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Rossinis Austritt

Die Trentiner Kammerabgeordnete Emanuela Rossini, die – gegen den Willen Ihrer Partei – Giuseppe Conte das Vertrauen ausgesprochen hat, verlässt den PATT.

Emanuela Rossini tritt aus dem PATT aus. Dies gab die Kammerabgeordnete gestern bekannt.

„Mit meiner Zustimmung zur neuen Regierung habe ich gegen die Parteilinie verstoßen, um die Instrumente der Verhandlung und der Vermittlung zwischen Trient und Rom auf eine andere Weise als durch reine Opposition zu gewährleisten. Denn der Dialog ist der einzige Weg in der Politik“, so Emanuela Rossini.

Die von nun an parteilose Kammerabgeordnete kündigt an, weiterhin für die Anliegen der Sonderautonomien im Parlament arbeiten zu wollen, dies „im Einklang mit der Verfassung und den Regeln der Demokratie, in einem konstruktiven Verhältnis zu Europa und mit einer besonderes Augenmerk auf die Zukunft der jungen Menschen“.

Ihre Jastimme bei der Vertrauensabstimmung zum neuen Conte-Kabinett war von den Schwesterparteien PATT und SVP harsch kritisiert worden. PATT-Parteisekretär Simone Marchiori distanzierte sich umgehend von der „einseitigen Entscheidung“ der Mandatarin.

Auch SVP-Obmann Philipp Achammer betonte, dass sich beide Parteien einig gewesen seien, sich der Stimme zu enthalten, da die neue Mehrheit ihre Autonomiefreundlichkeit noch beweisen müsse. Die Sprecherin der Sprachminderheiten in der Kammer, Renate Gebhard, teilte gestern mit, dass Rossini Mitglied der Fraktion bleibe. (mat)

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