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Der SVP-Sozialtisch

Philipp Achammer (Foto: Oliver Oppitz)

Mit der Einsetzung des Sozialpartnerforums will die SVP einen Ausgleich zwischen Arbeitnehmern, Wirtschaft und Bauern versuchen.

„Mit der heutigen Sitzung des SVP-Sozialpartnerforums ist der Startschuss für einen neuen innerparteilichen Dialog zwischen den Vertretern des Arbeitnehmerflügels, der SVP-Wirtschaft und der SVP-Landwirtschaft gefallen. Nachdem der Südtiroler Haushalt aufgrund der steigenden Ausgaben vermehrt unter Druck ist, ist ein Ausgleich zwischen den Interessen von großer Bedeutung und wird in Zukunft noch wichtiger werden. Aus diesem Grund wollen wir nun in Zukunft die Sozialpartner an einen Tisch holen und den Dialog zwischen diesen vermehrt suchen, damit Vorschläge bereits im Vorfeld im Sinne des sozialpartnerschaftlichen Gedankens miteinander abgestimmt werden können“, so SVP-Obmann Philipp Achammer.

Das Statut der Südtiroler Volkspartei sieht die Möglichkeit der Einrichtung eines Forums vor, im Zuge dessen jene Themen, die von sozialer, wirtschaftlicher oder landwirtschaftlicher Dimension sind, zwischen den innerparteilichen Sozialpartnervertreter diskutiert werden können.

„Wir haben uns im Rahmen der heutigen Sitzung gemeinsam dafür entschieden, uns in Zukunft in kontinuierlicher Weise zu verschiedenen tagespolitischen Themen – beispielsweise was die aktuellen Lohnverhandlungen der öffentlich Bediensteten angeht – auszutauschen und die verschiedenen Positionen des sozialen sowie des Wirtschafts- und Landwirtschaftsflügels der Partei darzulegen. Im Sinne eines innerparteilichen Dialogs und des Ausgleichs der verschiedenen Interessen war dieser Schritt absolut notwendig“, so Josef Tschöll, Vorsitzender der SVP-Wirtschaft, Daniel Gasser, stellvertretender Vorsitzender der SVP-Landwirtschaft sowie Magdalena Amhof und Helmuth Renzler, Vertreter der SVP-Arbeitnehmer.

Eines der ersten Themen, mit welchem sich das SVP-Sozialpartnerforum auseinandersetzen wird, besteht in den aktuellen Lohnverhandlungen der öffentlich Bediensteten. „In Zukunft werden aber auch Themen auf der Agenda stehen, die mit dem demographischen Wandel zusammenhängen. Man denke hierbei beispielsweise an das Thema Pflege. All diese Themen bedürfen einer weitreichenden Diskussion unter Einbeziehung aller Interessen und eines damit verbundenen Ausgleichs, damit am Ende das bestmögliche Ergebnis für Südtirol steht“, so Philipp Achammer abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (20)

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  • ostern

    Einen sozialen Ausgleich mit Bauern?
    So einen „Blödsinn“ kann nur von einem SVPler kommen.
    Diese Vera….ung hätte er sich ersparen können.

    • asterix

      Ja ist den umgekehrt jemals ein Partnerforum einberufen worden wenn die Lobbygeier ( Wirtschaft, Bauern, Hoteliere usw.) etwas wollen? Alles eun abgekarteter Saustall. Hat der Tschöll doch glatt Angst um die Brotkrumen? Arneitnehmer solidariesiert euch und versenkt die Bande bei den Gemeinderatswahlen.

  • sepp

    Ostern hosch du dir erwarten das va den herrn wos gscheids kimp der guete herr soll amol orbeiten wos a in die zwoa s arbeit nehmer vertreter nett schodat

  • jennewein

    In südtirol gibt es keinen ausgleich ausser alle zahlen keine steuern

  • pingoballino1955

    Und dies fällt der SVP plötzlich erst jetzt ein,ein knappes Jahr vor den Gemeinderatswahlen???? DAS STINKT ZUM HIMMEL!!!!! Trick“17″ wird nicht mehr funktionieren,eure miesen Tricks könnt ihr euch sparen! Na dann macht mal was für die sozial Schwächeren und nicht nur bla bla bla,wie üblich und nichts dahinter!

  • criticus

    „„Mit der heutigen Sitzung des SVP-Sozialpartnerforums ist der Startschuss für einen neuen innerparteilichen Dialog zwischen den Vertretern des Arbeitnehmerflügels, der SVP-Wirtschaft und der SVP-Landwirtschaft gefallen.“
    Der Herr „und ich sage es noch einmal“ will das Rad neu erfinden. Pure Hinhaltetaktik und nichts anderes.

  • andreas

    Der Südtiroler Haushalt ist unter Druck?
    Südtirol ist so gut wie schuldenfrei und hat einen Nachtragshaushalt von über 400 Millionen.
    Streicht mal die ganzen unsinnigen Subventionen wo teilweise dubiose Geschäftsideen entwickelt werden, um ja von den Subventionen zu profitieren, dann wäre schon mal geholfen.

    Achammer soll endlich weg, den kann man doch nicht ernst nehmen.

  • drago

    Man redet am Sozialtisch miteinander. Oh, welch Wunder. Aber da kommt mir das geflügelte Wort in den Sinn: an den Taten sollt ihr sie erkennen. Aber wenn dies auch für den Wähler gelten würde, dann wären einige schon längst nicht mehr im Hohen Haus tätig und müsste vielleicht sogar arbeiten gehen. Oh, welch Schreck.

  • sabine

    Achammer wirkt auf dem Foto irgendwie staatsmännisch. Wem er da wohl imitiert? Auch den erhobenen Zeigefinger sieht man immer wieder, laut moderner Kommunikationswissenschaft eine Geste, die man meiden sollte……

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