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„Die Bürger entlasten“

Fotos: 123rf

Die Pustertaler Staatsstraße wird durch mehrere Eingriffe auf Vordermann gebracht.

Die Pustertaler Staatsstraße (SS 49) wird täglich im Schnitt von ca. 15.000 Fahrzeugen befahren, in Spitzenzeiten sogar von bis zu 21.000.

Sie ist somit die Hauptverkehrsachse Nr. 1 im Pustertal. Um die wichtige Infrastruktur sicher, gut und flüssig befahrbar zu halten, sind verschiedene Maßnahmen im Mobilitätsmanagement des Landes fürs Pustertal auf der Strecke zwischen Obervierschach und Natz-Schabs vorgesehen.

 

Längst sei bekannt, dass die Pustertaler Staatsstraße besonders in der Hochsaison überlastet sei, so Landesrat Daniel Alfreider. „Wir bessern jetzt schrittweise an den neuralgischen Stellen nach und machen die Straße leistungsfähiger“, sagt Alfreider. „Wir arbeiten daran, die Bürger zu entlasten, und zwar durch die Umsetzung konkreter Projekte im gesamten Pustertal, damit die Lebensqualität vor Ort verbessert und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gewährleistet ist“, betont der Landesrat.

Arbeiten von Obervierschach bis Natz-Schabs

Kürzlich abgeschlossen wurden die Arbeiten für zwei neue Kreisverkehre, die die Verkehrsströme besser leiten sollen, und zwar bei der Abzweigung ins Pragser Tal sowie bei der Handwerkehrzone zwischen Bruneck und St. Lorenzen.

Aktuell in Bau und voraussichtlich bis Frühjahr 2020 fertig sind die zwei neuen Kreisverkehre in Toblach, die zwei Knoten ersetzen und den Verkehr besser entflechten und weiterweiterleiten. Im Gange ist auch die Sanierung der Südumfahrung in Bruneck. Dort wird bis September der Belag erneuert, damit die Straße bei Regen sicherer wird. Auf Hochtouren läuft der Bau der neuen Einfahrt ins Gadertal bei St. Lorenzen.

Diese soll ab 2021 die Pendler- und Touristenströme kreuzungsfrei und somit flüssig leiten sowie St. Lorenzen und Pflaurenz vom Durchzugsverkehr entlasten. Durchgeführt wird in Kürze außerdem ein Eingriff für mehr Sicherheit bei der neuen Zufahrt beim Gewerbegebiet in Vintl. Dafür stehen die Arbeiten vor der Übergabe.

In Planung sind zudem zwei Umfahrungsstraßen für mehr Lebensqualität in den Ortschaften, und zwar die Umfahrung von Kiens, für die die Arbeiten noch 2019 ausgeschrieben werden und die Umfahrung von Percha, für die das endgültige Projekt in Ausarbeitung ist. Bevor steht zudem die Abgabe des Ausführungsprojekts für eine verbesserte und übersichtlichere Zufahrt nach Obervierschach und die Ausschreibung der Projektierung für eine neue sicherere Kreuzung nach Sexten ohne Bahnübergang. „Hinzu kommt ein neuer Sicherheitseingriff bei der Raststätte in Natz-Schabs, wo wir die Staus verringern und die Verkehrssicherheit wesentlich erhöhen wollen“, sagt Alfreider.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (11)

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  • noxxer

    SS42 Überetsch: über 25.000 Autos täglich, Spitzen von 32.000 Autos pro Tag + die, laut Landesregierung, gefährlichste Kreuzung Südtirols!
    Hier muss nach 15 Jahren Ankündigungspolitik seitens von Mussner bzw. der SVP Landesregierung endlich mal gehandelt werden, auch wenn das ÜE für die Wahlen unwichtig ist!

  • erbschleicher

    Arme Pusterer! Heult doch!
    Lieber dieses billige Volk aus dem Süden im Tale haben als einen Euro mehr zu verdienen wollen.
    Die Alemagna wolltet Ihr ja nicht und jetzt sind wieder die anderen schuld.
    Durni hätte euch die straßen aus gold gebaut!
    Denkt mal darüber nach.

    • einereiner

      @erbschleicher
      Durni ….hätte ???? Durni hat nicht!
      Den ersten Satz verstehe ich nicht, bitte genauer erklären.
      Die Alemagna wollen wir nicht, wir haben schon genug von diesen Billigtouristen aus dem Süden. Lieber eine bessere Anbindung nach Norden.

      • kurt

        @erbschleicher
        Typisch Flachland -Tiroler ,so ein Neidhammel ,wer da nachdenken soll;über seinen verbreiteten Unsinn ??.

      • yannis

        >>>>Billigtouristen…..

        Werden durch den unendlichen Zubau von Touristenuntekünften sicherlich nicht weniger werden
        Angebot und Nachfrage regelt den Preis, oder Überkapazitäten müssen irgendwie verschleudert werde..

      • yannis

        Und für den Fall dass Du mit den Billigtouristen die Camper meinst, dann sei folgendes festgestellt:
        Die Nullzins Politik des Italieners Draghi kurbelt die Wirtschaft an, keine Frage, nicht zuletzt deswegen hat die Camper-Branche in den letzen Jahren Zuwächse im zweistelligen Bereich zu verzeichnen.
        So ist es halt, wenn sich JEDER Hans uns Franz dank zinslosen Kredit sich Dinge leisten die preislich näher bei 100.000 liegen als bei 50.000 €uro.

  • bohemian

    Jetzt müssten nur mehr die Autofahrer richtig lernen wie man in einen Kreisverkehr richtig einfährt, richtig blinkt und richtig ausfährt.
    Gefühlte neun von zehn Autofahrern haben keine Ahnung vom korrekten Einfahren.
    Meiner Meinung nach würde das schon mal die Hälfte vom Verkehrsstau lösen.

    • einereiner

      @bohemien
      wenn du von „richtig Blinken“ im Kreisverkehr redest, dann hast du auch keine Ahnung vom Kreisverkehr. Wenn ich am Eingang des Kreisverkehrs stehe und im Kreis ist einer 90° bis 60° hinter mir, dann interessiert mich sein Blinken oder Nicht-Blinken überhaupt nicht. Denn dann fahre ich einfach, da er noch viel zu weit weg ist, als dass ich ihm die Vorfahrt nähme.

      • bohemian

        Vor dir oder hinter dir, das ist hier die Frage welche es zu beantworten gilt. Die Autos welche im Kreisverkehr fahren, sind ja immer vor dir, da sie zuerst eingefahren sind.
        Und sofern alle Fahrer beim Ausfahren richtig blinken, kannst du früher einfahren und hältst hinter dir nicht den Verkehr auf.

      • kurt

        @einereiner
        Manchmal bist du schon ein richtiger Bauern -Tschöggl ,hast du auch noch nicht verstanden das im Kreisverkehr keine Rechts -Vorfahrt Regel gilt !!!!!!,wer im Kreisverkehr drinnen ist hat Vorfahrt ,ob und wann du kommst spielt keine Rolle ………….comprende ??????.
        Dann regt ihr euch auf wenn über die Bauern „gespöttelt“ wird.

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