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Die Funk-App

Max Kelder

Die Koordinaten der Funkgeräte des Landesfunkdienstes können mittels einer neuen Applikation erfasst werden; entwickelt hat sie ein Schüler der Technologischen Fachoberschule in Bozen.

Der 19-jährige Max Kelder aus Atzwang steht kurz vor dem Abschluss der Technologischen Fachoberschule TFO Max Valier in Bozen.

Im Verlauf seines Sommerpraktikums vor Beginn der 5. Klasse Informatik hat er bei der Agentur für Bevölkerungsschutz eine Applikation für deren digitales Funknetz programmiert.

Erprobt wurde sie bereits beim Öztaler Radmarathon im August vorigen Jahres und auch beim heurigen Biathlonweltcup in Antholz. Aufgrund dieser Erprobungen nahm der Schüler im Laufe des Schuljahres leichte Anpassungen an seinem Programm vor.

Mit dieser Software, erläutert der Koordinator der Landesfunkdienstes in der Agentur für Bevölkerungsschutz Markus Rauch, werden die Positionsdaten der Funkgeräte erfasst und auf der Landkarte am Personal Computer angezeigt. Dadurch kann bei Einsätzen das nächstgelegene Rettungsmittel aktiviert werden. Und bei Suchaktionen können die abgesuchten Flächen vollständig erfasst und damit Lücken ausgeschlossen werden.

Zum wiederholten Mal, freuen sich Direktorin Barbara Willimek und Lehrer Michael Wild, ist es durch die Zusamenarbeit zwischen der Technologischen Fachoberschule und der Agentur für Bevölkerungsschutz gelungen, die Theorie mit der Praxis zu verbinden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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