Du befindest dich hier: Home » News » „2020 wird schwieriger“

„2020 wird schwieriger“

Foto: 123RF.com

Das Arbeitsförderungsinstitut rechnet damit, dass die Verlangsamung der internationalen Wirtschaftsentwicklung im nächsten Jahr auf Südtirol überschwappen wird.

von Heinrich Schwarz

Schon das ganze Jahr über macht das Arbeitsförderungsinstitut (AFI) auf Wolken über den Südtiroler Wirtschaftshimmel aufmerksam, muss jetzt aber sagen: „Südtirols Wirtschaft zeigt sich bislang erstaunlich unbeeindruckt von der internationalen Konjunkturflaute. Der Jobmotor läuft nach wie vor rund, unbefristete Verträge ersetzen zunehmend befristete, die Exporte springen überraschend an, die Nächtigungen im Tourismus holen in den Sommermonaten wieder auf und die Kreditvergabe an Privatpersonen läuft auf hohen Touren.“

Auch wenn Südtirols Wirtschaft eine „unerwartet positive“ Zwischenbilanz aufweise, blickt AFI-Direktor Stefan Perini skeptisch in die Zukunft. International würden sich schwierige Zeiten anbahnen und Wachstumsraten wurden weiter nach unten korrigiert. „Dies gilt insbesondere für die wichtigsten Partnerländer Südtirols“, so Perini, der auf Italien, Deutschland und Österreich verweist.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

UND:

  • Stefan Perini ortet ein schlechtes Personalmanagement in Südtirols Betrieben – und ein Risiko, dass der öffentlichen Verwaltung die Mitarbeiter weglaufen.
  • Ein Drittel der Südtiroler Arbeitnehmer hält sich für überqualifiziert.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • marting.

    wenn der Lugenbeitl jetzt schon sparen muß, wo die Steuereinnahmen noch extrem hoch sind, dann wartet erst mal die nächsten Jahre ab wenn die Krise voll durchschlägt.
    das wird was werden

  • asterix

    Seit 10 Jahren brummt die Wirtschaft und alles drum herum wie ein Bienenstock. Volle Auftragsbücher, so dass man schon wegen kleinerer Arbeit gar nicht mehr anfragen braucht. Umsätze und Gewinne wurden verbucht wie noch nie. Nur die Arbeitnehmer wurden immer wieder vertröstet, eben wegen der Kriese. Jetzt zieht die Ausrede nicht mehr, jetzt brauchts wieder eine „richtige“ Krisen. Und die darf dann wieder der kleine Mann bezahlen, wie halt immer. Verlogener gieriger Haufen.

  • morgenstern

    Volle Auftragsbücher sind noch lange kein Garant dafür dass auch etwas verdient wurde.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen