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Mutter unter Verdacht

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Mutter, die ihr Kind im Brunecker Freibad alleinließ, wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Er hielt sich länger unbeaufsichtigt im Kinderbecken des Brunecker Freibades auf, zitterte vor Kälte und war offensichtlich verletzt. Die Rede ist von einem 18 Monate alten Buben, der in diesem Zustand von Besuchern des Schwimmbads bemerkt wurde – die schließlich die Rettung verständigten.

Das alles ereignete sich am Montag vergangener Woche im Brunecker Freibad. Nun hat die Staatsanwaltschaft formell Ermittlungen gegen die Mutter des Kleinkindes aufgenommen. Nicht wegen Sich-Selbst-Überlassens eines Kindes, sondern wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung, weil der Bub bei dem Badeunfall verletzt wurde.

Die Staatsanwaltschaft prüft nun den familiären Kontext des alleingelassenen Kindes und will gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.

Der Bub war an jenem Montagnachmittag vom Weißen Kreuz ins Brunecker Spital gebracht worden. Die Carabinieri suchten daraufhin die Mutter auf, die zum Badeunfall im Freibad keine genaueren Angaben machen konnte. Offensichtlich lastet die Staatsanwaltschaft ihr die von ihrem Kind erlittene Körperverletzung an. (tom)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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