Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » Annulliertes Urteil

Annulliertes Urteil

Ester Quici bei einer früheren Verhandlung im Gerichtspalast (Foto: Karl Oberleiter)

Das Kassationsgerichtshof hat das Urteil gegen Ester Quici im Fall Alessandro Heuschreck annulliert. Die Frau war in zweiter Instanz zu 16 Jahren Haft verurteilt worden.

Neuer Prozess gegen Ester Quici!

Der Kassationsgerichtshof hat überraschend das Urteil gegen Ester Quici im Fall Alessandro Heuschreck annulliert.

Die Frau war in zweiter Instanz wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

In erster Instanz war Quici „nur“ wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Alex Heuschreck und Ester Quici (Facebook)

In dem Verfahren dreht sich alles um die Frage ob Esther Quici ihren Lebensgefährten Alessandro Heuschreck mit dem Messer attackierte, in der Absicht, in zu töten – und u die Frage,  ob alle 18 Messerstiche von ihr stammten.

Die Bluttat ereignete sich im März 2015.

Ester Quici bleibt damit vorerst auf freiem Fuß. Der dritte Prozess findet wiederum am Oberlandesgericht statt, wobei das Gericht auf Weisung der Kassationsrichter die Einstufung der Tat neu prüfen muss.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • sabine

    Immer öfter hört man davon dass Straftäter, sogar bei begangenem Mord, auf freiem Fuss sind. Am meisten wundert mich der Fall im Sarntal, wo ein Mann nach vorsätzlichem Mord an der Schwiegermutter gleich wieder auf freiem Fuss war, und vom dem nie ein Namen publiziert wurde. Unser Strafrecht scheint reif für eine Überarbeitung im Sinne einer effizienteren und konsequenteren Bestrafung von Schwerverbrechern. Ansonsten wär alles nur zum Hohn der unschuldigen Opfer, denen ein Weiterleben verwehrt geblieben ist

    • goggile

      quici hat sicher keinen mord begangen. vielmehr ist es skandalös, dass ohne beweise diese frau sowas mitmachen muss. unfassbar. ich habe immer gesagt, wir leben im krieg, nur die kriegsform hat sich geändert. so ein wichtiges urteil kann nicht von richter so interpretiert werden und von anderen anderst. ein Skandal der seinesgelichen sucht. leider haben wir auch nicht die medien die solche sachen angehen. bild.de bringt tagtäglich justiziale und beamten Irrtümer ans licht uns fordert Konsequenzen! wer glaubt, dass wir in keiner Diktatur leben der ist blind auf beiden augen. bei wirklichen mord sollte es auserdem keinerlei Spielraum geben, ohne Verhandlungen lebenslänglich hinter gittern oder die Wahl vom todespillele zu schlucken wenn die Mörder nicht mehr leben wollen. dass sparen wir steuerbuggler uns wenigstens dessen gefängnisaufenthalt. übrigens: wieviel kostet uns steurbugglern bis jetzt dieses quici justiziale hin und her? dessen Anwalt wird sicher auch von uns steuerbugglern bezahlt. darf man nicht zahlen veröffentlichen? willkommen in der Diktatur. schläft weiter, bleibt weiter willentlich blind und schleimt weiter. südtiroler sind darin besonders gut. sie haben sich an das stiefele verkauft und sind dabei unterzugehn. sie merken es nicht mal.

  • tff

    Das Urteil ist der Beweis, dass das Justizsystem funktioniert. Da gibt es Leute die glauben wirklich dass jeder Richter gleich entscheiden sollte. Hat offensichtlch keine Ahnung warum
    es drei Instanzen gibt, wo immer neue unabhänige Richter über den Fall entscheiden. Wie es in einem demokratischen Rechtsstaat, zur Garantie des Angeklagten, üblich ist. Nur in der Diktatur oder in der Barbarei werden Leute ohne Urteil eingesperrt, oder ermordet, wie es der Dummele fordert. Südtirol ist eine der reichsten Regionen Europas, und nur Idioten können glauben es wäre dabei untergehen. Aber die Bild Leser sind ja bekannt für ihre hohe Intelligenz.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen