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Grandioses Werk

Mit Mahlers vor Ort komponierten Neunten wurden die Gustav Mahler Musikwochen Toblach eröffnet.

 „Hier ist es wunderherrlich und repariert Leib und Seele“ – so schrieb Gustav Mahler aus seiner Sommerfrische in Toblach, wo er in der Abgeschiedenheit seines Komponierhäuschens 1909 seine letzte vollendete Sinfonie schrieb. Die Neunte entstand in einer Zeit der fundamentalen, erschreckenden Umbrüche in Mahlers Leben, vielfach sieht man in ihr eine Art Vorahnung des großen Meisters auf seinen frühen Tod, der ihn mit nur 51 Jahren 1911 ereilte.

Sehr einfühlsam interpretierten die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Gabriel Feltz dieses grandiose Werk von Gustav Mahler. Es ist für das Publikum immer wieder etwas Besonderes, einer Aufführung der 9. Sinfonie, am Ort ihrer Entstehung, beizuwohnen und es quittierte die Aufführung mit einem lang anhaltenden Applaus.

Auch die Landespolitik war stark vertreten: LR Waltraud Deeg, LR Giuliano Vettorato, Senator Meinhard Durnwalder, der SVP-Fraktionsvorsitzende Gert Lanz sowie Vertreter aus der Wirtschaft: HDS-Präsident Philipp Moser, Alperia-Generaldirektor Johann Wohlfarter, Raiffeisen Generaldirektor Paul Gasser und eine Vertretung der Toblacher Partnergemeinde Landshut in Bayern.

Grußworte an das Publikum richtete Hansjörg Viertler, der Präsident der Gustav-Mahler-Musikwochen, der den langjährigen Förderern des Festivals: der Südtiroler Landesregierung, der Region Trentino-Südtirol, der Gemeinde Toblach, der Stiftung Südtiroler Sparkasse, dem Raiffeisenverband Südtirol, der Raiffeisenkasse Toblach, Alperia, Zelger und den verschiedenen Sachsponsoren für die Unterstützung dankte, ohne die die Austragung des Festivals nicht möglich wäre.

Besonders erfreut zeigte er sich, dass auch heuer wieder den Gustav Mahler Musikwochen, die Schirmherrschaft (das Alto Patronato) des Staatspräsidenten Sergio Mattarella bestätigt wurde. Für die Organisatoren sei dies eine große Ehre und Verpflichtung. Dabei ist sich das Gustav-Mahler-Komitee, welches seit 39 Jahren diese international geschätzte Veranstaltung durchführt,  bewusst,  dass diese Anerkennung auch eine Verpflichtung ist, Einsatz und Begeisterung nicht schwinden zu lassen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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