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Die UNESCO-Tafeln

Aldein erhält als erste der Südtiroler UNESCO-Gemeinden eine Hinweistafel. Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer sieht in den Schildern eine Orientierungshilfe.

Sichtbarkeit schafft Bewusstsein: Unter diesem Motto erhalten alle im UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten liegenden Gemeinden eine Tafel, die auf den Eintritt in das UNESCO-Gebiet hinweist.

Am Montag startete die für das Welterbe zuständige Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer den Auftakt in Aldein: Gemeinsam mit der Direktorin der UNESCO-Stiftung Marcella Morandini, mit dem Verwaltungsratpräsidenten des GEOPARC Bletterbach, Peter Daldos und dem Bürgermeister von Aldein, Christoph Matzneller, wurde die Hinweistafel am Ortseingang von Aldein offiziell.

Anwesend waren auch der Direktor des Landesamtes Naturparke, Enrico Brutti und der Direktor des Besucherzentrums GEOPARC Bletterbach, Christian Weber.

Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer sieht in den Schildern eine Orientierungshilfe: „Die Information darüber, wo ich mich befinde, schafft Bewusstsein. Das Bewusstsein wiederum schafft die Voraussetzung für Wertschätzung und Achtsamkeit.“

Verwaltungsratspräsident Daldos sagt: „Es ist ein wichtiges Zeichen, wenn nun mit den neuen Schildern an den Gemeindegrenzen darauf hingewiesen werden kann, dass dieses Gebiet einen Teil des Dolomiten UNESCO Welterbes beherbergt.“ Und der Aldeiner Bürgermeister Matzneller betont: „Durch das Anbringen der UNESCO-Beschilderung möchten wir diesen Status zelebrieren, aber auch die Menschen sensibilisieren, mit der uns anvertrauten Natur behutsam umzugehen.“

85 Gemeinen insgesamt, 20 in Südtirol

In weißer Schrift auf braunem Hintergrund – kombiniert mit dem Namen der Gemeinde – weist die Tafel künftig am Ortseingang von 85 Gemeinden darauf hin, dass man in das UNESCO-Gebiet eintritt. Stiftungspräsidentin Morandini streicht „den starken symbolischen Wert der Tafeln“ hervor, „mit dem Vorbeifahrende – nicht nur Gäste sondern auch Einheimische – an den außerordentlichen Wert des Gebietes erinnert werden.“

20 Gemeinden liegen im Südtiroler Teil des Welterbes, die übrigen verteilen sich auf die Provinzen Trentino, Belluno, Udine, Pordenone: „UNESCO steht auch für diese Brückenfunktion und das Zusammenschauen der drei Regionen und fünf Provinzen,“ so Marcella Morandini, die auch hofft, dass die anderen Tafeln in Bälde überall angebracht sein werden. In den anderen Provinzen sind die ersten zehn UNESCO-Ortstafeln bereits aufgestellt. In Südtirol hat sich mit St. Christina die nächste Gemeinde gemeldet, um die UNESCO-Tafel am Ortseingang anzubringen.

Die Gemeinden können sich an die Straßenverwaltung des Landes wenden, die gemeinsam mit dem Landesamt für Naturparke den Druck und die Montage der UNESCO-Tafeln organisiert.

Landesrätin Hochgruber Kuenzer erklärt: „Die UNESCO-Tafel ist der Ortstafel gleichzusetzen: Die eine weist auf die Gesellschaft hin, die andere auf die Natur.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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