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Der beste Handmäher

Der Gadertaler Christian Irsara stand bei der Europameisterschaft im Handmähen am 14. und 15. August in St. Florian am Inn in Oberösterreich ganz oben auf dem Podest und holte sich den Titel Europameister im Handmähen 2019.

Die Anspannung beim Wettkampf war groß. Mehr als 120 Athletinnen und Athleten aus zehn Nationen ließen die Sensen mit voller Muskelkraft über die Wiesen gleiten und kämpften in drei Kategorien um den Titel Europameister und Europameisterin im Handmähen 2019.

Das Handmäherteam aus Südtirol nahm mit 12 Spitzenmähern und -mäherinnen am Wettkampf teil. Die männlichen Teilnehmer mussten ein Wettbewerbsfeld von 10 x 10 m und die Damen eines von 5 x 7 m zu Boden mähen. Es zählte nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch die Sauberkeit der Mahd. Die Endzeit setzte sich aus der Mähzeit addiert mit den Strafsekunden zusammen.

Der Landesmeister wird Europameister

Christian Irsara aus Abtei gelang es, wie bei der Landesmeisterschaft in Trumsberg, die Nerven zu bewahren und einen sauberen und schnellen Wettkampf abzulegen. Mit hervorragenden 11 Sekunden Vorsprung und einer Gesamtzeit von 02:20,70 Minuten holte sich der Gadertaler den ersten Platz und somit den Titel Europameister im Handmähen 2019. Den zweiten Platz belegte der Österreicher Stefan Weberschlöger mit 02:31,61 Minuten, den dritten Platz holte sich der Schweizer Armin Betschart mit 02:31,71 Minuten.

Spitzenleistungen des Südtiroler Mäherteams

Nicht nur den ersten Platz bei den Männern, sondern auch den zweiten Platz in der Teamwertung sicherte sich das Südtiroler Mäherteam. Die fünf schnellsten Mäher aus Südtirol waren Christian Irsara (1. Platz), Georg Spiess (4. Platz), Klaus Lanziner (13. Platz), Daniel Lanziner (18. Platz) und Simon Oberrauch (24. Platz). Zusammen waren sie die zweit schnellste Nation.

Bei den Damen belegten die Südtirolerinnen Hannah Aichner den 14. Platz und Andrea Staffler den 16. Platz in der Einzelwertung.

Wettstreit und Freundschaft

Bei der Europameisterschaft im Handmähen geht es nicht nur um den Wettkampf. Es ist ein länderübergreifendes Fest unter Freunden, welches im Zweijahresrhythmus in einem der sechs Ursprungländer (Baskenland, Deutschland, Schweiz, Slowenien, Südtirol, und Österreich)stattfindet. „Durch den jahrelangen Austausch sind enge Freundschaften entstanden, welche weit über die Landesgrenzen hinausreichen“, freut sich die SBJ – Landesleiterin Angelika Springeth.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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