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Der Anti-SAD-Vorstoß

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Der Anti-Gatterer-Plan einer öffentlichen Führung des Nahverkehrs wird konkretisiert.

Nach der Annullierung der Ausschreibung der außerstädtischen Busdienste und der ständigen Streiterei mit SAD-Chef Ingemar Gatterer hat die Landesregierung – wie vom Landtag vorgegeben – damit begonnen, an einer neuen Organisation des Dienstes zu arbeiten.

„Die Qualität der Dienste, ein umweltfreundlicher Fuhrpark, die Digitalisierung der Ticketing- und Informations-Systeme sowie eine Aufwertung des Personals stehen im Mittelpunkt, wenn es darum geht, den Bürgern einen besseren Dienst anzubieten“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Für die Entwicklung der neuen Organisation sollen in einer ersten Phase Managementmodelle auf nationaler und internationaler Ebene studiert werden. Auch Experten im Bereich werden angehört.

Vom 20. bis 26. September gibt es Gespräche mit dem Rat der Gemeinden, den Unternehmern im Bereich öffentliche Mobilität, den Gewerkschaften, den Branchenverbänden, den nationalen Verbänden der Autotransporteure sowie mit Experten für Verkehrsmanagementmodelle auf nationaler und internationaler Ebene.

Im November wird dann eine Fachtagung zum öffentlichen Personennahverkehr organisiert. Dabei kommen rechtliche Fragen auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene sowie technische, wirtschaftliche und unternehmerische Aspekte der verschiedenen Managementsysteme zur Sprache.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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