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„Das wird brandgefährlich“

Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle

Die Südtiroler-Freiheit ist besorgt über die politische Entwicklung in Italien – und fürchtet sich vor den Fratelli d’Italia.

Die Süd-Tiroler Freiheit beobachtet die Regierungskrise in Rom mit großer Sorge, da Neuwahlen für Süd-Tirol brandgefährlich würden, wenn dadurch in Italien eine ultrarechte Regierung aus Lega und Fratelli d’Italia an die Macht kommt.

Insbesondere die Vertreter von Fratelli d’Italia hegten einen regelrechten Hass gegenüber Südtirol, sie würden die Schutzmachtfunktion Österreichs nicht anerkennen und seien bereits mit der ungeheuerlichen Forderung aufgefallen, dass die Südtiroler, die sich Italien nicht unterordnen wollen, über den Brenner auswandern sollen, so Sven Knoll.

Die STF schreibt weiter:

Es ist abzusehen, dass die Lega und die italienischen Rechtsparteien nach den Wahlen eine komfortable Mehrheit im italienischen Parlament haben werden. Wenn rechtsradikale Politiker ― wie eine Frau Meloni ― in einer solchen Regierung Schlüsselressorts erhalten, wird Süd-Tirol eine äußerst rauher Wind entgegenwehen.

Die Süd-Tiroler Freiheit sieht sich angesichts dieser politischen Entwicklungen in ihrer Haltung bestätigt, dass die Zukunft Süd-Tirols und die hart erkämpften Minderheitenrechte im italienischen Staat nicht sicher sind. Es gilt sich daher rechtzeitig und parteiübergreifend auf diese negativen Entwicklungen vorzubereiten, um Südtirol bestmöglich abzusichern. 

Durch die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für die Südtiroler würde die Grundlage der Autonomie ― zum Schutze der österreichischen Minderheit in Italien ― politisch gestärkt und Italien könnte auch die Schutzmachtfunktion Österreichs (für die dann eigenen Staatsbürger) nicht mehr in Abrede stellen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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