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Bergretter im Dauereinsatz

Ist es das Bilderbuchwetter oder die Jahreszeit, man wird es wohl nie genau wissen, jedenfalls gab es einiges für die Bergrettung Meran zu tun.Sie wurde am Donnerstag gleich zu drei Einsätzen gerufen.

Den Anfang machte ein kardiologischer Notfall in der Nähe der Kirchsteigeralm (1945m).

Ein 61-jähriger Wanderer klagte über Unwohlsein und Kreislaufproblemen.

Nach einer telefonischen Abklärung entschied man sich den Rettungshubschrauber mit dem Arzt direkt zu schicken, um möglichst schnell eine medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Parallel zum Pelikan 2 fuhr eine Mannschaft der Bergrettung mit dem Einsatzwagen zur Kirchsteigeralm, da es galt Angehörige ins Tal zu bringen.

Noch während der Arzt den Patienten versorgte, wurde die Bergrettung Meran in Richtung Kuhleitenhütte (2361m) umgeleitet, dort war beim Abstieg von der Hütte eine Wandererin mit Kreislaufproblemen zu versorgen.

Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde die 62-jährige Deutsche mit dem Einsatzwagen nach Meran gebracht. Unterwegs musste noch eine weitere Wandererin mitgenommen werden, sie war gestürzt und hatte sich leichte Verletzungen zugezogen.

Um 16.30 Uhr wurde die Bergrettung Meran nochmals alarmiert.

Ein 40-jähriger italienischer Bergsteiger hatte den 3000 Meter hohen Tschigat in der Texelgruppe bestiegen und konnte aufgrund des Schnees den Abstieg nicht mehr finden.

Nach mehrstündigen Versuchen setzte er einen Notruf ab. Die Bergrettung Meran flog mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 1 zum Gipfel und holte mit einer Windenaktion den mittlerweile doch etwas arg mitgenommenen Bergsteiger aus Bologna in den Hubschrauber. Er wurde dann zum Zwischenlandeplatz geflogen und vom Arzt genauer untersucht. Die Bergrettung Meran brachte ihn dann noch zu seinem Auto.

Insgesamt war die Bergrettung Meran von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Einsatz.

 

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