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„Angst in Meran“

Die SVP hat den Landeshauptmann nach den Gewaltfällen in Meran ersucht, einen Sicherheitsgipfel einzuberufen.

Das SVP-Präsidium hat am Montagnachmittag über die jüngsten Gewaltvorfälle etwa in Meran diskutiert. „In erster Linie muss durch eine konsequente Bestrafung der Täter die notwendige Abschreckung erzielt werden. Darüber hinaus sind zusätzliche Maßnahmen im Bereich Prävention zu setzen“, so SVP-Obmann Philipp Achammer. Landeshauptmann Arno Kompatscher wurde vom Parteipräsidium darum ersucht, das Sicherheitskomitee einzuberufen.

Die jüngsten, erschreckenden Gewaltvorfälle hätten zu großer Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung geführt. „Das Sicherheitsgefühl kann nur dann wieder gestärkt werden, wenn den Tätern auch die entsprechende Bestrafung zuteil wird. Die zuständigen Stellen müssen die gesetzlichen Möglichkeiten dabei voll ausschöpfen“, betont der Parteiobmann. Landeshauptmann Arno Kompatscher will gerade diesen Punkt im Rahmen des Sicherheitskomitees ansprechen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Lebensqualität gerade in den Städten durch solche Vorfälle dermaßen eingeschränkt wird“, betont Achammer.

Auch im Bereich Prävention seien weitere Anstrengungen nötig. „Es muss dort angesetzt werden, wo Gewalt entsteht“, so der SVP-Obmann. Verschiedene Dienste und Einrichtungen im Sozial- oder Jugendbereich leisteten bereits eine hervorragende Arbeit. Diese müssten in ihrer Arbeit aber noch stärker von Gemeinden und Land unterstützt werden.

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