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„Berührende Ehre“

Foto: IDM

Die Transhumanz, die länderübergreifende Tradition der Wanderweidewirtschaft, wurde in die Unesco-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Österreich, Italien und Griechenland hatten zusammen diese multinationale Einreichung vorangetrieben. Mit dabei auch der Kulturverein Schnals und die Schafinteressentschaften des Tales, die das entsprechende Dossier maßgeblich mitgestaltet haben.

Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer nimmt diese Nachricht mit großer Freude auf: „Zehn Jahre nach der Anerkennung der Dolomiten als Weltnaturerbe bekommt Südtirol nun auch ein Kulturerbe der UNESCO.“ Sie sieht es als „berührende Ehre, dass mit so besonderen Wanderweidewirtschaft das am Leben am Berg gewürdigt wird. Tranhumanz bedeutet Entbehrung, Grenzgang, Verlust und Hartnäckigkeit … Sie ist gleichsam etwas Tiefsinniges, ist ein Spiegel des Lebens am Berg.“

Nun gelte es, „behutsam mit diesem Erbe umzugehen“, sagt Hochgruber Kuenzer, die auf die zehn Jahre Erfahrung mit dem Dolomiten UNESCO-Weltnaturerbe verweist. Dort ist die Landesrätin im Auftrag von Landeshauptmann Arno Kompatscher die Südtiroler Delegierte im Verwaltungsrat. „Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass ein UNESCO-Welterbe immer ein Schatz ist, den wir nicht nur vermarkten dürfen, sondern dankbar bewahren und gut überlegen müssen, wie wir damit umgehen“, sagt Hochgruber Kuenzer.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh UNESCO. Das sind die wahren Werte einer Tradition. Und nicht einige ùbermùtige Burschen die einen krankenhausreif den Arsch verdreschen. Ohnehirn.

  • ganzwasneues

    Zitat: „Mit dabei auch der Kulturverein Schnals und die Schafinteressentschaften des Tales, die das entsprechende Dossier maßgeblich mitgestaltet haben.“

    Ach, mir eingebildeten Südtiroler…
    Capofila per la preparazione del dossier UNESCO è stata l’Università del Molise!!

    Obr mir werdn des schun wieder ausderschlochtn und a poor Euro drmelchn…

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh ganzwasneues. Bevor man solche Behauptungen aufstellt, sollte ma Bescheid wissen. Jedes betroffene Gebiet in Italien, Oesterreich und Scweiz hat diese Dossier mitgestaltet..So auch das Schnalstal ùber IHRE Transhumanz.. Ohnerirn

  • thefirestarter

    Was bitte schön ist dabei so besonders das man das als Welkulturerbe aufnehmen müsste????

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh thefirrestarter. Einfach nur eine schòne, alte Tradition, die man schùtzen will. Wie schon einige in Italien…….Napoletaniche Pizza, Geigenbauer in Cremona, Trockenmauern in verschiedenen Gebieten und einige mehr. Aber sicher kein Projekt von Benko.

    • ganzwasneues

      Ich bin inzwischen auch schon eine schöne alte Tradition, möchte aber nicht von der UNESCO geschützt werden, weil ich mich sonst vom Missbrauch durch die Touristiker und dem Ansturm der Touristen fürchte.

      Du bist im Kopf auch immateriell…

  • thefirestarter

    Was haben die alle getan bevor die Unesco sie „schützte“?

    Alles nur Geldmacherei.

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