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Kompatschers Plan

LH Arno Kompatscher

Laut offiziellen Zahlen hinkt Südtirol bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung weit hinterher. Doch der Landeshauptmann relativiert diese Zahlen – und kündigt Maßnahmen an, die die Innovation vorantreiben sollen.

von Heinrich Schwarz

Wie aus einer Studie des Statistikinstitutes ASTAT hervorgeht, hinkt Südtirol bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung weit hinterher. Die sogenannte F&E-Quote lag im Jahr 2017 bei nur 0,73 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Nachbarregionen und -staaten haben deutlich höhere Quoten. Und vom EU-Ziel für 2020 von drei Prozent ist Südtirol ohnehin weit entfernt.

Der Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber reichte nach der Veröffentlichung eine Landtagsanfrage ein und wollte von der Landesregierung wissen, warum die F&E-Quote im sonst so wirtschaftsstarken Südtirol so niedrig ist und wie die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit angekurbelt werden soll.

Jetzt liegt die Antwort von Landeshauptmann Arno Kompatscher vor.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

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  • ronvale

    Die Anrwort ist, wie eh und je, heiße Luft

    Absichtserklärungen und Schönfärberei

  • ich1979

    Es gibt in Südtirol Haushalte, die aufgrund der vergangenen Schneefälle seit Sonntag noch immer ohne Strom sind. Ich rede von hunderten Häusern.
    Die Lage ist immer noch unzumutbar und wenn man bei den Stromambietern anruft, heißt es dort, sie können keine Auskunft geben, über etwas, das man nicht wisse.
    Herr Landeshauptmann, tun Sie endlich etwas

  • batman

    Es gibt Haushalte die nicht mehr über die Runden kommen

  • batman

    Solange das alte System bleibt, hilft die ganze Innovation nix.

    Am 29.05.2016 veröffentlicht
    Kapitalismus ist wie Krebs. Um permanent wachsen zu können, muss der Krebs sein Umfeld zerstören.

    Neoliberalismus ist Krebs im Endstadium. Unter dem Tarnnamen Globalisierung haben es die Metastasen geschafft, das gesamte gesellschaftliche Leben ins Visier zu nehmen und zu unterwerfen. Ökonomie geht vor Würde. Jetzt bleibt nur noch die Eroberung des menschlichen Ichs. Dazu wird die Gesellschaft sukzessive atomisiert. Das Zerschlagen klassischer Gruppen in immer kleinere Einheiten fängt bei der Gewerkschaft an, geht über die Familie und endet im Menschen selber. Aus dem Ich wird eine Einheit, die wiederum in ihre Bestandteile zerlegt und kommerzialisiert werden kann.

    Nach der Generation „Red Bull“ – „Wir realisieren Deinen Traum, und sei er noch so absurd“ – kommt jetzt die Generation „Selfie-Stick“. Nur wer sich permanent selbst inszeniert und dabei dem diktierten Trend der Industrie folgt, kann sich von der Lehre der völligen Konsumgesellschaft verschonen. Cloud-Persönlichkeiten.

    Wo führt diese Highspeed-Autobahn des Zeitgeistes hin?
    Ab wann führt die nicht-artgerechte Haltung des Menschen 3.0 zu seiner Zerstörung?

    Was muss geschehen, damit eine im Konsumrausch dahinvegetierende Gesellschaft wieder erwacht, zu sich kommt?

    Dr. Eugen Drewermann gehört zu den überzeugendsten Mahnern unserer Epoche. Er ist Theologe, Seelsorger und Humanist. Drewermann lebt ein weitgehend analoges Leben. Sein Wissen ist tief und sein Horizont umfasst einen 360°-Raum.

    Seinen Vortrag „Geld, Gesellschaft und Gewalt“ in der Berliner Urania hielt Drewermann aus dem Stehgreif. Ohne Skript, ohne Notizen, mit eindeutiger Botschaft: Der Mensch ist keine Ware. Der Mensch hat eine Würde. Wer diese Würde bestreitet, um den Menschen bis ins letzte Detail vermarkten zu können, bringt am Ende die Menschheit in ihrer Ganzheit um.

    KenFM zeigt Drewermanns Vortrag vom 11. April 2016 und empfiehlt in diesem Zusammenhang erneut das „KenFM im Gespräch“ mit Drewermann aus dem März 2016. https://kenfm.de/eugen-drewermann/

  • thefirestarter

    Forschung und Innovation, gut und recht, aber vielleicht sollten wir etwas besser schauen was bzw. wem wir unterstützen.

    Begünstigter: IVECO DEFENCE VEHICLES AG
    Mehrwertsteuernummer/Steuernummer: 02854220213
    Betrag: 1.945.624,20 €
    Norm: LG Nr. 14 vom 13. Dezember 2006 – wirtschaftlichen Vergünstigungen
    Verantwortliches Amt: 34.1 Amt f. Innovation, Forsch. u. Entw.
    Art der Bestimmung: BLR vom 05.05.2015, Nr. 511
    Akt: Dekret Nr. 24638 vom 29.11.2017

    • yannis

      @thefirestarter

      Für des Hundes „Namen“ nennen, ein herzliches Dankeschön !!
      Übrigens die BRD hat bereits schon im September diesen Jahres die Menge der Waffenlieferungen in die Gegenden wo zum Teil die Flüchtlinge produziert werden, gegenüber des Vorjahres überschritten
      Doppelmoral lässt grüßen.

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