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AFI-Spitze bei Achammer

Um die Ausrichtung, Ziele und Projekte des Arbeitsförderungsinstituts AFI ging es bei einem Treffen des neuen Präsidenten Mayr mit Arbeitslandesrat Achammer.

Landesrat Philipp Achammer hat den neu gewählten Präsidenten des Arbeitsförderungsinstituts AFI, Dieter Mayr, zusammen mit AFI-Direktor Stefan Perini und einer Delegation von Gewerkschaftsvertretern empfangen. Gegenstand des Treffens waren Ausrichtung, Ziele und Projekte des AFI in den kommenden fünf Jahren.

Von einer „konstruktiven Zusammenkunft“ sprachen Landesrat Achammer und Präsident Mayr nach dem gemeinsamen Gespräch. Das AFI bringe mit seiner wissenschaftlichen Arbeit die Sicht der Arbeitnehmerseite ein, und solide Datengrundlagen seien wichtig, damit sich politische Entscheidungen darauf stützen können, betonte der Landesrat. Das arbeitnehmernahe Forschungsinstitut mache immer wieder auch auf Probleme aufmerksam und zeige mögliche Lösungsansätze auf, was positiv im Sinne einer konstruktiven Sozialpartnerschaft sei.

Hauptgegenstand der Besprechung war das zu Wochenbeginn von den AFI-Gremien ausgearbeitete Grundsatzpapier „Strategie AFI 2023“. Dieses legt in sechs Grundpfeilern die Rahmenbedingungen fest, die das AFI für die Weiterentwicklung seiner Tätigkeit benötige. Dabei geht es sowohl um Themen der eigenen Aufgabenstellung und Unabhängigkeit als auch um Ressorucenfragen wie Personal, Finanzierung und Datenzugänge.

Für 2020 wolle das AFI die empirische Erhebung der Arbeitsbedingungen nicht nur für Südtirol fortsetzen, sondern diese in Zusammenarbeit mit Partnern des Bundeslandes Tirol und des Trentino sogar ausweiten. „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels müssen wir uns klar überlegen, wie wir die Attraktivität des Südtiroler Arbeitsmarktes steigern können“, hob der Landesrat hervor.

Landesrat Achammer und die Vertreter der AFI-Gremien einigten sich darauf, regelmäßig im Austausch zu bleiben.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • latemarbz

    Letztlich hat das AFI Daten einer Studie veröffentlicht, in der aufgezeigt wird, wie viel Kaufkraft die Lohnempfänger in den vergangen 10 – 15 Jahren verloren haben.
    Jetzt wäre es an der Zeit, eine analoge Studie betreffend den Kaufkraftverlust der Rentner zu machen, denn diese leiden teils noch viel mehr unter den zu hohen Lebenshaltungskosten und den Kaufkraftverlust!

    • ostern

      Es braucht eine Rentner-Partei.
      Möglich auch deutsch-italienisch um ein schlagkräftige Team
      zu bilden, welches sich bei den Verhandlungen auch durchsetzen
      kann. Ansonsten geraten die Rentner bis zur Vergessenheit.
      Rentner sind heutzutage vielfach die Lückenschliesser.
      Da spreche ich von Volontariatsarbeit. Aber wie sagt man so schon:
      „Wos nix kostet isch nix Wert“.

      • pingoballino1955

        Liebe Rentner/innen Pensionisten/innen wehrt euch bei den nächsten Gemeinderatswahlen und lasst die Verantwortlichen für diese Ungerechtigkeit büssen,damit meine ich in erster Linie die SVP! Die hat bis heute keinen Finger gerührt um diese Misere abzuschaffen! Wir haben Südtirol aufgebaut und dies ist „teufels“ Dank!

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