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Sinner im Finale

Jannik Sinner

Wer stoppt Jannik Sinner? Der 18-jährige Sextner schaltete am Freitagabend im Halbfinale der Next Gen ATP Finals den Serben Miomir Kecmanovic (ATP 60) in vier Sätzen mit 2:4, 4:1, 4:2, 4:2 aus. Im Finale trifft Sinner morgen um 21 Uhr auf den australischen Topfavoriten Alex De Minaur.

In der “Allianz Cloud Arena” von Mailand standen heute die Halbfinal-Begegnungen auf dem Programm. Um 19 Uhr löste De Minaur gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe bereits das Finalticket. Am Abend waren dann alle Augen auf Hausherr Jannik Sinner gerichtet. Der Pusterer Youngstar, Sieger der Gruppe B, traf auf den Serben MiomirKecmanovic. Beide Spieler standen sich heute zum ersten Mal in ihrer Karriere gegenüber.

Der 20-Jährige Kecmanovic erwischte einen Auftakt nach Maß und ging gleich mit 3:1 in Führung. Im fünften Spiel musste Sinner sogar drei Satzbälle abwehren, ehe er zum 2:3 verkürzte. Gleich danach machte der Serbe aber den Satz zum 4:2 zu. Eine starke Vorstellung von Kecmanovic, der ein bis dato fehlerfreies Tennis spielte.

Sinner hatte aber wie so oft eine Antwort parat. Im zweiten Spielabschnitt zog der Rotschopf aus Sexten mit einem Break im vierten Spiel auf 3:1 davon. Nach 34 Minuten Spielzeit glich Sinner mit dem 4:1 in den Sätzen zum 1:1 aus. Im dritten Satz machte der „Azzurro“ wieder das frühe Break zum 1:0 und wehrte im darauffolgenden Spiel vier Bälle zum Ausgleich ab. Im sechsten Game sicherte sich Sinner den „Deciding Point“ zum 4:2-Satzgewinn. Der Südtiroler dominierte auch den vierten Satz, wo er wieder mit 3:1 in Führung ging. Im fünften Spiel vergab Sinner seine ersten drei Satzbälle, auf eigenen Service ließ er dann nichts mehr anbrennen und setzte sich mit 4:2 durch. Eine einmal mehr sensationelle Leistung des Sextners.

Am morgigen Samstag steht um 21 Uhr das von allen Fans erhoffte Traumfinale zwischen Sinner und Alex De Minaur an. Der Weltranglisten-18. aus Australien, der als großer Turnierfavorit gilt, schaltete heute Tiafoe mit 4:2, 4:1, 0:4, 4:2 aus. De Minaur geht zwar als leichter Favorit ins Match, auch aber Sinner darf man wohl nie abschreiben.

Dank des Finaleinzugs hat Sinner bereits umgerechnet rund 237.000 Euro an Preisgeld sicher. Viel Geld! Denn bislang hat der Sextner in seiner noch jungen Karriere 280.000 Euro an Preisgeldern kassiert.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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