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Das Firmenjubiläum

FERCAM hat das Firmenjubiläum am 12. Juli 2019, auf den Tag genau 70 Jahre nach der Gründung desselben, am Firmensitz und gleichzeitig über Live –streaming auch in allen 93 Niederlassungen, davon 63 in Italien und 24 in den ausländischen Tochtergesellschaften, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern gefeiert.

Thomas und Hannes Baumgartner, Präsident bzw. Geschäftsführer der FERCAM, gaben einleitend einen kurzen Überblick über die Unternehmensgeschichte und die wesentlichen Etappen der Entwicklung des Unternehmens und bedankten sich bei allen Mitarbeitern für ihren Einsatz zum Wohle des Unternehmens.

Unter den Gästen befanden sich in allen Niederlassungen auch langjährige Mitarbeiter im Ruhestand, die bereits in den Anfängen wesentlich am Aufbau beteiligt waren.

Eine Erfolgsgeschichte die in den Nachkriegsjahren beginnt:

Die Geschichte der FERCAM beginnt am 12. Juli 1949, als drei Gesellschafter, Bruno Perina, Luigi Spagnolli e Ottorino Fanini, in Bozen den Gründungsakt des Unternehmens mit einem Gesellschaftskapitalvon 1.000.000.- Lire, ( rund 516 €. ) unterzeichneten.

Die drei konnten sich damals sicher nicht vorstellen, dass dieser Gründungsakt der Beginn einer Erfolgsgeschichte war und dieses Unternehmen 70 Jahre später mehr als 2.000 direkte und 3.000 indirekte Mitarbeiter beschäftigt, ein engmaschiges Niederlassungsnetz mit knapp hundert Niederlassungen unterhält und über 1 Million m² Logistikflächen und mehr als 3.000 Ladeeinheiten verfügt“, so FERCAM Präsident Thomas Baumgartner in seiner Eröffnungsrede.

1963 wurde FERCAM, damals mit einem Fuhrpark von 5 LKW, von Eduard Baumgartner, dem Vater des Präsidenten Thomas, übernommen, der sich von allem Anfang an in der Verwaltung auf die erfahrene Zusammenarbeit mit Franco Raffaelli und auf seinen ersten Fahrer, den heute überachtzigjährigen Ludwig Hellrigl, stützen konnte, der bis zu seiner Pensionierung als Fuhrparkverantwortlicher tätig war.

Beide diese langjährigen Mitarbeiter im verdienten Ruhestand nahmen gemeinsam mit den in anderen Niederlassungen anwesenden ehemaligen Führungskräften an den Feierlichkeiten teil.

Thomas Baumgartner übernahm das Unternehmen von seinem Vater im Jahr 1981 als FERCAM noch ausschließlich im Komplettladungsverkehr, vornehmlich im Italien- Deutschlandverkehr, tätig war.

In den fast 40 Jahren seiner Tätigkeit entwickelte er das Unternehmen zu einem umfassenden Logistikunternehmen, das heute zu den Marktführern am italienischen Markt zählt und auch in Europa als kompetenter Logistikpartner stark vertreten ist. FERCAM hat sich unter seiner Führung zu einem anerkannten Logistikdienstleister in sämtlichen Bereichen, von der Straße über die Schiene, Luft- und Seefracht bis hin zur Distributionslogistik , sowie Umzügen und Ausstellungs- und Messelogistik unter der Marke Gondrandby FERCAM entwickelt.

Gut aufgestellt in die Zukunft

Mit großer Genugtuung und Freude feiern wir dieses Firmenjubiläum gemeinsam mit all unseren Mitarbeitern in den verschiedenen Niederlassungen in Echtzeit , indem wir unsere räumliche Entfernung zwischen Hauptsitz und Niederlassungen dank des Einsatzes moderner Technologien überwinden; ich bin sicher, dass technologische Innovation vor allem in unserem Sektor auch künftig einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen wird und wir sind gefordert, all diese Chancen und Möglichkeiten optimal zu nutzen”, so Hannes Baumgartner, der dem Unternehmen seit 2017 als Geschäftsführer in dritter Generation vorsteht.

Die Anfänge und der Ursprung des Firmennamens

Der ursprüngliche Geschäftszweck laut Gründungsakt aus dem Jahr 1949– der „Gütertransport im In- und Ausland“ – ließ an ein gewöhnliches Transportunternehmen denken, doch die innovative Geschäftsidee bestand darin, dass man die Lücke zwischen Schiene und Straßen schließen und die Schnittstelle zwischen Eisenbahn- und Lkw-Transport besetzen wollte.

Dabei wurden Güterwaggons in einer Art „Huckepack“-Verfahren auf spezielle Straßenroller aufgeladen, die dann mit Lkw-Zugmaschinen auf der Straße zum Empfänger transportiert wurden. Die Rollfuhr eignete sich zwar nur für kurze Strecken, brachte aber eine deutliche Zeit- und damit Kostenersparnis, weil der aufwändige Warenumschlag vom Güterwaggon auf Lkw für die Strecke vom Güterbahnhof zum Kunden entfiel.

Für Bozen war diese Transportlösung besonders interessant, denn sie eröffnete den großen Obstbaugenossenschaften am Stadtrand und den Unternehmen in der Industriezone, die über keinen eigenen Gleisanschluss verfügten, einen schnellen und preiswerten Zugang zum Schienengüterverkehr.

Von daher auch der Firmennamen, aus den Anfangsbuchstaben von ferrovie (Eisenbahn) und camion(italienisch für Lastwagen).

 

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