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Der falsche Zeuge

Die Carabinieri haben die Dynamik eines Unfalles klären können, bei dem das Unfallopfer beinahe doppelt geschädigt worden wäre.

Fast wäre das Unfallopfer ein zweites Mal geschädigt worden!

Die Carabinieri von Welsberg und Innichen haben die Dynamik eines nicht alltäglichen Unfalles rekonstruieren können.

Der Reihe nach:

Im August dieses Jahres fuhr einen 33-jährige Frau aus Bruneck, die im Wagen ihres 64-jährigen Vaters unterwegs war, auf der Alten Straße in Welsberg einen 45-jährigen Radfahrer aus dem Ort an.

Der Radfahrer stürzte zu Boden und verletzte sich erheblich. Die Heilungsdauer betrug mehr als 50 Tage!

Der Unfall wurde zunächst von der Gemeindepolizei in Bruneck aufgenommen, da der Verletzte in das dortige Spital gebracht worden war.

Erst später fand das Unfallopfer heraus, dass der Vater der Unfalllenkerin, der erst nach dem Unfall nach Welsberg gekommen war, gegenüber der Gemeindepolizei von Bruneck ausgesagt hatte, dass er Zeuge des Unfalls gewesen sei. Mehr noch: Der Zeuge stellte den Unfallhergang so dar, dass der Radfahrer diesen verursacht hatte.

Das Unfallopfer wurde stutzig und wandte sich an die Carabinieri von Welsberg.

Und in der Tat: Die Carabinieri konnten in der Folge Zeugen ausfindig machen, die den Unfall tatsächlich beobachtet hatten. Diese Zeugen widerlegten den Vater der Autolenkerin.

Die Konsequenz: Vater und Tochter wurden wegen Körperverletzung angezeigt. Der Vater auch noch wegen Begünstigung angezeigt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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