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„Nicht mit der Brechstange“

Philipp Achammer (Foto: Oliver Oppitz)

SVP-Obmann Philipp Achammer fordert eine Ende der politischen Provokationen und sagt erstmals klar: Der Doppelpass sei ohne das Einvernehmen mit den Italienern nicht machbar.

TAGESZEITUNG Online: Herr Achammer, haben Sie den Schlagabtausch zwischen Michela Biancifiore und Vittorio Feltri auf La7 gesehen?

Philipp Achammer: Ja. Und so wie viele Menschen im Land habe auch ich mich gefragt: Ist das das Bild von unserem Land, das nach außen transportiert wird? Es muss endlich Ruhe sein mit den ständigen Provokationen!  Die Fratelli d’Italia warten ja nur darauf, dass jemand einen Müllsack über den Grenzstein am Brenner stülpt, um dann ihrerseits politisches Kapital aus der Aktion schlagen zu können. Das kann es – erst recht 50 Jahre nach der Paketabstimmung – nicht mehr sein!

Was tun gegen dieses vergiftete Klima?

Es nützt das beste Autonomiestatut nichts, wenn nicht auch die Bevölkerung den Willen zum friedlichen Zusammenleben hat. Das Zusammenleben funktioniert nur, wenn man gegenseitig um Ausgleich bemüht ist und nicht ständig die eigene Gruppe mit Provokationen füttert und auf das Trennende geht. Wenn man will, dann kann man in jeder Ecke eine Provokation suchen und finden. Die Leute sollen hart streiten können, aber das Gemeinsame sollte im Vordergrund stehen.

Nun ist es aber so, dass auch die SVP in einigen Streitfragen ein nicht sehr glückliches Händchen hatte, sprich: selbst Öl ins Feuer gegossen hat, wie beispielsweise in der Alto-Adige-Debatte …

Ich weiß schon, dass einige auch den Doppelpass als Provokation empfinden. Aber das, was uns von den anderen Parteien oder Bewegung unterscheidet, ist: Wir haben nie die Konfrontation gesucht, sondern immer das Einvernehmen. Etwas gegen den Willen des Anderen durchzuziehen, dass kann nie funktionieren.

Damit sagen Sie: Der Doppelpass ist ohne das Einvernehmen der Italiener nicht machbar?

Der Doppelpass ist ein Ziel der SVP, aber er lässt sich nicht mit der Brechstange oder mit Konfrontation durchsetzen, sondern nur im Rahmen der Verständigung und des Ausgleichs.

Noch einmal: Sie sagen, der Doppelpass ist nur möglich, wenn Italien seinen Segen dazu erteilt?

Ich weiß schon, dass jetzt jemand sagen wird: Das wird nie möglich sein. Aber es kann nur so funktionieren! Man kann den Doppelpass nicht einfach ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen, denn der Schaden wäre immens.

Also gilt es, ein Modell zu finden, mit dem auch die Italiener leben können?

Auch Italien muss sich den Spiegel vorhalten und endlich sagen: Das mit der Doppelstaatsbürgerschaft haben wir ja in Istrien selbst gemacht! Wenn die italienische Seite die Bestrebungen für den Doppelpass ständig als separatistisch brandmarkt, dann ist das genauso falsch.

Wie meinen Sie das?

Wir sind keine Separatisten, wir haben als SVP immer betont, dass der Doppelpass für uns kein separatistisches Anliegen ist

Für die Süd-Tiroler Freiheit sehr wohl?

Es gibt die, die gesagt haben: Zuerst der Doppelpass, dann der nächste Schritt … Wir haben aber immer klar und deutlich gesagt, dass der Doppelpass für uns ein europäisches Anliegen ist, also ein Anliegen der Verständigung und nicht der Trennung.

Wie erklären Sie sich den Umstand, dass eine Michela Biancofiore in Italien für ihre Thesen tosenden Applaus bekommt?

Wenn ein Bild von unserem Land gezeichnet wird, das Michela Biancofiore zu neuem Applaus verhilft, dann muss uns das sehr nachdenklich stimmen.

Warum haben viele Italiener so ein Südtirol-Bild? Sind viele Italiener in ihrem Innersten doch Faschisten?

Es wird ein Bild gezeichnet, von denen da oben, die den ganzen Tag über von den Italienern profitieren, die unverhältnismäßig viel bekommen, die aber von Italien weg wollen. Das ist ein abstruses Bild …

Wie kommt es zustande?

Eben durch diese Politik der Provokation und der Gegenprovokation. Diese Politik ist für Parteien wie die Fratelli d’Italia das gefundene Fressen. Das sollten wir nicht nähren. Wir sollten versuchen, diese Kräfte zu isolieren.

Tut sich die SVP auch deswegen schwer, weil ihr die volkstumspolitische Flanke weggebrochen ist?

Ich denke nicht. Wir haben eine autonomiepolitische Linie, die eine zutiefst heimatpolitische ist. Was uns von anderen Parteien unterscheidet: Uns geht es nicht um die einseitige Provokation, sondern die Autonomie ist ein Gut aller hier lebenden Menschen.

Wäre das nicht ein guter Zeitpunkt, die SVP für die Italiener zu öffnen?

Nein, wir bleiben nach wie vor eine Minderheitenpartei, die die Interessen der deutsch- und ladinischsprachigen Menschen im Lande vertritt. Aber das schließt nicht aus, dass wir eine Politik machen, die allen zugutekommt.

Wie kann man das verzerrte Südtirol-Bild korrigieren?

Wir sind alle gut beraten, die Situation wieder herunterzukühlen. Die Leute wollen, dass wir uns um die wesentlichen Themen kümmern. Die Leute wollen, dass die Sprachgruppen sich untereinander verstehen und verständigen.

Und was passiert, wenn so weitergezündelt wird?

Es kommt zu einer immer stärkeren Polarisierung, was für das ganze Land ein Schaden wäre. Auch die Italiener dürfen Parteien wie den Fratelli d’Italia nicht auf den Leim gehen. Die Italiener in unserem Land müssen ebenfalls zeigen, dass unser Land anders ist. Und sie müssen beweisen, dass auch sie im Grunde nur Ausgleich und Verständigung wollen.

Interview: Artur Oberhofer

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (51)

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  • andreas

    Es war doch auch Achammer, welcher das Brieflein an Österreich unterschrieben hat, also hat er bei einer Provokation, wen immer sie galt, doch selbst mitgemacht.

    Das Problem beim „Südtirolbild“, welches viele Italiener haben ist, dass es stimmt, wir sind ein Haufen verwöhnter und selbstgefälliger Opportunisten, welche das Rosinenpicken anscheinend in den Genen haben.

    Wirtschaftlich steht Südtirol gut da, es gibt in manchen Bereichen, primär in BZ, das Problem, dass nicht alle öffentlich Angestellten Deutsch können, was aber mit etwas gutem Willen von beiden Seiten beherrschbar ist.

    Wenn Leute wie Knoll oder einereiner ohne österreichischen Pass eine Identitätsproblem haben, liegt das weniger an der Sache an sich, sondern an ihnen selbst und an ihrer grundsätzlichen Ablehnung von Italien.

    Wenn man sich die Spielchen von Biancafiroe und Knoll ansieht, denkt man unverweigerlich an 2 eher unterbelichtete Gestalten, welche ihre politische Daseinsberechtigung durch Provokationen des jeweils anderen erzielen. Einerseits als Vertreter von Splitterparteien verständlich, andererseits schädlich für das Ansehen Südtirols.

    Unabhängig von allem, Achammer muss weg, wir haben einen Landeshauptmann mit Format, wir brauchen dafür keinen Lakaien.

    • george

      ‚andreas‘, du hast wohl vergbessen zu schreiben, dass nicht nur Achammer, sondern weitere 14 SVP-Mandatare das „Briefchen unterschrieben und es befürwortet haben in dieser unannehmbaren (provokativen) Form abzuschicken. Somit die Mehrheit der SVP-Vertretung gemeinsam mit anderen Spaltern. Also müsste nicht nur Achammer weg, sondern ein Großteil dieser SVP-Lakaien, wie du das nennst. Du „unterbelichtest“ somit das gesamte Bild genauso und bist nicht objektiv genug das eigentliche (wirkliche) Südtirolbild klar zu stellen.

    • imago

      Auch ich bin ein deutschsprachiger Südtiroler aber für den Doppelpass. Alle Südtiroler als Rosinenpicker abzustempeln wird der Sache nicht gerecht, denn nicht alle sind öffentlich Angestellte, subventionierte Bauern oder subventionierte Unternehmer, nein, die Mehrheit in Südtirol hat mit dem Rosinenpicken nichts zu tun. Den Doppelpass als Spaltpilz zu sehen ist doch nur eine linksgrüne aufgebauschte These.

  • pingoballino1955

    Interessant: auf dem Vorwurf „Alto Adige“ ist der Achammer im Gespräch gar nicht eingegangen,er ist schnell auf den Doppelpass aufgesprungen.Wie üblich hat er viel nichtssagendes ,nichts konkretes gesagt. Viel bla bla und nichts dahinter!

  • huwe

    @andreas
    Ich bin Überzeugt, saß, im Lande Süd Tirol, alles friedlich zugehen würde, wenn in den Köpfen beider Seiten nicht dieses Faschischtische Denken statt finden würde, wo ich der Italienischen Prepotenz, die haupt Schuld zuweise.
    Was hat ein Italiener schon für ein Schaden, wenn ein Einheimischer (Süd Tiroler) ein Österreichischen Pass besitzt, weder Nutzen noch Schaden.
    Und was mit den Rosinenpicken ( Genen) betrifft, ich denk mal ,daß, dir nicht im Klaren ist, was die Süd Tiroler nach den ersten Weltkrieg mitgemacht haben.
    Wenn die Heutigen Süd Tiroler verwöhnte Opportunisten sind, dann dank der Arbeit Ihren Vorfahren.
    Das Wort Freiheit sollte ein Gut sein das nicht nur ein Wort darstellt, sondern eine Wirklichkeit die für alle Menschen gelten sollte.

    • andreas

      Die „Freiheit“ der Südtiroler, lass doch bitte dieses kindische Süd Tiroler, siehst du genau wo eingeschränkt?

      Ich bin deutschsprachig und gegen den Doppelpass, da er nur unnötige Streitereien zwischen den Sprachgruppen provoziert, da es so gut wie unmöglich ist, ein faires Verfahren, wer ihn bekommen soll, zu erstellen.

      Die eigene Selbstgefälligkeit damit zu erklären, was die Vorfahren mitgemacht haben, finde ich jetzt etwas abenteuerlich.

      Wenn du mit der italienischen „Präpotenz“ die Rechten von ihnen meinst, gebe ich dir Recht, aber wo unterscheiden sie sich von denen der deutschsprachigen Rechten? Knoll ist doch nicht besser als Biancafiore, beide schüren doch nur gegen die jeweils andere Sprachgruppe und geben sich regelmäßig als Opfer.

      Nochmals, Südtirol geht es gut und diese Differenzen, welche anscheinend zwischen den Sprachgruppen herrschen, werden von ein paar rechten Hinterhofpolitikern beider Sprachen herbeigeredet und dienen nur dazu, ein paar leichtere Gemüter für sich zu gewinnen, welche dann „Probleme“ haben, welche sie ohne den Hinweis der Politiker gar nicht wüssten, dass sie sie haben.

      • george

        Und wer schürt da mit, außer Knoll? Doch nicht nur „ein paar leichtere Gemüter“? Nenn doch auch all die anderen innerhaalb der Südtiroler Machtstruktur. Was ist mit dem größten Medium im Land bzw. denen, die dahinter stehen und es politisch tragen und lenken? Es gibt außerhalb dem „gemeinen“ Volk nur eine Minderheit an politischen Vertretern und Mandataren, die sich objektiv und ausgleichend verhalten und die haben in der Machtstruktur derzeit nicht das Sagen.

      • ohnehirnlebtmanbesser

        Oh Anderas. Das Problem Achammer kenn ich leider nicht. Der Rest deiner 2 Beitràge wecken in mir neue Hoffnung fùr die Zukunft unseres schònen Landes. Schònen Sonntag. Dein Ohnehirn.

      • imago

        @andreas Ohne unsere Vorfahren hätten wir keine Autonomie so wie wir sie heute kennen und die Geschichte leugnen kann man nicht. Bezüglich des Doppelpasses schreiben Sie als ob Sie und nur Sie die Wahrheit gepachtet hätten und so wie ich nicht von der Südtiroler Freiheit bin sind sie kein Demokrat.

        • andreas

          Habe ich auch nie behauptet, dass ich von einer Demokratie sonderlich viel halte und dass meine Meinung, welche ich auch begründet habe, nicht allgemeingültig ist, liegt eigentlich in der Natur der Sache.

  • goggile

    wie uninformiert seit ihr alle? die applause bei gilettis sendung be sind kuenstlich aufgesetzt un der sendung mehr stimmung zu verleihen ausserden verduent der moderator millionen. aergert euch darueber nicht ueber gerechtfertigte mindestgehaelter fuer politiker. politiker verdienen zu wenig im vergleich zur privatwirtschaftvund beamtentum. sie muessen fuer alles herhalten und die wichtigsten entscheidungen treffen. wenn ein sinner mehr aks der LH verdient dann stimmt was nicht. oder in welch anderen sportart verdient der welt78ste knapp 600.000€?

    • ich1979

      @goggile
      Wenn Sinner nicht gut spielt, verdient er gar nichts. Er steht gewaltig unter Druck von allen Seiten.
      Wenn ein Politiker nichts leistet, verdient er trotzdem. Verantwortung übernimmt er keine. Plus sind sie alt genug um sich für Privatwirtschaft oder Politik zu entscheiden.
      Bitte aufhören zu plerren.

    • ich1979

      @goggile
      Achammer hat bekannterweise sein Studium abgebrochen, Sinner trainiert seit klein auf.
      Womit rechtfertigst du Achammers Gehalt und seine zukünftige Rente?
      Sinner trägt den Namen Südtirols international positiv zur Schau. Was macht Südtirols Politik dafür?
      Sinner trägt 10mal mehr für eine Verbindung Italien-Südtirol bei (Azzurro-Südtiroler) als die Ja-sager di wir im Parlament sitzen haben.

  • ich1979

    Herr Achammmer,
    Die SVP ist an der Macht und sie ALLEIN trägt die Verantwortung.
    Wenn Südtirol und ihre Autonomie ein schlechtes Bild nach außen bzw nach Italien haben ist das allein die Schuld der SVP.
    Ein Fisch stinkt immer am Kopf zuerst.
    Und die Tatsache, andere zur Zusammenarbeit aufzurufen, somit anderen die Schuld zuzuschieben ist unterste Schulblade in einer Führungsposition.

  • anton76

    Das Einvernehmen Italiens wird es nie geben, eigentlich weiß das jeder, auch Achammer! Somit ist das Thema leider gestorben. Ehrlich ist das nicht! Für die SVP war dieses Einbinden des Wortes Einvernehmen die Rettung… So können sie sagen dass sie schon gewollt hätten, das böse Italien hat es aber nicht erlaubt… Verlogene scheiß Politiker!

  • prof

    Es ist schon interessant,daß hier einige bei diesem Thema J. Sinner ins Spiel bringen,wirklich beschämend.

  • herrbergsteiger

    Die Italiener wollen den Österreichern also vorschreiben, wem sie den Doppelpass ermöglichen wollen, und wem nicht.

    Den Südtirolern in der Vorzeigeautonomie Südtirol (Richtig wäre „Alto Adige“) wo laut Kompatscher vor 50 Jahren eine Sternstunde der Demokratie erstrahlte (und immer noch strahlt) soll das, was für die Italiener in Slowenien/Kroatien eine Selbstverständlichkeit ist, weiter vorenthalten bleiben.

    Bitte eine Ehrensalve für die ital. Vorzeigedemokraten und ihre Helfershelfer in der SVP!

  • stefan1

    Lächerlich das Argument mit den Fratelli di fascio solange die SVP mit ihren ebenso rechtsextremen Freunden der Lega koaliert ist und mit Biancofiore für Europa antritt !
    Die SVP sollte wieder zur Besinnung zurückkehren und Mitarbeit mit solchen Irren ausschließen !

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Bergsteiger. .Steigen Sie mal von Ihren dunklen Felswànden runter ins Tal.. Sie werden staunen….die grosse Mehrheit der àlteren Mitbùrger wird Sie eines Besseren belehren. Es erstrahlte eine Sternstunde…..sicher mit einigen Wolken. Es sind aber sicher nicht Bùrger wie Sie die halfen und helfen diese Wolken mit etwas weniger Fanatismus und mehr demokratischen Dialog zu verschieben. Ihr Ohnehirn.

  • tff

    Endlich hat auch der Achammer verstanden dass er mit diesem sinnlosen Dopppelpass auf dem falschen Dampfer sitzt. Die klare Absage des Van der Bellen, in seinem. Interview,
    sollte eigentlich auch den letzten Dummen und STFler aus seinen Träumen geweckt haben.
    Der Doppelpass ist gestorben.

    • imago

      @tff Van der Bellen leistet sich jetzt so zu schreiben da in Österreich die türkis – blaue Koalition sich selbst gesprengt hat und jetzt höchstwahrscheinlich eine türkis – grüne Koalition im Raum steht. Van der Bellen ist ja ein Grüner und Achammer sagt ja nichts Neues wenn er meint ohne Italien geht nichts, hat er immer schon behauptet. Das Thema Doppelpass, so wie es scheint, wird uns aber noch lange, auch über Türkis – Grün hinaus, sofern diese Koalition zustande kommt, begleiten.

      • stefan1

        Immer der selbe Unsinn mit dem Grünen. Was hat van der Bellen in seiner Präsidentschaft denn parteiisches oder grünes gemacht ?? Das wäre euer rechter Irrer Hofer gewesen, der schön die ganze Zeit Öl ins Feuer gegossen hätte und sich dann die rechtsextremen auf der anderen Seite wieder aufregen ( Uri, Lega, Biancofiore). Wenn man den Wisch wirklich wollen würde, sollte man halt weniger aufreißerischen Unsinn verbreiten, aber gewisse Personen wollen damit ewig Wahlkampf machen…

        • yannis

          Och ne,
          Der van der Bellen ist mindestens genau so viel Grüner, wie der Hofer Rechter ist.
          Einfach mal die Biografie von den grünen Holländer und seinen früheren Dunstkreis lesen.

          • stefan1

            Natürlich war er Grüner, nur jetzt als Präsident hat er sämtliche Ideologien abzulegen, was er auch gemacht hat (im Gegensatz zu Hofer, der freiheitlicher Präsident bleiben wollte). Land vor Partei, aber das ist den rechtsextremen Irren ja egal.
            In dem vergifteten, verrauchten und versifften Umfeld der Rechten schrumpft das Hirn halt deutlich mit, man schaue nur mal auf die deutschnationale Vergangenheit des Möchtegern Präsidentschaftskandidaten…

          • tff

            Deutsch lernen !

          • george

            ‚yannis‘, wie verlogen ihr doch seid. Einen „grünen Holländer“ kann nur jemand so nennen, der sich selber im Dunstkreis seines Joint vernebelt. Van der Bellen ist mehr Wiener und eigentlich noch mehr Ötztaler. Weißt du nicht wo Umhausen ist, für dich wahrscheinlich in Holland, für mich allerdings in Tirol.

      • tff

        Eben,auch sie haben kapiert, dass sich das Klima in Wien geändert hat. Kurz und co
        haben nicht das geringste Interesse sich wegen dieser Einbildung einiger Fanatiker
        mit Italien anzulegen, und der FPÖ ein paar tausend Südtiroler Stimmen zu schenken, die ja dann in Österreich mitwählen könnten. Das Projekt der rechten Marschierer ist gestorben, und der Knoll wird sich ein neues Thema suchen müssen,um weiterhin von unserem Steuergeld zu leben.

  • iceman

    wer jetzt immer noch auf diesem Kadaver Doppelpass herumreitet, den sollte man wegen Leichenschändung belangen. Na gut, einige Maden können gut davon leben.

  • josef.t

    „Müllsack über den Grenzstein “ ?
    Hier zeigt der Herr wieder ganz klar sein Gedankengut, die Tat
    ist nicht schlimm, die die darauf reagieren sind die „Schlimmen“ ?
    Wenn ein Politiker seine Religion politische missbraucht, mit den
    Rechten mitmarschiert, ist seine Glaubwürdigkeit verspielt und
    Zeit zum „Abgang“ ……
    Denn eine Partei der Opposition ist das Eine, was Anderes die
    Partei, die Politik in unserem Lande für „alle drei Volksgruppen“
    gestalten soll, um den Frieden in Südtirol zu gewährleisten…….

  • ich1979

    @andreas
    Sobald du verstehst, dass ich es verstanden habe, wird auch dir ein Licht aufgehen.

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