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„Faule Kompromisse“

Über 2.500 öffentlich Bedienstete protestierten am Donnerstag lautstark vor dem Landtag. Die Tageszeitung war vor Ort und hat einige Stimmen eingefangen.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • batman

    Ober olle fa dei verdienen sich net a Geholtserhöung

  • ralf

    (ein Gemeinde Angestellter)

    Ist diese Diskussion, wer mehr oder weniger arbeitet, Privatwirtschaft oder öffent. Sektor nicht langsam etwas müßig ?
    Ich habe 25 Jahre lang in der Privatschaft gearbeitet und nun ein paar Jahre im öffentlichen Sektor. Es gab auf beiden Seiten Leute, die mehr und auch weniger leisteten.

    Aber ich bin immer wieder beeindruckt vom Fleiß und Einsatz der Beamten. Auch ich war früher immer der Meinung: „ja diese Beamten, alles nur Sesselwärmer“
    Aber wie gesagt Respekt für den Einsatz, die Geduld mit dem Bürger und Vorgesetzen, den Weiterbildungswillen und vieles mehr.
    Ich bin der Meinung, wenn Arbeitgeber das wissen würden, würden sie viele vom öffentlichen Sektor abwerben und sich glücklich schätzen solche tolle Mitarbeiter zu finden.

    Und sollte es nicht eigentlich normal sein, dass man von einem Vollzeitjob halbwegs leben kann. ??!! Egal in welchem Sektor….

  • paulus.3.0

    Fordere Gleichbehandlung der Bediensteten der 116 Gemeinden Südtirols gegenüber den Landesbediensteten und Bezirksgemeinschaften in Sachen Nebentätigkeit!

    Die Landesbediensteten (auch jene mit Vollzeitbeschäftigung) können auch eine Nebentätigkeit in einem zweiten lohnabhängigen Arbeitsverhältnis eingehen, oder sich nebenbei auch selbstständig machen. Den Gemeindebediensteten mit einem Arbeitsverhältnis über 50 % ist es grundsätzlich verboten ein zweites lohnabhängiges Arbeitsverhältnis einzugehen. Auch eine Selbstständigkeit ist einem Gemeindebediensteten verboten. Kann mir mal jemand von den Politikern hier erklären warum das so ist, warum die Gemeindebediensteten hier so benachteiligt werden?

    • paulus.3.0

      PERSONALDIENSTORDNUNG GEMEINDEN

      Art. 45 Verbotene Tätigkeiten

      1. Bediensteten mit Vollzeitbeschäftigung oder mit einer Teilzeitbeschäftigung über 50 % ist es verboten:

      • ein abhängiges Arbeitsverhältnis bei einem privaten oder einem öffentlichen Arbeitgeber einzugehen;

      • Ämter in Gesellschaften mit Gewinnabsichten zu übernehmen, mit Ausnahme der von der Gemeindeverwaltung vorgenommenen Ernennungen;

      • den Handel, eine gewerbliche oder eine freiberufliche Tätigkeit

      NEBENTÄTIGKEITSVERORDNUNG DES LANDES

      Art. 5 (Genehmigungspflichtige Nebentätigkeiten)

      (1) Wurde die entsprechende Genehmigung erteilt, kann das Personal innerhalb der im Absatz 2 dieses Artikels genannten Grenzen die folgenden gelegentlichen gewinnbringenden Nebentätigkeiten ausüben:

      a) Handelstätigkeiten, gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeiten,

      b) Tätigkeiten im Rahmen privater oder öffentlicher Arbeits- oder Dienstverhältnisse, sofern die in den geltenden Vorschriften vorgesehene maximale Arbeitszeit von durchschnittlich 48 Wochenstunden nicht überschritten wird;

      c) Stunden im Rahmen von Unterrichtstätigkeiten werden zu diesem Zweck nach den geltenden Bestimmungen in Verwaltungsstunden umgerechnet,

      d) Mandate bei Gesellschaften, die Gewinnabsichten verfolgen, landwirtschaftliche Tätigkeiten,

      e) andere entgeltliche Tätigkeiten.

      PERSONALDIENSTORDNUNG BEZIRKSGEMEINSCHAFTEN

      Art. 61
      (Genehmigungspflichtige Nebentätigkeiten)

      1. Wurde die entsprechende Genehmigung erteilt, kann das Personal innerhalb der im Absatz 2 dieses Artikels genannten Grenzen die folgenden gelegentlichen gewinnbringenden Nebentätigkeiten ausüben:

      a) Handelstätigkeiten, gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeiten,

      b) Tätigkeiten im Rahmen privater oder öffentlicher Arbeits- oder Dienstverhältnisse,

      sofern die in den geltenden Vorschriften vorgesehene maximale Arbeitszeit von durchschnittlich 48 Wochenstunden nicht überschritten wird; Stunden im Rahmen von Unterrichtstätigkeiten werden zu diesem Zweck nach den geltenden Bestimmungen in Verwaltungsstunden umgerechnet,

      c) Mandate bei Gesellschaften, die Gewinnabsichten verfolgen,

      d) landwirtschaftliche Tätigkeiten,

      e) andere entgeltliche Tätigkeiten.

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