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„Schießstand erneuern“

Der Schießstand in Moritzing soll erneuert und die Lärmbelastung damit beseitigt werden. Landeshauptmann und Sportlandesrat Arno Kompatscher hat die Sportanlage besichtigt.

Landeshauptmann und Sportlandesrat Arno Kompatscher hat am Mittwoch Nachmitag dem Schießstand Moritzing im Westen der Landeshauptstadt einen Besuch abgestattet und sich dabei für eine Modernisierung der Anlage ausgesprochen, in der er großes Entwicklungspotential sieht: „Der Schießstand könnte zu einem modernen Ausbildungszentrum für Sportschützen und – im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2026 – für Biathleten werden und optimale Trainingsbedingungen bieten.“

Der ehemalige Militärschießstand, der nach wie vor dem Staat gehört, wird heute vor allem von Sportschützen genutzt. So kommen Biathleten zum Schießtraining nach Bozen, ebenso wie Sportschützen und Sportschützinnen unterschiedlicher Altersklassen und Kategorien. Wach- und Sicherheitskräfte absolvieren am Bozner Schießstand ihre Schießübungen. Auch wer einen Waffenschein hat oder einen erwerben möchte, kann sich in der Anlage ausbilden und trainieren.

„Der Sportschützenverein zählt an die tausend Mitglieder“, berichtete Präsident Marco Berton, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter Enrico Lillo den Landeshauptmann durch die Anlage führte. Allerdings seien dringende Instandsetzungsarbeiten nötig, um allen allen Nutzerinnen und Nutzernein angemessenes Training zu ermöglichen und die Lärmbelastung weiter zu verringern.

Landeshauptmann Kompatscher erinnerte an das Übereinkommen zwischen Land, Agentur für Staatsgüter und  Verteidigungsministerium im Hinblick auf die Umstrukturierung des Schießstands Moritzing.

Der Landeshauptmann versicherte, noch innerhalb des Jahres die Besitzverhältnisse endgültig klären zu wollen, um dann investieren zu können. „Wir wollen das im Juli vergangenen Jahres im Einvernehmen mit der Gemeinde Bozen beschlossene Projekt, den Schießstand in Moritzing zu erneuern, abzusenken und einzuhausen, schnellstmöglich umsetzen. Damit wird auch das Lärmproblem für die Anrainer gelöst“, sagte der Landeshauptmann.

Die Sektion Bozen der Sportschützenvereinigung UITS ist eine der größten und best organisierten in der Region. Sie zählt etwa tausend Mitglieder aller Sprachgruppen und spielt neben dem Wettkampf- und Amateursport eine wichtige institutionelle Rolle für die Vorbereitung der verpflichteten Mitglieder und für die Sicherheit im Umgang mit Waffen für diejenigen, die eine Lizenz erwerben müssen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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