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Der Sicherheits-Gipfel

Nach den jüngsten Gewaltakten ruft das Land nun eine Sicherheitskonferenz ein. Auf Antrag der Freiheitlichen.

Der Landtag hat mit breiter Mehrheit (18 Ja, vier Nein und zehn Enthaltungen) einen Antrag der Freiheitlichen gutgeheißen, der die Einberufung einer Sicherheitskonferenz vorsieht. Dazu sollen Sicherheitsorgane, Behörden, direkt Betroffene und weitere Akteure eingeladen werden. In die Organisation und Vorbereitung dieser Anhörung werden alle interessierten Parteien im Landtag eingebunden sein.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen soll der Landtag dann Strategien und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum auf Gemeinde- und Landesebene definieren.

„Die öffentliche Sicherheit in Südtirol hat sich in den letzten Jahren zusehends verschlechtert. Dabei handelt es sich keineswegs nur um ein subjektives Gefühl einzelner besorgter Bürger, wie die Zahlen aus den Statistiken in erschreckender Deutlichkeit belegen“, begründet F-Obmann Andreas Leiter Reber die Notwendigkeit der Sicherheitskonferenz. Und er liefert Zahlen: Bei Raubüberfällen zum Beispiel habe es einen Anstieg von 40 Prozent gegeben.

Sicherheit sei kein Thema von Rechts oder Links, von Regierung oder Opposition, sondern aller Bürger, mahnt Brigitte Foppa (Grüne). Der unsicherste Ort in Südtirol sei nicht der Bahnhofspark, sondern das eigene Schlafzimmer – 84 Prozent der Gewalt an Frauen werde vom eigenen Partner ausgeübt. Sie wolle die Situation in Bozen nicht leugnen, sie habe selbst oft die Polizei gerufen. Aber Unsicherheit entstehe vor allem, wenn sich an gewohnten Orten etwas verändere.

Lega-Landesrat Giuliano Vettorato erinnert an die Bemühungen der Landesregierung zum Thema, etwa an die Zusammenarbeit der Schulressorts mit den Sicherheitskräften. In den Schulen wolle man auch den Wert der Legalität vermitteln und dass die Sicherheitskräfte Freunde seien. Es gebe die Fälle von Gewalt, aber die Aufgabe der Politik bestehe vor allem in der Prävention.
Auch Vize-LH Arnold Schuler sieht die Sicherheit als sehr gefühltes Thema. Es stimme auch, dass sich bei der Gewalt im öffentlichen Raum etwas geändert habe. Heute seien nicht nur Fäuste im Spiel wie auf den Dorffesten, sondern auch Messer und andere Waffen. Das sei nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, es sei ein Auftrag an die Politik. (mat)

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Kommentare (16)

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  • kurt

    Die Frau Foppa sollte dann auch zur Kenntnis nehmen das von den 84% die Hälfte sicher die Frauen selber Schuld haben aber zu feige sind die Vorgeschichte und deren Wahrheit preis zugeben !!!!!.
    Aber heutzutage gibt es ja die Emanzipation und die heilt scheinbar alle Mittel !!!!!.

    • andreas

      Du meinst, dass wenn dich einer für deine Dämlichkeiten verprügelt, du selbst schuld hast?
      Sehe ich jedenfalls bei dir auch so.

      • watschi

        andreas, gewalt ist immer schlecht und muss vermieden werden. „ein scheit allein brennt nicht“ besagt ein altes sprichwort, deshalb sind bei einen streit immer beide schuld, der eine mehr, der andere weniger. du musst wissen, dass nicht nur mànner gewalttàtig sind, der unterschied liegt darin, dass mànner auf anzeigen verzichten. wenn die tat dann doch auf der titelseite der tageszeitungen erscheint, dann nur, weil er dabei ums leben gekommen ist (wie letztens 2 fàlle auch in sùdtirol bezeugen). in den meisten fàllen machen es die frauen scheinbar so schlau, dass vom arzt ein natùrlicher tod bescheinigt wird. man kònnte aber auch all die gewaltausbrùche von frauen gegen alte menschen (von badanti oder in altersheimen) oder gegen kinder (zu hause, in kindergàrten oder schulen) aufzàhlen, von denen in letzter zeit viel berichtet wurde.Gewalttaten, welche ohne ermittlungen durch versteckte kameras nie aufgekommen wàren. dagegen gibt es aber keine demos oder rote schuhe………….

  • criticus

    Was nützt einer von X-Sicherheitsgipfel mit X-Personen die schon mehrmals stattgefunden haben? Reines „Theaterle“ für die Zeitung. Was nützen Kameras, wenn man Täter laufen lässt? Es müssen härtere Strafen her und der Täter MUSS den Schaden bezahlen bzw. abarbeiten. Das muss man sich mal vorstellen, ich verursache eine Straftat bzw. Schaden und spaziere nach meiner Festnahme wieder lächelnd ins Freie. Aber was kann man von einem Staat erwarten, wo Rechtsanwälte als Politiker das Sagen haben und Richter versagen? Ja, die Justiz lt. Statistik hinter afrikanischen Verhältnissen liegt. Mich wundert die Arbeitsmoral eines Polizisten, in einem Staat, der sie täglich mit solchen Gesetzen verarscht.

  • marting.

    Sicherheitsgipfel?
    wozu? wir haben kein Sicherheitsproblem! hat uns der Lugenbeitl gesagt

  • watschi

    wenn diese puhser im bahnhofspark von diesem sicherheitsgipfel erfahren, dann werden sie sich vor lauter lachen in die hose pinkeln. nein, spass beiseite, harte strafen mùssen her, von sofortiger ausweisung bis zum langjàhrigem knast. ohne wenn und aber. wer nur hier herkommt um verbrechen zu begehen, muss ausgewiesen werden.
    fùr die gutmenschen (weil ordnung muss sein): einheimische verbrecher mùssen auch bestraft werden

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Watschi. Vor lachen in die Hose pinkeln? Du meinst sicher weil sie wissen…..der Antrag stammt aus Evas und Svens..Ideen-Kùche.. Und was sind Gutmenschen? Danke fùr eine Antwort: Dein Ohnehirn.

  • watschi

    oh ohne hirn, gutmenschen sind realitätsverweigerer. bist wohl auch einer?
    tschüssi dein kamerad

  • watschi

    ohne hirn, ich glaube, die kennen eher. stefan1, roadrunner und solche typen, als eva und sven. tschüssi dein kamerad

  • yannis

    Dann solltest Du Dich auch für die Legalisierung von Messerattacken (heute in London) Zwangsverheiratung, muslimische „Kleiderordnung“ bis hin zum Ehrenmord usw. einsetzen.
    Könnte sein dass dann die Integration klappt wenn unser Grundgesetz durch die Scharia ersetzt wird.

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