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Wolf aus Italien

Wolfsartiger Kadaver ohne Kopf im Sellraintal aufgefunden (Foto: Polizei Tirol)

Vor einer Woche wurde ein wolfsähnlicher Kadaver ohne Kopf in Tirol entdeckt. Die DNA-Analyse zeigt, dass es sich um einen Wolf aus Italien handelt.

„Die DNA-Proben der Veterinärmedizinischen Universität Wien sind eingetroffen und bestätigen die ersten Einschätzungen der Expertinnen und Experten. Es konnte festgestellt werden, dass es sich genetisch um einen Wolf handelt, der der italienischen Wolfspopulation zuzurechnen ist. Hinweise, dass es sich um einen Wolfshund oder einen Mischling zwischen Wolf und Hund handelt, liegen keine vor. Dieses Tier wurde bisher noch nicht in Österreich nachgewiesen“, sagt Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer.

Vor einer Woche wurde in Tirol in einem Waldstück ein toter Wolf ohne Kopf entdeckt. Das tote Tier wurde vermutlich erschossen.

Dem toten Wolf konnten mittlerweile auch Schafsrisse auf der Inzinger Alm zugeordnet werden: „Anhand der Proben, die auf der Inzinger Alm bei zwei gerissenen Schafen entnommen wurden, kann bestätigt werden, dass diese von dem im Sellrain aufgefundenen Wolf gerissen wurden“, hebt Janovsky hervor.

Was die Schussverletzung angeht, sind die Ermittlungen derzeit noch im Gange. In den nächsten Wochen sollen weitere pathologische Untersuchungen durchgeführt werden, die dann den weiteren Ermittlungen zugrunde gelegt werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • sogeatsschungornet

    Ein Migrant also, aus südlichen Gefilden…

  • martin.

    Heute wurde in Südtirol ein Wildschwein erlegt Aufsichtsjäger können scheinbar Wildschweine ganzjährig schießen weil sie große Schäden anrichten. Dabei aber kein Aufschrei, keine Tierschützer, keine VetMedUni und kein Interpol. Alles ganz „lisco“…
    Warum bei einem Wolf schon? Wo liegt der evolutionsbiologische Unterschied zwischen dem Säugetier Wolf und dem Säugetier Wildschwein?

  • einereiner

    Das passiert, wenn die Politik versagt. Die Bevölkerung muss sich selbst um die gefährlichen Raubtiere kümmern. Bravo Nordtiroler!

  • martin.

    Die Art wie auf „Tageszeitung online“ Diskurse geführt werden spricht nicht unbedingt für ihre Leser…und somit auch nicht für das Portal selber. Schade. Ich hoffe, es kommt bald eine Regelung, welche die vollständige Identität der Nutzer verlangt. Würde einer Versachlichung der Diskussion und der Diskussionskultur selber sehr dienlich sein…und die Forentrolle wieder in ihre Grotten zurücktreiben.
    #malwasanderes: danke für Ihren Hinweis meinen Flüchtigkeitsfehler betreffend. Ihr Satzbau ist aber auch nicht ganz „liscio“

    • malwasneues

      Hör mal…
      Was – bitte – gibt es am Satzbau meines Kommentars auszusetzen?

      Übrigens:
      Wildschweingulasch, Wildschweinsalami… ist das vielleicht ein Grund, warum Wildschweine im Unterschied zum Wolf gejagt werden dürfen?
      Wolfsgulasch oder Wolfsalami habe ich nämlich noch auf keiner Spesekarte gelesen…

  • der_brottler

    Jetzt sehen die Ösis mal, wenn man die Grenzkontrollen vernachlässigt.
    Der Wolf muss zurück, wo er erstmals EU Boden betreten hat, also nach Italien.
    Komisch dass sich der Salvini noch nicht zu Wort gemeldet hat

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