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Kreuz mit dem Kreuz

Peter Gruber (STF)

Der Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Peter Gruber, erteilt der Forderung des italienischen Bildungsministers, nach dem Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden sollen, eine klare Abfuhr. „Wir halten an unseren christlichen Wurzeln fest.“, so Gruber.

Peter Gruber empfindet diesen Vorschlag als kulturelle Entfremdung und spricht sich klar für den Erhalt der Kreuze in Schulen und öffentlichen Räumlichkeiten aus.

Tirol sei ein vorwiegend christliches Land und es gehöre zur Kultur und Tradition Kreuze aufzustellen bzw. aufzuhängen. „Diese Überzeugung sollte von anderen Religionen nicht als abweisend oder diskriminierend bewertet werden. Vielmehr sollte es ein Teil der Integration sein, die Gegebenheiten dieses Landes als Zugereister oder Andersgläubiger zu respektieren“, erklärt Gruber.

Das Kreuz sei in Tirol mit vielen Bräuchen und Traditionen verbunden.

Peter Gruber am Dienstag in einer Aussendung:

„Fordern wir heute dessen Entfernung in Schulen, verbieten wir morgen das Herz Jesu Fest mit den Bergfeuern, übermorgen die Wetterkreuze auf den Bergspitzen und zuletzt noch unsere Kirchen.

Es ist wichtig, dass wir uns zu unserem Glauben, unserer Kultur und unseren Traditionen bekennen. Es ist ein falsches Zuvorkommen, wenn wir auf Symbole unseres christlichen Glaubens verzichten, aus angeblichem Respekt vor anderen Glaubensrichtungen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • malwasneues

    Auf den allermeisten Bergspitzen stehen keine Wetterkreuze!

  • franz02

    Kreuze sollten aus den öffentlichen Schulen verschwinden, nicht wegen des Islams, sondern weil sie in eine laizistische Einrichtung wie der Schule nichts zu suchen haben. Natürlich wollen wir auch keinen Halbmond, kein Hitler- bzw. Mussolinibild und keine wie auch immer geartete Zeichen bestimmter Ideologien. Auch der Religionsunterricht sollte wie im übrigen Italien auf die Ebene der Freiwilligkeit gehoben werden und in der unterrichtsfreien Zeit erteilt werden. Die Kosten sind von der Kirche zu tragen, die ja immense Reichtümer besitzt. Die Kinderfeste wie z.B. der Martinsumzug oder Krippenspiele können bleiben. Die schaden niemandem.

  • anton76

    Heute das Kreuz, morgen das angestammte Volk… Usw.

    • mannik

      Brauchen Sie wirklich ein Symbol, um sich ethischer Grundsätze zu besinnen? Die nebenbei mit Religion nichts am Hut haben. Die Basis der westlichen Gesellschaft ist der Humanismus, nicht die christliche Religion und das Symbol des Humanismus ist jeder von uns selbst, der sich von ethischen Grundsätzen leiten lässt.
      Hass und Ausgrenzung gehören übrigens nicht dazu, auch nicht in der christlichen Religion.

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