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„Landtag ist kein Strand“


Landtagspräsident Sepp Noggler hat die Abgeordneten darum ersucht, nicht mehr mit Strand-Ciabatte zu den Sitzungen zu erscheinen.

Noggler erklärte, dass man ihm bescheinigt habe, ein strenger Präsident zu sein. Daher sei es ihm wichtig, auf die Kleiderordnung im Landtag hinzuweisen.

Es gehe nicht an, dass Abgeordnete mit Strand-Ciabatte zu den Sitzungen erscheinen. Er ersuche alle darum, in Zukunft in angemessener Kleidung in den Landtag zu kommen, so Sepp Noggler.

Den angesprochenen Politikern trieb die Rüge die Röte ins Gesicht.

Die Grüne Brigitte Foppa bat Noggler darum, „für heute noch mildernde Umstände walten zu lassen“. In Zukunft werde man mit geschlossenem Schuhwerk in den Landtag kommen.

Noggler hat die Füße der Abgeordneten genauer unter die Lupe genommen.

Er betont, dass seine Rüge nicht auf die männlichen Kollegen bezogen war. Diese hätten immer passendes Schuhwerk an. Auch die Landesrätinnen Waltraud Deeg und Maria Hochgruber Kuenzer sowie Vize-Landtagspräsidentin Rita Mattei kleideten sich (unten) entsprechend der Knigge-Ordnung des Hohen Hauses.

Als „Grenzfälle“ werden die JG-Abgeordnete Jasmin Ladurner und die Arbeitnehmerin Magdalena Amhof eingestuft. Am Mittwoch trugen die beiden halboffene Sandalen. Das ginge noch, aber manchmal würden auch die beiden Damen über die Stränge schlagen, heißt es aus der Landtagsführung.

Als völlig unpassend werden die Schlappen bezeichnet, die am Mittwoch die Grüne Brigitte Foppa trug.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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