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300.000 Euro für den FCS

Das Trainingszentrum des FCS

Auch in der kommenden Spielsaison wird Südtirols einzige Profifußballmannschaft Werbeträger des Landes sein. Die Landesregierung ermächtigte LR Achammer zur Unterzeichnung eines Sponsoringvertrags.

Südtirols einzige Profifußballmannschaft, der FC Südtirol, wird auch in der Spielsaison 2019/20 für das Image und die Südtiroler Qualitätsprodukte werben.

Auf Antrag von Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer stimmte die Landesregierung am Dienstag dem Abschluss eines Sponsoringvertrages zu und stellte dafür 300.000 Euro bereit.

„Fußball ist der Sport mit der größten Breitenwirkung und der FC Südtirol ist unsere einzige Profifußballmannschaft“, sagte Wirtschaftslandesrat Achammer. FC Südtirol stehe für Erfolg und eine intensive Nachwuchsarbeit. Zudem stelle schon der Name des Clubs eine Verbindung zu Südtirol her und „hat somit Werbeeffekt“. Von der Zusammenarbeit mit dem FC Südtirol ist auch Tourismuslandesrat Arnold Schuler überzeugt: Sie stärke die Dachmarke und die Bekanntheit der Südtiroler Qualitätsprodukte.

Als Sponsor des FC Südtirol hat das Land Anrecht auf eine Reihe von Marketingleistungen während der gesamten Meisterschaftssaison: So wird der Dachmarken-Schriftzug „Südtirol“ mit stilisiertem Südtirol-Panorama unter anderem im Zusammenhang mit der Mannschaftsbezeichnung, auf der Interviewwand, den Drucksorten, bei Übertragungen, auf dem Bus und den Ausrüstungsgegenständen der Profi- und Juniormannschaften aufscheinen. Zudem sind Kooperationen bei Veranstaltungen im Zusammenhang mit Dachmarke und Qualitätsprodukten vorgesehen.

Das Land Südtirol bewirbt über Sponsorships Veranstaltungen, Personen oder Teams, die geeignet sind, das Image des Landes und die Identität und Positionierung der Dachmarke zu. Dabei gilt das Austauschprinzip „Förderung gegen Öffentlichkeit“.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (10)

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  • [email protected]

    Fußball sehr wichtig, vor allem für unsere Jugend/Amateurevereine. Aber Profifußballvereine mit unseren Steuerngeldern finanzieren ist eine Frechheit.

    • tiroler

      der fc Südtirol sollte namenwechseln: FC Nazionale Provincia di Bolzano!
      mit Südtirol hat er wenig gemein, keine Trainer, höchstens 2 Spieler die echte Südtiroler sind. Dafür soviel öffentliches Geld zu verschwenden finde ich übertrieben wie auch beim Trainingszentrum.
      Vom Niveau ein besserer Dorfclub und vom Auftreten Juve imitieren, mit dem Geld der steuerzahler.
      Wetten dass echte Proficlubs keine Provinzgelder bekommen?

    • einereiner

      Aushängeschild oder Blamierverein? Aufbau von Feindbildern? Hier Steuergelder zu verbraten ist eine Riesenfrechheit. Und nicht zu vergessen die Sponsorengelder, die die Alperia locker macht.

  • malwasneues

    Wie sie ja bereits selber bemerkt haben, steht der Namen Südtirol/Alto Adige auch offiziell im Namen des Vereins…
    Da sind diese 300000 doch irgendwie für die Fische…
    ???

  • morgenstern

    Wenn`s mit Tore schießen nichts wird, kann man immer noch Schüttelbrot verteilen.

  • kurt

    Ich frage mich schon lange was diese Mannschaft mit Südtirol zu tun hat aber die Südtiroler „VOLKSPARTEI“ hat für sowas immer Geld ,aber einen normal sterblichen wir jeder Cent abgeknöpft Bravo !!!!!!!:
    HOFFENTLICH WERDEN JETZT NOCH EIN PAAR WAHLSCHAFE HELLHÖRIGER !!!!!!!!.
    Das ist dem Bürger gegenüber eine absolute Frechheit !!.

  • prof

    @malwasneues
    Ich jedenfalls habe bemerkt,daß der offizielle Name des Vereines jetzt FC Südtirol Bolzano-Bozen ist.
    @ huber.pepi
    Es werden mit Steuergeld auch unsere Südtiroler Amateurvereine unterstützt,wobei ich der Meinung bin,daß es für die Jugend gerechtfertigt ist, nicht aber für die Verpflichtung von vielen Spielern welche nur des Geldes wegen in (fast) jedem Dorfverein in der 1. Mannschaft spielen.
    Es wäre auch interessant zu erfahren wieviel Geld vom Land z.B. der HCB und die anderen Hockey Vereine und auch die Handball Vereine in Südtirol bekommen.

  • hansi

    Diese Fördrungen sei es in der Filmbranche (Südtirol is ja die Crem della Crem – Hollywood lässt grüßen), sowie im Sport sind eine Demütigung und Verarschung sämtlicher ehrenamtlichen Vereine und Tätigen im Lande, die es schwer haben gesetzeskonform zu agieren, sprich sich im Tschungel der Bürokratie zurechtzufinden – bisserl mehr Feingefühl wäre angebracht.
    Bin zwar SVPler aber letztens leider immer mehr maßlos enttäuscht von der Partei und der Landesregierung – da nützt auch der Spruch nun so schlecht geht es uns ja hier allen nicht. Es stimmt es geht uns gut im gewissen Maßen, wenn es der Mittelstand auch keineswegs leicht hat und die Schere immer weiter auseinander klafft – hötrt doch auf Nikolaus zu spielen – der FC hat jo bereits tolle Sportstätte un nun Ausbau des Stadions alles gut u recht – aber dann nochmals 300.000 €………………

    • mannik

      Sie dürfen die Förderung der ordentlichen Tätigkeit eines Sportvereins nicht mit einem Sponsoring verwechseln. Die 300.000 Euro sind Sponsoring. Ob das Geld gut investiert ist lassen wir dahin gestellt, wenn man überlegt, welche Märkte für Südtirol primär sind und wo der FCS spielt.
      Viel krasser sind die insgesamt ca. 13,5 Millionen, für das Trainingszentrum in Rungg (ursprünglich sollte es ca. 3 Mio sind, dann wurden es rund 7) und nochmals 6 für den Umbau des Drususstadions, die zugegeben der Gemeinde Bozen zufließen, aber hauptsächlicher Nutzer des Stadions ist der FCS, also irgendwie geht das Geld doch zum FCS, denn Bozen bräuchte für seine Fußballclubs keine solche Investition.

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