbst als gierig bloßstellen?
          Wäre mir neu, dass sie sich um die gegenseitige Reputation Sorgen machen.

          • george

            Ach ‚andreas‘, wie recht hatte ich, wenn ich dir vorgehalten habe, dass du niemals zugeben wirst etwas falsch interpretiert zu haben oder auch verdreht zu haben. Jetzt reitest du schon wieder auf demselben toten Pferd, das du schon vorher als totes Pferd bestiegen hattest. Und du willst es einfach nicht merken, dass du damit auch das Wenige deiner Glaubwürdigkeit totreitest, das deinen Gedanken noch inne lag.

          • leser

            Anderle du bist der geborene oberflächkiche wasserträger und erbsenzähler
            Dello sbarba wurds wohl egal sein nicht mehr gewählt zu werden denn seine schäflein sind im trocknen
            Natūrluch ist sein standpunkt schwerwiegender weil er als oppositionspolitiker ehrlicher sein mūsste aber letztendlich sind sue alle unbeschadet ausgestiegen und die svp ler sowieso

  • andreas

    @saustall_kritiker
    Es ist etwas lächerlich die Rückständigkeit einer Region von der Form des Ausweises abhängig zu machen.

    Auch hinkt Italien nicht wirklich überall hinterher, sonst würde nicht Deutschland ab 01.01.2020 den verpflichtenden Kassenbon einführen und auch hätten sie elektronische Rechnungen.

  • prof

    Gut so, Herr Dello Sbarba für die Richtigstellung,jetzt haben alle hier neuen Stoff
    um aufs neue zu kommentieren.

  • bettina75

    Das ist unsere Opposition: „Wasser predigen und Wein saufen“.
    Pfui Teifel.

    • george

      Pfui ‚bettina75‘, du wachst aber auch nie auf oder willst es so nur weiterhin vertuschen, dass gerade die SVP-PD-Legisten Mehrheitspolitker seit eh es so gehandhabt haben: „Wasser predigen und Wein saufen“. Pfui Teufel und du seufst mit denen mit und deckst sie auch noch, indem du all des Übels Ursache auf die Opposition lenkst.

  • andreas

    @george
    „..perché garantisce un privilegio a quelli che non hanno scrupoli a incassare fregandosene di quel che è giusto e di quel che pensano i cittadini.“

    Um was genau geht es deiner Meinung nach in dieser Aussage?
    Welchen Grund gibt es zu verhindern, dass Skrupellose sich selbst bloßstellen?

    Der Satz soll auf jeden Fall drin bleiben, da es eine aufschlußreiche Charakterstudie der Politiker wäre.

    Und wenn du mir antwortest, bitte nicht großartig pauschal herumschwadronieren, sondern konkret auf die Fragen eingehen, danke.

    • george

      @andreas
      Es ist genau dein „Schwadronieren“. Wieso sollte ich mich bemühen dir anders zu antworten. Tiefschürfendere Gedankengänge verwstehst du ja nicht, willst sie nicht verstehen oder bist es zu bequem dich darin zu vertiefen. Und dann willst gerade du mir „herumschwadronieren“ vorwerfen? „..perché garantisce un privilegio a quelli che non hanno scrupoli a incassare fregandosene di quel che è giusto e di quel che pensano i cittadini.“ Um was geht es hier, was steckt in diesem Satz, den du dir nicht einmal die Mühe nimmst als Ganzes zu zitieren? Dass genau jene keine Skrupel haben einzusacken, die gerade du immer verteidigst. Das zeigt, dass du von derselben Sorte der Einsacker bist, wo immerdu eine Möglichkeit dazu siehst. Dello Sbarba verweist darauf und verwehrt sich zu diesem „Pack“ zugeordnet zu werden. Und noch einmal hervorgehoben: Das nennst du „pauschal schwadronieren“? Das glaubst du wohl selbst nicht, dass sich Skrupellose genau an diesem Satz erkennen lassen bzw. daran eine Charakterstudie der Politker sich aufbauen lässt. Dann hättest du am Verhalten der Mehrheit, nie auf etwas verzichten zu wollen, längst schon diese eine Studie haben können.

      • andreas

        Das siehst du aber falsch. Der von mir zitierte Teil reicht nebenbei völlig.

        Der Satz im SVP Antrag würde garantieren, dass die Samariter sich von den Skrupellosen distanzieren können.
        Wäre er nicht drin und die Samariter wären „gezwungen“, den gesamten Inflationsausgleich anzunehmen, könnten sie zwar gegen die SVP protestieren, würden aber darauf verweisen, das sie gesetzlich die Annahme des Geldes nicht verweigern können, also so eine Art ungewollte Zwangsbeglückung.

        Politisch könnte der Opposition doch nichts besseres passieren, als dass die SVPler das Geld annehmen und sie es alle ablehnen. Dann wäre die Falle der SVP nach hinten losgegangen.
        Warum lehnt Dello Sbarba das ab?

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen