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„Couragierte Widerrede“

Die Grüne Landtagsabgeordnete Brigitte Foppa zeigt sich solidarisch mit Veronika Stirner: „Vielleicht hält die Volkspartei nicht mehr aus, was in anderen Parteien völlig normal und erwünscht ist, nämlich konsequentes Mitdenken.“

Brigitte Foppa möchte ihrer ehemaligen Landtagskollegin ihre persönliche Solidarität ausdrücken: „Im Anschluss an den Parteiaustritt von Veronika Stirner aus der SVP habe ich mit Bestürzung die Reaktionen ihrer nunmehr ehemaligen Parteikollegen wahrgenommen. Von „schlechtem Stil“ ist die Rede, von „Privatinteresse“ und nun schießt Karl Zeller den Vogel ab, indem er die langjährige Politikerin als „emotional“ belächelt und im klassischen Stil des Beleidigten (insbesondere Frauen gegenüber) herabwürdigt.“

In einem Statement schreibt die Grüne Landtagsabgeordnete:

„Im Landtag habe ich in den letzten Jahren oft genug gesehen, wie es Veronika Stirner schwer fiel, bestimmte antimoderne Haltungen ihrer Partei mitzutragen, von daher dürfte es sich keineswegs um eine „Kurzschlussreaktion“ handeln. Vielmehr hat Stirner betont, dass sie ihre Mitgliedschaft zurückgelegt hat, um ein Zeichen als Bürgerin zu setzen.

Vielleicht hält die Volkspartei nun auch das nicht mehr aus, was in anderen Parteien völlig normal und erwünscht ist, nämlich couragierte Widerrede und konsequentes Mitdenken.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • owl

    Die Grünen sind zwar immer und überall dafür den Verkehr zu stoppen, sie selbst (und ihre Anhänger) sind aber gleichzeitig Weltmeister in „In-der-Welt-herumjetten“.

    Die Frau Stirner ist wohl nicht so sehr zur Grünen mutiert, sondern vertritt hier mit aller Konsequenz Partikularinteressen. Darin war sie nach meiner Wahrnehmung auch in ihrer gesamten politischen Karriere immer am besten.

    Wenn man bzw. Frau aus „Privatinteresse“ aus der Partei austritt, die man jahrelang v.a. als Vehikel für sich selbst genutzt hat (hier könnte ein Roman geschrieben stehen, was alles damit gemeint ist), dann ist das sehr wohl „schlechter Stil“.

    Wenn es so berechtigt ist wie in diesem Fall, wird man/frau das wohl auch Frauen und nicht nur Männern vorwerfen dürfen, ohne gleich als Macho gelten zu müssen.

  • leser

    Liebe foppa
    Als couragiertes mitdenken solltest du aber auch an der nase zupfen nämlich wäre es höchst an der zeit deine pisition zu überprüfen ob deine person noch zeitgemäss ist du zituerst immerwieder die zunahme deiner partei in deutschkand, aber dy vergisst, dass dirt in der oartei due alten hasen zurücjstecken, weil diese erkennen (müssen) dass ihre innhalte nucht mehr zeitgemäss sind

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