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„Werden zäh weiterverhandeln“

Die Vertreter der öffentlich Bediensteten im ASGB wollen nach wie vor eine möglichst große Erhöhung der fixen Lohnelemente erreichen.

So zufrieden die zuständigen Stellen im ASGB mit der Höhe der zweckgebundenen Gelder sind, über die Verteilung muss noch diskutiert werden: „Unser Ziel ist es nach wie vor, eine möglichst große Erhöhung der fixen Lohnelemente zu erreichen, um auch einen nachhaltigen Niederschlag auf die zukünftigen Renten zu erwirken. In dieser Hinsicht ist das letzte Wort mit Sicherheit noch nicht gesprochen und wir werden zäh in die zukünftigen Verhandlungen gehen. Es gilt unbedingt sicherzustellen, dass anteilsmäßig keiner der öffentlich Bediensteten das Nachsehen hat. Nichtsdestotrotz freuen wir uns erstmal über den Kuchen – trotz der zu erwartenden zukünftigen Debatten mit den Verhandlungspartnern der öffentlichen Delegation.“

Das Unterfangen Gehaltserhöhung im öffentlichen Sektor sei eine kollektive Leistung gewesen, die ohne die rege Teilnahme der Bediensteten selbst an den Kundgebungen in dem Ausmaß nie möglich gewesen wäre.

„Als unrealistisch, überzogen und nicht finanzierbar wurden die Forderungen im Vorfeld von vielen Akteuren abgetan, es wurde uns bereits bei der ersten Verhandlungsrunde geraten, die erstbesten Zuckerlen anzunehmen und dies als Erfolg zu verkaufen. Nur durch die Rückendeckung und der massiven Präsenz der Bediensteten im öffentlichen Dienst konnten wir den notwendigen Druck aufbauen, der den Ausschlag für das Entgegenkommen des Landes gegeben hat“, zeigen sich die Vertreter der öffentlich Bediensteten im ASGB überzeugt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • tald

    Meine liebe Gewerkschaft ASGB, ich verstehe eure Freude und Zufriedenheit nicht. Das Land hat im Haushalt 2019 zu der einen Mio für Kollektivverträge mit dem Nachtragshaushalt nur zusätzliche 21 mio vorgesehen. Das macht also für 22.000 Landesbedienstete gerade mal 1.000 Euro abzüglich Sozialabgaben. Also durchschnittlich mehr an Bruttogehalt von 50-60 Euro pro Monat. Das ist weit entfernt von den 11 % lt. Renzler. Ihr Gewerkschaften habt euch wohl blenden und über den Tisch ziehen lassen. Die 300 mio bzw. 195 mio, von denen der Landeshauptmann sprach, betreffen nämlich den Zeitraum 2019-2021, also 3 Jahre! Über die Aufteilung dieses „Kaffeegeldes“ braucht ihr sicher nicht länger zäh verhandeln. Ich bin jedenfalls bereit nochmals auf dem Magnagoplatz aufzumarschieren.

  • ralf

    Die Gewerkschaften haben doch eigentlich nichts erreicht. Welche von ihren Forderungen haben sie durch geboxt ?
    Nun kommen Essensgutscheine, als ob man ein Obdachloser wäre.
    Am Rande bemerkt bekommt man ja schon den Renzi Bonus Für GERINGVERDIENER. Wieder so eine Almose dafür, dass man versucht diesen Staat am Leben zu erhalten und die immer neuen Wahnsinns Ideen von diesen Politikers umzusetzen. Schon Paradox, wenn die Angestellten des Staates zu 90 % Geringverdiener sind, denen man was zu Essen zahlen muss und Boni geben muss.

    Zusätzlich verdienen nun die Neuen von Beginn an mehr. Der dank von denjenigen, die schon ewig für die Gewerkschaft einzahlen ist euch sicher gewiss.

    Meiner Meinung nach in eine Verhandlung gehen und sagen „Wir wollen mindestens 10% kann doch nur schief gehen. Dass man weniger als 10 bekommt ist doch schon vorprogrammiert.

    Also für mich habe ich entschieden den öffent. Dienst so schnell als möglich zu verlassen. Beim Arsch nehmen könnt ihr euch doch selber.

    Ich war noch nie Arbeitsscheu und einen Richtigen Chef zu haben, den es was interessiert wer mehr oder weniger leistet habe ich im öffent. Sektor immer vermisst.

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