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Neue Umfahrung

Der aufwendige Wiederaufbau der Brunecker Südumfahrung ist fast abgeschlossen. Die Gesamtkosten für die reinen Bauarbeiten belaufen sich bei 3,3 Millionen Euro.

In den vergangenen zwei Wochen kam es während der Bauarbeiten im Raum Bruneck zu Verkehrsbehinderungen wegen der Sperrung der Brunecker Südumfahrung, die derzeit generalsaniert wird. In dieser Zeit haben die Landesabteilungen Tiefbau und Straßendienst wichtige Bauarbeiten an der Hauptstraße vorgenommen, berichtet Landesrat Daniel Alfreider: „Wir danken allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis.“ In Zusammenarbeit mit der Baufirma und den Abteilungen Tiefbau und Straßendienst sei es gelungen, die Unterbrechungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Um den Verkehr südlich der Stadt auch während der Arbeiten an der Umfahrung flüssig zu halten, war parallel zur Hauptstraße eine zeitweilige Umfahrungstraße eingerichtet worden. Diese Straße kann ab Samstag 21. September, wieder in beide Fahrtrichtungen befahren werden.

Die Bauarbeiten an der Südumfahrung waren in der Hochsaison beziehungsweise im Monat August wegen des starken Verkehrsaufkommens unterbrochen worden. Die neue Südumfahrung wird voraussichtlich Ende Oktober endgültig für den Verkehr freigegeben.

Die zeitweilige Verkehrsumleitung habe sich sehr bewährt und über mehrere Monate einen flüssigen Verkehrsfluss garantiert, erklärt der Verfahrensverantwortliche Stefano Mazzone vom Landesamt für Straßenbau Nord-Ost: „Davon haben Anrainer, lokale Unternehmer, Gäste und Handwerker profitiert, die keinen Umweg auf sich nehmen mussten, während ein sehr sanierungsbedürftiges Teilstück der Pustertaler Straße instandgesetzt wurde.“

Während der Bauarbeiten wurde der ganze Straßenoberbau – diesen hatte noch die staatliche Straßenverwaltung Anas in den Achtzigerjahren realisiert – auf einer Länge von 1,4 Kilometer ersetzt. Die Gesamtkosten für die reinen Bauarbeiten belaufen sich bei 3,3 Millionen Euro.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • malwasneues

    Wenn man bedenkt, wie gut die alten Römerstraßen heute teilweise noch aussehen und wie die Militärstraßen aus dem 1.WK, müsste man das Geld eigentlich vom Staat zurückfordern.
    Denn, was die ANAS seinerzeit verbrochen hat, ist zum Schämen!

  • wollpertinger

    Man hat damals beim Bau der Umfahrungsstraße anstatt Schotter Abbruchmaterial für den Unterbau verwendet. Holz und andere organische Bestandteile sind nach und nach verfault, Plastik ist komprimiert worden und es haben sich immer mehr Löcher gebildet. Das war nicht Pfusch, sondern Betrug, der den Steuerzahler viel Geld gekostet hat. Die Betrüger wurden nie belangt..

  • wollpertinger

    Man hat damals beim Bau der Umfahrungsstraße anstatt Schotter Abbruchmaterial für den Unterbau verwendet. Holz und andere organische Bestandteile sind nach und nach verfault, Plastik ist komprimiert worden und es haben sich immer mehr Löcher gebildet. Das war nicht Pfusch, sondern Betrug, der den Steuerzahler viel Geld gekostet hat. Die Betrüger wurden nie belangt..

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