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„Einfalt und Ignoranz“

Die Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner wehrt sich gegen sexistische Online-Kommentare und hat Anzeige gegen einen den User „Paulus“ erstattet.
Er nennt sich „Paulus“ und spricht in einem Onlinekommentar über die „erfundene Ungleichbehandlung von Glied und Scheide“. Er spart dabei nicht mit sexistischen und diskriminierenden Beleidigungen. Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner hat Anzeige gegen ihn erstattet.

„Ich wehre mich vehement gegen solche Kommentare. Sie sind unterste Schublade und dürfen von unserer Gesellschaft niemals toleriert werden! Aussagen wie diese zeugen von Einfalt und Ignoranz und haben nichts mehr mit fairer Kritik oder freier Meinungsäußerung zu tun“, betont Ladurner. Personen aus dem öffentlichen Leben würden viel und gerne kritisiert, am liebsten anonym über die sozialen Medien.

Presse- und Meinungsfreiheit seien die Grundlage einer modernen Gesellschaft.  Vieles könne öffentlich gesagt, geschrieben oder ausgedrückt werden – doch in keinem Fall dürfe der Respekt verloren gehen und eine Aussage diskriminierend, erniedrigend oder demütigend sein. „Wir Frauen müssen uns unbedingt gegen solche beschämenden und beleidigenden Kommentare wehren – ob im Rahmen eines Gespräches oder über die sozialen Medien. Es gibt keinen Platz, an dem sexistische Bemerkungen zu rechtfertigen sind“, unterstreicht Jasmin Ladurner. Hier gehe es um gegenseitigen Respekt, es gehe um Achtung und um ein gepflegtes Miteinander, das man eigentlich mit einer „guten Kinderstube“ hätte lernen müssen.

„Ich werde nicht über solche Kommentare hinwegsehen. Ich stelle sie an den Pranger und lasse sie nicht einfach so stehen. Ich hoffe, dass ‚Paulus‘ ausfindig gemacht wird und künftig seine Meinung gegenüber Frauen ohne sexistische Seitenhiebe von sich geben wird“, sagt Ladurner.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (22)

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  • andreas

    Und TZ Online hat auch heute denselben Mist in diesem Forum nicht gelöscht….

  • criticus

    Bravo Frau Ladurner!
    Eigentlich müsste die TZ solche Kommentare löschen. Überhaupt sind manche Kommentare in diesen Foren unter jedem Niveau. Zudem erscheinen immer wieder kindische Nachkommentare die unter die Gürtellinie gehen und aus der untersten Schublade kommen. Ist den immer wieder gleichen kindischen Schreiberlingen nicht bewusst, dass dieser „Schmäh“ und „Kindergartenzank“ auf der ganzen Welt gelesen wird. Aufhören würden diese „Kindereien“, wenn ,man sich mit seinen richtigen Namen anmelden müsste. So weit wird es auch kommen.

  • asterix

    Ich gebe ihnen einem Tip Frau Ladurner: Nachdem Paulus immer wieder den Link mit den Brixner Gemeindebediensteten postet, muss er aus diesem Umfeld kommen. Fragen sie doch einfach in der Gemeinde Brixen nach, wem der Antrag auf Zweitarbeit abgelehnt wurde. Sooo viele werden es nicht sein, die nicht dürfen. Abgesehen davon wundert mich auch warum die TZ solche User nicht radikal sperrt. Der geht hier allen und jedem mit seinem Geplärre auf die Nerven. Und der Post Holzeisen – Ladurner war wirklich unter jeder Kritik.

  • tiroler

    jasmin ist omnipresent. muss das sein?

  • cif

    Auch Rufschädigung sollte nicht geduldet werden!

  • kurt

    Alles schön und gut aber Fräulein Ladurner nimmt sich schon gewaltig was raus ,sie sollte zur Kenntnis nehmen das sie auch nur Mensch ist wie jeder andere auch und sich nichts einbilden weil LA -Abgeordnete ist .
    Damit will ich aber nicht die Gemeinheiten von Paulus gut heißen im Gegenteil !!!.

    • mannik

      Was wollen Sie damit sagen? Dass Sie einerseits gut daran tut Paulus anzuzeigen, aber anderseits doch wieder nicht, weil sie eine Landtagsabgeordnete ist?

      • kurt

        @mannik
        Was kann ich dafür das sie trotz immenser Intelligenz gewissen Ausführungen nicht folgen können ,genau sie ,der die die anderen von vorherein für blöd ,Ignorant ,dumm hält und es nur ihrer Gutmütigkeit zu danken ist dass sie mit uns noch kommunizieren !!!.

  • morgenstern

    Vom Paulus zum Saulus, Hauptsache es wird darüber geredet.

  • hirsch

    I hon mir grot in besagten Kommentar durchgelesen (Artikel: Jasmin gegen Renate) und konn net verstian wos oder worum genau man gegen so wos gerichtlich vorgian will??

  • itler

    Ich hoffe dass auch mal ermittelt wird, wann dieser fleißige Gemeindeangestellte all diese Kommentare verfasst hat. Ein Export aller seiner Kommentare und ein Abgleich dessen Zeiten mit den in Brixen „gestempelten“ Arbeitszeiten sollte ja einfach und schnell durchführbar sein.

    Übrigens frage ich mich warum er nicht längst seine Arbeitsstelle bei der Gemeinde gekündigt hat wenn er schon einen anderen Job machen möchte. Mir wäre nicht bekannt dass wir unsere Gemeindeangestellten als Sklaven in Ketten halten…

  • wisoiundnetderfranz

    Wenn die TZ irgendwann ihre Aufgabe Kommentare zu kontrollieren endlich ernst nehmen würde (siehe Nutzerbedingungen!!), könnte es auch dem kurtl und ein paar anderen an den Kragen gehen…

  • kira2000

    Endlich Ruhe von Paulus!

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