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„Recht auf Betreuung“

Maria Elisabeth Rieder

Das Team Köllensperger will die Landesregierung dazu verpflichten, das Anrecht auf einen Kleinkindbetreuungsplatz für alle Kinder von 0-3 Jahren gesetzlich festzuschreiben.

Die Kleinkindbetreuung bleibt weiterhin ein heißes Eisen.

„Bereits mehrfach haben wir vom Team Köllensperger auf Missstände hingewiesen und Verbesserungsvorschläge gemacht“, schreibt Maria Elisabeth Rieder in einer Aussendung. Urlaubs- und Krankheitsregelung, Bezahlung und Verträge des Personals sowie das Tarifsystem seien einige dieser Themen gewesen.

Nun wartet das Team mit einem neuen Vorschlag auf: einen garantierten Betreuungsplatz gesetzlich zu verankern.

“In der Bundesrepublik Deutschland gibt es bereits seit 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter”, erklärt Rieder.

In Südtirol steigt der Bedarf an Kleinkindbetreuungsplätzen stetig, nicht zuletzt durch die jüngste Gesetzesänderung, dass Kinder im Jahr, in dem sie in den Kindergarten kommen, das dritte Lebensjahr vollenden.

Nicht alle Südtiroler Gemeinden bieten Betreuungsplätze an. In vielen Einrichtungen gibt es lange Wartelisten. “Familien haben keine Planungssicherheit. Vor allem für Frauen wird damit der Wiedereinstieg in den Beruf erschwert. Aber nicht nur Kinder von Erwerbstätigen, auch sozial benachteiligte Kinder sollten eine Betreuungseinrichtung besuchen können. Selten gibt es Plätze für Kinder, deren Eltern nicht arbeiten, obwohl auch Kinder aus diesen Familien in bestimmten Fällen professionelle Betreuung benötigen würden.” so Rieder.

Aus diesen Gründen möchte das Team Köllensperger die Landesregierung dazu verpflichten, das Anrecht auf einen Kleinkindbetreuungsplatz für alle Kinder von 0-3 Jahren gesetzlich festzuschreiben.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (6)

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  • thefirestarter

    So ein Wahnsinn!
    Wieso schreit die Emanze nicht nach einem Recht der Kinder auf die Eltern bis 3 Jahre!
    Sieht sie den nicht das sie sich hier zum Werkzeug der Wirtschft macht.
    Wieso verlangt sie nicht das zumindest ein Elternteil zuhause bleiben darf bei voller Bezahlung.
    Die Kinder brauchen nicht einen Hort in dem sie indoktriniert werden sondern ein Heim wo sie frei aufwachsen können.

    • malwasneues

      Von wem bist du indoktriniert worden?
      Es braucht nicht das eine und auch nicht das andere – es braucht endlich eine wahre Wahlfreiheit!

    • owl

      Im Wunschdenken der Rieder fällt das Geld vom Himmel und das bestens ausgebildete Personal natürlich auch.

      Aber wen interessiert schon die Realität, wenn man/frau auf Stimmenfang ist.

      Daher würde ich in den Gesetzesentwurf hineinschreiben, dass jede/jeder Landtagsabgeordnete 1 oder 2 Kleinkinder im Alter von 0 – 3 Jahren halbtags betreuen soll.

  • vreni

    JA WIRKLICH EIN WAHNSINN// KInder bekommeund und vom Staat erziehen lassen kommt mir irgend wie bekannt vor ex DDR usw. Einfach nur tragisch und traurig………

  • jennewein

    thefirestarter

    wer soll in der Privatwirtschaft ein elternteil den lohn ohne arbeit denn bezahlen.

  • tiroler

    die leit sollendie leit sollen af ihre kinder schaugn wenn sie welche in die welt setzen und sel net von dr öffentlichn hond verlongen

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