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Die Euregio betrogen?

Richard Seeber (Foto: orf.at)

Der Leiter des Tirol Büros in Brüssel, Richard Seeber, ist suspendiert worden. Er soll in seiner Zeit im EU-Parlament Scheinverträge mit externen Dienstleistern abgeschlossen haben. Seeber weist die Vorwürfe zurück.

Ist der Leiter des Tirol Büros in Brüssel, Richard Seeber, für einen 400.000-Euro-Betrug verantwortlich?

Richard Seeber ist suspendiert worden. Er selbst weist die Vorwürfe zurück.

In einer Erklärung schreibt er;

„Die Vorgänge rund um die Beratung durch Herrn Dr. Malaun, damals headquarters, sind bereits mehrfach geprüft und wurden von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eingestellt. Die Darstellung, dass meine Gattin Honorare in fast ebenso hohem Ausmaß von Malaun wie er von mir erhalten hat, ist falsch. Es wurden von ihr alle von ihm angefragten Leistungen erbracht, die in Summe nur einen Bruchteil des Gesamtvolumens ausmachten. Diese wurden ordnungsgemäß mit einer genauen Leistungsaufstellung abgerechnet.“

Und weiter:

„Die Vorwürfe der WKStA beziehen sich auf andere Berater, die mich ebenfalls im Rahmen meiner Tätigkeit als MEP unterstützt haben. Alles wurde mehrfach vom Europäischen Parlament geprüft und für korrekt befunden. Auch OLAF hat das Verfahren wegen mangelnden Verdachtes eingestellt. Daher sehe ich dem Gerichtsverfahren gelassen entgegen und bin sicher, dass ich die Vorwürfe ausräumen kann.“

Um Schaden von seiner Familie und dem Land Tirol abzuwenden, habe er nun seine Suspendierung angeboten, so Seeber.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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